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Video: Mein Kind hat Schuppenflechte – was nun?

Dieses Video stammt von YouTube. Wir zeigen es hier zu Zwecken der Dokumentation. Den Inhalt bewerten wir nicht.



In diesem Film erhalten Sie die wichtigsten Informationen rund um die Psoriasis-Erkrankung bei Kindern (JPP). Wie entsteht sie? Was geht in der Haut vor? Was sind die Ursachen? Zudem erfahren Sie mehr über die Vorgänge und Aufgaben unseres größten Organs und erhalten einen Ausblick auf die vielversprechenden therapeutischen Möglichkeiten.

Zusammenfassung:

Die Diagnose Psoriasis, besser bekannt als Schuppenflechte, stellt für das betroffene Kind, aber auch für die Eltern, meist ein sehr einschneidendes Erlebnis dar, dass von vielen Fragen und Sorgen begleitet wird. Mit diesem Film möchten wir Ihnen die Angst vor der Krankheit Schuppenflechte nehmen und Ihnen Wege aufzeigen, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die gewohnte Lebensqualität zurückgewinnen. Es ist besonders wichtig, das Sie Ihr Kind frühzeitig und altersgerecht über die Schuppenflechte aufklären. Auch das Umfeld des Kindes, also Lehrer, Mitschüler und Freunde, sollten gezielt über die Erkrankung informiert werden, sodass Verständnis geweckt wird, das ohne Mitleid oder Ablehnung einher geht. Betroffene Kinder können ein nahezu normales Leben führen mit allem was dazu gehört — Familie, Freunde, Urlaub, dem Traumjob und vielem mehr.

Unsere Haut ist nicht nur unser größtes, sondern auch unser komplexestes Organ:
– ca. 2 Quadratmeter Fläche
– 15-20% des Körpergewichts
– 5 Millionen Zellen pro Quadratzentimeter
Die Vielzahl aller Funktionen der Haut bringt dem Menschen vor allem eines: Schutz!

Das komplexe System der Haut kann durch „Störungen“ wie z.B. bei der Schuppenflechte erheblich beeinträchtigt werden. Um die Vorgänge bei der Schuppenflechte besser zu verstehen, ist es sinnvoll sich erst einmal den Aufbau und die Funktionen einer gesunden Kinderhaut näher anzuschauen.

Die Haut eines Kindes hat viele Gemeinsamkeiten mit der eines Erwachsenen, jedoch unterscheidet sie sich anatomisch und physiologisch. Diese Unterschiede machen deutlich, warum die Haut eines jungen Kindes eine andere Pflege benötigt und besonders gut umsorgt werden sollte. Kinder haben erst ab einem Alter von etwa 12 Jahren eine Haut, die dieselbe Funktion und Struktur wie bei Erwachsenen erfüllt.Die Haut besteht, von innen nach außen betrachtet, aus drei Schichten: der Unterhaut, der Lederhaut und der Oberhaut. Die Oberhaut ist eine mehrschichtige dünne Zellschicht von Bruchteilen eines Millimeters, die der Abwehr von mechanischen und chemischen
Gefahren dient. Mit der Bildung neuer Zellen in den untersten Schichten werden die alten, oben liegenden Zellen als Hautschuppen meist unbemerkt abgestoßen und unsere Haut von Grund auf erneuert. Zwischen den Oberhautzellen liegen die äußersten Wachposten des Immunsystems der Haut, die sogenannten Langerhanszellen. Diese sind dafür zuständig, Erreger und Schadstoffe als Eindringlinge zu erkennen und zu vernichten. Sie werden deshalb auch als Fresszellen bezeichnet.
Bei Gefahr schlagen die Langerhanszellen Alarm und melden die Information weiter an das tiefer gelegene Abwehrsystem, um sich Unterstützung durch weitere Zellen des Immunsystems zu holen, den sogenannten T-Zellen. Diese wandern daraufhin ins Blut und gelangen durch Botenstoffe in die Oberhaut. Dort unterstützen sie dann die Langerhanszellen bei der Abwehr. Bei der Schuppenflechte gelangen fälschlicherweise ebenfalls T-Zellen in die Oberhaut und werden durch die Langerhanszellen wie bei einer Immunabwehr aktiviert, obwohl gar keine Eindringlinge vorhanden sind. Dabei entsteht eine Entzündung, die die Zellen der Oberhaut zum verstärkten Wachstum anregt. Die neu gebildeten Oberhautzellen wandern nun um ein vielfaches schneller an die Hautoberfläche. Weil sie dann noch nicht ausgereift sind lösen sie sich nicht von der Oberfläche. Es entsteht eine massive Verdickung, bei der sich die benachbarten Zellen miteinander verkleben. Hierdurch bilden sich gerötete, erhabene Hautareale, die mit silberweißen Schuppen bedeckt sind, die sogenannten Plaques.

Die Pharmaforschung hat in den letzten Jahren Therapien entwickelt, die den Schuppenflechte-Patienten die Leiden auf ein erträgliches Maß lindern oder sogar ganz nehmen können. Dennoch tragen die Eltern der kleinen Patienten einen großen Teil zum Erfolg einer Therapie bei. Die Bereitschaft, regelmäßig zum Arzt zu gehen und die Akzeptanz einer Therapie muss vorhanden sein.

Dauer: 5:56

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Original: bei YouTube

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