Auftreten möglicher rheumatologischer immunbedingter unerwünschter Ereignisse (rh-irAE) im Zusammenhang mit einer Immun-Checkpoint-Inhibitor-(ICI)-Therapie

Einführung:

Die aktuelle epidemiologische Literatur zu rheumatologischen immunvermittelten unerwünschten Ereignissen (rh-irAE) besteht aus klinischen Studien, Fallberichten oder kleineren, monozentrischen Serien. Wir bewerten das Auftreten von rh-irAEs während der Immun-Checkpoint-Inhibitor-(ICI)-Therapie anhand von US-amerikanischen Daten zu kommerziellen Ansprüchen.

Methoden:

Patienten, die in den Daten zu kommerziellen Ansprüchen neu mit einer ICI-Therapie begonnen haben, kamen für die Aufnahme in Frage. Rh-irAEs wurden anhand von ≥ 1 International Classification of Diseases (ICD)-9 oder ICD-10-Clinical Modification (CM)-Ansprüchen für ausgewählte Ereignisse definiert, die von Gelenkschmerzen und Myalgie bis hin zu ankylosierender Spondylitis und Psoriasis reichen. Der Prozentsatz der Patienten, bei denen rh-irAEs nach Beginn der ICI aufgetreten waren, wurde bestimmt.

Ergebnisse:

Insgesamt wurden 5722 Patienten eingeschlossen, die zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 30. Juni 2018 eine ICI eingeleitet hatten; 201 Patienten (3,5 %) hatten eine rheumatische Erkrankung in der Vorgeschichte. Von den 5521 Patienten ohne rheumatische Erkrankung in der Anamnese erfuhren 29,6 % im Follow-up ≥ 1 rh-irAE, was bei der Beurteilung von Ereignissen, für die es keine diagnostische Anamnese gab, auf 22,6 % zurückging. Beschränkt man sich auf Ansprüche wegen rh-irAE bei einem Rheumatologen, sank der Anteil der Patienten, bei denen ein Ereignis aufgetreten ist, auf 0,9%. Von den Patienten mit rheumatischen Erkrankungen in der Vorgeschichte traten bei 71,6 % ≥ 1 rh-irAE auf. Beschränkt auf Ereignisse, für die der Patient zu Studienbeginn keine Vorgeschichte hatte, erlebten 35,3% ein Ereignis.

Schlussfolgerungen:

Das Auftreten von rh-irAEs während der Anwendung von ICI ist bei Patienten mit vorbestehender rheumatischer Erkrankung höher als bei Patienten ohne vorbestehende rheumatische Erkrankungen. Die häufigsten Ereignisse waren jedoch keine definitiven rheumatischen Erkrankungen, sondern Symptome wie Gelenkschmerzen. Das Auftreten von Ereignissen im Zusammenhang mit einem Rheumatologen war wesentlich geringer, was darauf hindeutet, dass entweder die Patienten nicht an einen Rheumatologen überwiesen werden oder die Überweisung nicht zu einer Bestätigung der Diagnose durch den Rheumatologen führt.

Schlüsselwörter:

Spondylitis ankylosans; Kohortenstudie; Gewerbliche Ansprüche; Immun-Checkpoint-Inhibitor; Schuppenflechte; Psoriasis-Arthritis; Rheumatoide Arthritis; Rheumatologisches immunvermitteltes unerwünschtes Ereignis; Rheumatologe.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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