Dermatologische immunvermittelte unerwünschte Ereignisse: Das Toxizitätsspektrum und Empfehlungen für die Behandlung


Rezension

. 23. Okt 2021; 7(5Teil A): 625-635.

doi: 10.1016/j.ijwd.2021.10.005.

eCollection 2021 Dez.

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Rezension

Zoe Apalla et al.

Int J Damen Dermatol.


.

Abstrakt

Immun-Checkpoint-Inhibitoren sind eine neue Klasse onkologischer Medikamente, die über die Hemmung von Checkpoints wirken und dadurch das Immunsystem freisetzen, um Krebszellen anzugreifen. Ihr Aufkommen hat das Therapiekonzept bei onkologischen Patienten radikal verändert. Trotz ihres insgesamt günstigen Profils wurde ihre Anwendung jedoch mit spezifischen Toxizitäten in Verbindung gebracht, die sich möglicherweise auf die Behandlung auswirken können. Die sogenannten immunvermittelten unerwünschten Ereignisse (irAE) entsprechen meist Dysimmunreaktionen, die theoretisch nahezu jedes Organsystem betreffen können, insbesondere mit der Entwicklung einer Kolitis, Hepatitis, Pneumonitis oder Thyreoiditis. Auch dermatologische irAE gehören zu den häufigsten und erreichen eine Rate von etwa 40 %. Sie zeichnen sich durch ein breites phänotypisches Spektrum aus, darunter hauptsächlich ekzematöse oder lichenoide Hautausschläge, Psoriasis oder bullöse Autoimmunerkrankungen. Pruritus kann die oben genannten Hautausschläge begleiten oder sich als isoliertes Symptom ohne Hautveränderungen entwickeln. Depigmentierung und Haar-/Nagelveränderungen können auch in Verbindung mit einer Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren beobachtet werden. Im aktuellen Artikel geben wir einen Überblick über das klinische Spektrum von irAE und geben Tipps zur Früherkennung und zum Management dermatologischer irAE. Wir heben die Rolle hervor, die Dermatologen dabei spielen können, Patienten zu entlasten und eine sicherere und sicherere onkologische Behandlung zu ermöglichen.

Schlüsselwörter:

Immun-Checkpoint-Inhibitoren; Nebenwirkungen; Juckreiz; Ausschlag; Hauttoxizität.

© 2021 Herausgegeben von Elsevier Inc. im Auftrag der Women’s Dermatological Society.

Figuren


Abb. 1


Abb. 1

Nichtspezifischer makulopapulöser Ausschlag Grad 2/3.


Abb. 2


Abb. 2

Diffuse Lichen planus-ähnlicher Ausschlag bei einer mit Nivolumab behandelten Frau.


Abb. 3


Abb. 3

(A) Nummuläre Psoriasis mit offensichtlicher Onycholyse und (B) schwere Psoriasis mit palmarer Beteiligung.


Abb. 4


Abb. 4

(A) Diffuse Psoriasis vulgaris (B) mit Onycholyse unter Atezolizumab.


Abb. 5


Abb. 5

(A–C) Progressive Hautdepigmentierung mit monoklonalen Anti-PD-1-Antikörpern.


Abb. 6


Abb. 6

Bullöses Pemphigoid: (A) postbullöse Läsionen und (B) Blasen.


Abb. 7


Abb. 7

Anti-PD-1-induzierte Alopecia areata.


Abb. 8


Abb. 8

(A) Lichenoide Reaktion mit Ulzeration und retikulären Streifen und (B) Xerostomie Grad 2.

Verweise

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Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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