Behandlungsmuster und Ressourceneinsatz von Schwangeren mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen oder Psoriasis in Deutschland: Eine Schadendatenbankanalyse

Hintergrund:

Unkontrollierte entzündliche Krankheitsaktivität kann die Schwangerschaftsergebnisse und die Gesundheit von Mutter und Kind beeinträchtigen. Diese retrospektive Schadendatenbankanalyse bewertete Behandlungsmuster vor, während und nach der Schwangerschaft bei Frauen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen (IRD; axiale Spondyloarthritis). [axSpA], Psoriasis-Arthritis [PsA]und rheumatoide Arthritis [RA]) oder Schuppenflechte (PSO) in Deutschland.

Methoden:

Die Daten wurden der BARMER Krankenkasse entnommen (2013-2017). Schwangere (18-45 Jahre) mit dokumentierter IRD- oder PSO-Diagnose wurden mit altersangepassten Kontrollen aus derselben Datenbank zur Analyse der Patientenmerkmale, der Nutzung von Gesundheitsressourcen und der pharmakologischen Behandlung während der Schwangerschaft verglichen. Zu den berichteten Messgrößen gehörte der Anteil der Frauen mit pharmakologischen Verschreibungen oder Krankenhausaufenthalten/Neuverschreibungen von Kortikosteroiden oder Biologika in den 180 Tagen vor der Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und 180 Tage nach der Entbindung. Vordefinierte Verschreibungskategorien (wie krankheitsspezifische Medikamente [not including biologics]) wurden durch anatomische therapeutische chemische Klassifikationscodes identifiziert. Es werden hochgerechnete Werte auf die deutsche GKV-Bevölkerung berichtet.

Ergebnisse:

Insgesamt wurden 2702 schwangere Frauen mit IRD (axSpA: 1063; PsA: 660; RA: 979) und 6527 mit PSO identifiziert. Der Anteil der Frauen mit IRD, die krankheitsspezifische Medikamente verschrieben erhielten, nahm während der Schwangerschaft ab und blieb nach der Entbindung stabil (vorher: 15,0%; während: 9,0%; nach: 9,7%). Der Anteil der Frauen mit PSO, die krankheitsspezifische Medikamente verschrieben bekamen, war gering (vorher: 0,6%; während: 0,3%; danach: 0,1%). Der Anteil der Frauen mit Krankenhausaufenthalt/Neuverschreibung von Kortikosteroiden oder Biologika nahm während der Schwangerschaft im Vergleich zur Vorschwangerschaft ab und stieg nach der Geburt bei Frauen mit IRD (vorher: 9,0%; während: 5,1%; nach: 11,1%) und PSO ( vorher: 3,5%, während: 1,9%, nach: 2,7%.

Schlussfolgerungen:

Bei Frauen mit IRD wurde in Deutschland eine Reduktion der pharmakologischen Behandlung während der Schwangerschaft beobachtet. Viele Frauen mit IRD kehrten nach der Entbindung trotz Anzeichen einer Exazerbation der Krankheit, wie Krankenhausaufenthalt und Beginn einer Behandlung mit Kortikosteroiden/Biologika, in diesem Zeitraum nicht zu Behandlungen vor der Schwangerschaft zurück.

Schlüsselwörter:

Axiale Spondyloarthritis; Schadendaten; Ressourcennutzung im Gesundheitswesen; entzündliche rheumatische Erkrankung; Schwangere Frau; Schuppenflechte; Psoriasis-Arthritis; Rheumatoide Arthritis; Behandlungsmuster.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen.

Quelle: Psoriasis-Studien

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