Apremilast hemmt effektiv TNFα‐induzierte Gefäßentzündungen in menschlichen Endothelzellen

Hintergrund

Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen (zB Psoriasis und rheumatoide Arthritis) haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD). Frühere Studien haben gezeigt, dass Phosphodiesterase-4 (PDE4)-Inhibitoren entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Hier untersuchten wir die Wirkung des PDE4-Inhibitors Apremilast, einem etablierten antipsoriatischen Medikament, auf proinflammatorische Reaktionen in TNFα-aktivierten Endothelzellen.

Methoden

Humane Endothelzellen der Nabelschnurvene (HUVEC) wurden mit Tumornekrosefaktor-α (TNFα) in Gegenwart oder Abwesenheit von Apremilast behandelt. Die Expressionsspiegel von proinflammatorischen Zytokinen, Chemokinen und Adhäsionsmolekülen wurden durch ELISA, Western Blot und RT-PCR bestimmt. Die Wirkungen von Apremilast auf die Adhäsion und die transendotheliale Migration (TEM) von THP-1-Monozyten wurden in Transwell-Assays analysiert.

Ergebnisse

Apremilast unterdrückte die TNFα-induzierte Expression und Sekretion wichtiger endothelialer und monozytärer proinflammatorischer Faktoren, einschließlich Granulozyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierender Faktor (GM-CSF), CXC-Motiv Chemokin Ligand 10 (CXCL10), Chemokin (CC Motiv) Ligand 2 (CCL2 .) ), Gefäßzelladhäsionsmolekül 1 (VCAM-1), E-Selectin und Matrixmetalloproteinase-9 (MMP9). Funktionell reduzierte Apremilast die Adhäsion von THP-1-Zellen an aktivierte HUVECs und TEM als Reaktion auf TNFα. Mechanistisch unterdrückte Apremilast die Aktivierung des nuklearen Faktors κB (NFκB) und der mitogenaktivierten Proteinkinasen (MAPK) in aktivierten HUVECs. Darüber hinaus verringerte die Hemmung von p38, C-Jun-N-terminaler Kinase (JNK) und NFκB in aktivierten HUVECs die Expression von GM-CSF, VCAM-1 und E-Selectin. Darüber hinaus verringerte Apremilast die IL-17A-induzierte Sekretion von IL-6 und CCL2.

Schlussfolgerungen

Wir zeigen, dass Apremilast bei aktivierten HUVECs ausgeprägte entzündungshemmende Wirkungen hat, was darauf hindeutet, dass Apremilast das therapeutische Potenzial haben könnte, ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen zu verhindern.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

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