Bewusstsein und Erwartungen in Bezug auf Familienplanung und Schwangerschaft bei dänischen Patienten mit chronisch entzündlichen Erkrankungen der Haut oder der Gelenke: Ergebnisse einer Online-Umfrage

Hintergrund:

Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen (CIDs) können bei ihrer Familienplanung auf Herausforderungen stoßen. Hier berichten wir über den Zugang zu Informationen zur Familienplanung und Schwangerschaft (FPP) und die Bedenken bei Patienten in Dänemark mit CIDs.

Methoden:

An einer Online-Umfrage nahmen Patienten im Alter von 18-50 Jahren mit CIDs teil. Die Patienten wurden über Patientenvertretungsgruppen rekrutiert und gebeten, Informationen über ihre Diagnose, Bedenken im Zusammenhang mit FPP und die Wahrnehmung des Zugangs zu FPP-Informationen zu melden. Es wurden deskriptive Statistiken verwendet.

Ergebnisse:

Von den in Frage kommenden Befragten hatten 368 rheumatologische Diagnosen (rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, juvenile idiopathische Arthritis oder axiale Spondyloarthritis; Durchschnittsalter 40 Jahre; 83 % Frauen, 17 % Männer) und 95 hatten dermatologische Diagnosen (Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis; Durchschnittsalter 38 .) Jahre; 67 % Frauen, 33 % Männer). Ungefähr 70 % aller Patienten gaben an, FPP-Informationen von Patientenvertretungsgruppen einzuholen; 57 % beider Kohorten nutzten das Internet als Informationsquelle; 73 % bzw. 42 % der rheumatologischen und dermatologischen Kohorten nutzten ihr Krankenhaus bzw. ihren Facharzt. Trotzdem berichteten 58 % bzw. 67 % der Patienten mit rheumatologischen und dermatologischen Diagnosen über einen eingeschränkten oder keinen Zugang zu FPP-Informationen, wobei > 70 % der dermatologischen Patienten im frühen/mittleren reproduktiven Alter einen fehlenden Zugang zu diesen Informationen angaben. Insgesamt hatten 68 % der Patienten mit rheumatologischen und 73 % mit dermatologischen Diagnosen leibliche Kinder, von denen 24 % bzw. 18 % angaben, dass ihre Erkrankung die Zahl der Kinder beeinflusst, für die sie sich letztendlich entschieden haben. Die häufigsten FPP-Bedenken bei Patienten, die keine/mehr leibliche Kinder wollten, waren Krankheitsverschlechterung, Vererbung und Betreuung des Kindes.

Schlussfolgerungen:

Trotz Kenntnis der verfügbaren Quellen für FPP-Informationen äußerten die Patienten das Gefühl eines eingeschränkten Zugangs zu Informationen und Bedenken, die wichtige Entscheidungen in Bezug auf FPP beeinflussen. Die Ergebnisse dieser Umfrage unterstreichen den Bedarf an verbesserten und standardisierten FPP-Informationen für Patienten mit CIDs in Dänemark.

Schlüsselwörter:

Chronische entzündliche Erkrankung; Familienplanung; Online-Befragung; Schwangerschaft.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen.

Quelle: Psoriasis-Studien

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