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Video: Dr. Johannes Wimmer erklärt Schuppenflechte

Dieses Video stammt von YouTube. Wir zeigen es hier zu Zwecken der Dokumentation. Den Inhalt bewerten wir nicht.



Weitere Informationen unter:
psoriasis-bund.de
bitteberuehren.de

In Deutschland leiden rund zwei Millionen Menschen an Schuppenflechte (Psoriasis). Im Video erklärt Arzt und Moderator Dr. Johannes Wimmer, welche Ursachen die chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung haben kann, wie sie entsteht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Die häufigsten Symptome bei Schuppenflechte sind gerötete, erhabene, schuppende und stark juckende Stellen auf der Haut. Sie treten oft an den Knien und Ellenbogen auf. Der ständige Juckreiz führt dazu, dass Betroffene sich die Haut mitunter so lange kratzen, bis sie blutet. Die Hauterkrankung ist nicht ansteckend, sondern genetisch bedingt. Bestimmte Triggerfaktoren, wie zum Beispiel seelische Belastung, Stress oder Infektionen begünstigen einen Ausbruch der Psoriasis.

Doch was genau passiert bei Schuppenflechte im Körper? Dr. Johannes Wimmer erklärt: Es kommt zu einer Entzündungsreaktion unter der Haut, hervorgerufen durch das körpereigene Immunsystem. Diese chronische Entzündung stimuliert das Zellwachstum, übermäßig viele Hautzellen dringen nach oben, was dann für die Erhebung und Rötung der Haut sowie für Schuppen und Juckreiz sorgt. Diese Entzündung kann auch in den Gelenken vorkommen, man spricht von einer sogenannten Psoriasis-Arthritis.

Mittlerweile stehen Betroffenen von Schuppenflechte unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung zur Verfügung. So gibt es zum Beispiel Cremes oder Lotionen für eine äußere (topische) Behandlung der betroffenen Stellen. Für die Therapie der mittelschweren bis schweren Form gibt es spezielle Medikamente, die eingenommen werden und aus dem Inneren auf den gesamten Körper wirken (System-Therapie). Weitere Abhilfe können sogenannte physikalische Therapien verschaffen, zum Beispiel eine Behandlung mit UV-Strahlung, Klimatherapien oder Salzwasserbehandlungen. Bei Menschen mit Psoriasis-Arthritis kann zudem eine spezielle Physiotherapie helfen, um die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten.

Experte Dr. Johannes Wimmer warnt allerdings vor teuren „Wundertherapien“ wie Lavasteinpulver oder Stutenmilch, die im Internet angeboten werden. Für deren Wirkung gibt es keine wissenschaftlichen Belege, vielmehr können sie sogar schädliche Inhaltsstoffe enthalten.
Der Mediziner rät Betroffenen, sich auf der Suche nach Informationen an ihren Hautarzt oder ihre Hautärztin (Dermatologe) zu wenden. Gesicherte Informationen gibt es zum Beispiel auf den Seiten www.psonet.de oder auf der Website des Deutschen Psoriasis Bundes (www.psoriasis-bund.de).

Neben den beschriebenen Angeboten bietet auch die bundesweite Kampagne „Bitte berühren“ umfangreiches Informationsmaterial rund um das Thema Psoriasis unter: https://www.bitteberuehren.de/schuppenflechte/

Die Kampagne „Bitte berühren“ macht auf die körperlichen und seelischen Leiden von Menschen mit Schuppenflechte aufmerksam. Ziel der Kampagne ist auch, über Schuppenflechte aufzuklären und sich gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung von Betroffenen stark zu machen. Weitere Informationen zu der Kampagne findest Du hier: https://www.bitteberuehren.de/die-kampagne/

Dauer: 00:05:01

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Original: bei YouTube

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