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Psychiatrische unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit Infliximab: Eine Kohortenstudie aus der französischen Datenbank für landesweite Entlassungszusammenfassungen. – PubMed

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: pubmed: psoriasis

Einführung:

Infliximab (IFX) war der erste Antikörper gegen Tumornekrosefaktor (TNFα), der zur Behandlung schwerer chronisch entzündlicher Erkrankungen wie Morbus Crohn und rheumatoider Arthritis eingesetzt wurde. Es ist bekannt, dass eine Reihe schwerwiegender unerwünschter Arzneimittelwirkungen mit der Verwendung von IFX verbunden sind. Dazu gehören Infektionen, bösartige Erkrankungen und Reaktionen an der Injektionsstelle. Obwohl in einigen Fallberichten potenzielle psychiatrische Nebenwirkungen (einschließlich Selbstmordversuchen und manischen Episoden) beschrieben wurden, werden letztere in der Zusammenfassung der Produkteigenschaften von IFX kaum erwähnt. Ziel der vorliegenden retrospektiven Studie war es, potenzielle psychiatrische unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der IFX-Behandlung durch Analyse einer nationalen Datenbank für abstrakte Entlassungen zu ermitteln.

Materialen und Methoden:

Wir führten eine historische Kohortenstudie durch, indem wir zwischen 2008 und 2014 Daten aus der französischen Datenbank für abstrakte Krankenhausentlassungen (PMSI) analysierten. Alle Patienten, die mit einer der fünf mit IFX behandelten Krankheiten aufgenommen wurden, wurden eingeschlossen.

Ergebnisse:

Von den 325.319 in die Studie einbezogenen Patienten waren 7.600 mit IFX behandelt worden. Der Anteil der Krankenhauseinweisungen für ein oder mehrere psychiatrische Ereignisse war bei IFX-exponierten Patienten (750 von 7.600; 9,87%) höher als bei nicht exponierten Patienten (17.456 von 317.719; 5,49%). Unter Berücksichtigung potenzieller Störfaktoren in der gesamten Kohorte ergab eine semiparametrische Cox-Regressionsanalyse eine Gesamtgefährdungsquote (HR). [95% confidence interval] (CI) von 4,5 [3.95; 5.13] für eine Krankenhauseinweisung mit einem psychiatrischen unerwünschten Ereignis während der Behandlung mit IFX. Die HR (95% CI) für eine depressive Störung betrug 4,97 (7,35; 6,68). Für bestimmte Paare unerwünschter Ereignisse und zugrunde liegender Pathologien wurden noch höhere Risiken beobachtet: psychotische Störungen bei Patienten, die wegen Colitis ulcerosa behandelt wurden (HR = 5,43) [2.01; 14.6]), manische Episoden bei Patienten, die wegen schwerer Psoriasis behandelt wurden (HR = 12,6 [4.65; 34.2]) und Suizidversuche bei Patienten, die wegen rheumatoider Arthritis behandelt wurden (HR = 4,45 [1.11; 17.9]).

Diskussion:

Die vorliegende retrospektive Beobachtungsstudie bestätigte, dass die IFX-Behandlung mit einem erhöhten Risiko für psychiatrische Nebenwirkungen verbunden ist. Abhängig von der behandelten Krankheit sollten Ärzte diese möglichen unerwünschten Ereignisse kennen.

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