Die Bedeutung der Erforschung der Rolle von Wut bei Menschen mit Psoriasis

Seit über 26 Jahren hat die Forschung die Notwendigkeit eines stärkeren Bewusstseins für die psychische Belastung durch das Leben mit einer Hauterkrankung aufgezeigt [], obwohl die Knappheit der Forschung ein anhaltendes Anliegen bleibt. Die Allparteiliche Fraktion zur Haut [] berichteten, dass 98 % der befragten Personen im Vereinigten Königreich durch ihren Hautzustand psychisch negativ beeinflusst wurden, aber nur 18 % gaben an, psychologische Unterstützung erhalten zu haben. Diese Diskrepanz in der Pflege und der Mangel an Aufmerksamkeit für die Rolle psychologischer Faktoren bei Psoriasis muss angegangen werden, wenn wir dermatologische Behandlungen und Patientenergebnisse optimieren wollen. Zumindest könnte der derzeitige Behandlungspfad psychologisch fundierter sein, um die emotionalen Herausforderungen zu berücksichtigen, mit denen Menschen mit Psoriasis konfrontiert sind, und Möglichkeiten für die Entwicklung gezielter Interventionen bieten.

Es gibt solide Beweise dafür, dass der klinische Verlauf der Psoriasis von sozialen Determinanten wie Stress und belastenden Lebensereignissen beeinflusst wird [], aber die genaue Rolle, die Emotionen beim Ausbruch und Fortschreiten der Psoriasis spielen, scheint multifaktoriell zu sein. Beispielsweise ist Depression eine häufige Komorbidität bei Psoriasis, die durch die Behandlung mit biologischen Arzneimitteln reduziert werden kann, was auf die potenziell stigmatisierende Rolle der Sichtbarkeit bei den psychologischen Auswirkungen der Erkrankung hindeutet []. Es ist vielleicht eine Folge der Herausforderungen beim Umgang mit schwankenden Hauterkrankungen wie Psoriasis, einschließlich des Umgangs mit negativen Bewertungen anderer Menschen, die zu Berichten über Wut und Aggression unter Patienten beigetragen haben [].

Trotzdem bleibt die Rolle der Wut, sei es als Folge einer schlechten psychischen Gesundheit oder von belastenden Lebensereignissen, zu wenig erforscht. Die Prävalenz von Wut wird derzeit nicht in etablierten dermatologischen Diensten gemessen, und in Anbetracht der potenziellen Rolle negativer Emotionen bei der Entwicklung, Aufrechterhaltung und Verschlimmerung von Symptomen könnte die Erforschung wertvolle Erkenntnisse und Vorteile für Patienten liefern. Zum Beispiel könnte das Verständnis, wie Wutgefühle oder verinnerlichte Aggressionen einen „Juckreiz-Kratz-Zyklus“ auslösen oder aufrechterhalten können, Möglichkeiten für Interventionen bieten [].

Unser Ziel ist es, diese Lücke in der Literatur mit einer qualitativen Untersuchung zu schließen, um die Komplexität individueller Erfahrungen und Emotionen zu untersuchen. Durch die Entwicklung klarerer Einsichten in die Rolle dieser Emotion können Kliniker Patienten in allen Aspekten ihrer Erkrankung besser unterstützen. Insbesondere die Berücksichtigung psychologischer Mitwirkender und der emotionalen Belastung durch Psoriasis könnte ein effektiveres Management ermöglichen. Beispielsweise könnte die Kombination der physischen und psychischen Manifestationen der Psoriasis in einem ganzheitlichen Ansatz die Anpassung fördern, maladaptive Bewältigung reduzieren und die Behandlungsergebnisse für die Patienten verbessern. Als Minimum scheint es unerlässlich, Patienten mit einem gesunden „Werkzeugkasten“ zur Bewältigung auszustatten, um sowohl die physischen als auch die psychischen Auswirkungen der Psoriasis zu bewältigen.

Aus einer thematischen Untersuchung von 12 Patientenberichten geht hervor, dass es Berichte gibt, die darauf hindeuten, dass Wut bei einigen Menschen eine beitragende Rolle beim Ausbruch und klinischen Fortschreiten der Psoriasis spielen könnte. Wir beabsichtigen, Antworten darauf zu finden, wie die Erfahrung von Wut angegangen werden kann, um Menschen, die mit der Hauterkrankung leben, zu unterstützen und mögliche negative Auswirkungen zu mildern. Es ist an der Zeit, dass das 26-jährige Warten ein Ende hat und psychologische Faktoren zu einem integralen Bestandteil von Beurteilung, Intervention, Unterstützung und Forschung werden.

Keine deklariert.

Herausgegeben von R. Dellavalle, T. Sivesind; eingereicht am 30.09.21; peer-reviewed von S. Gulliver, H. Shakshouk; Kommentare zum Autor 28.11.21; überarbeitete Version erhalten am 13.01.22; angenommen 19.02.22; veröffentlicht am 15.03.22

©Olivia Hughes, Rachael Hunter. Ursprünglich veröffentlicht in JMIR Dermatology (http://derma.jmir.org), 15.03.2022.

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