Die gesellschaftlich-ökonomischen Auswirkungen von Secukinumab in der Erstlinientherapie der mittelschweren bis schweren Schuppenflechte in Deutschland: Eine offene Kohortensimulation

Ziele:

Die mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung. In Deutschland empfehlen Leitlinien Fumarsäureester (FAEs) als systemische Erstlinientherapie. Trotz Behandlung mit FAE bleibt die Krankheitslast in Deutschland hoch. Secukinumab, ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper, hat in der PRIME-Studie eine höhere Wirksamkeit und Sicherheit als FAE gezeigt. Ziel der aktuellen Studie ist es daher, die möglichen gesellschaftsökonomischen Auswirkungen von Secukinumab bei systemisch therapienaiven Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis in Deutschland zu quantifizieren.

Methoden:

Wir verwendeten ein Semi-Markov-Modell, um Gesundheitsgewinne auf individueller Ebene zu erfassen, und ein dynamisches Populationsmodell, um die Ergebnisse in der interessierenden Population zu extrapolieren. Wir quantifizierten die Gesundheitsergebnisse in zwei Szenarien: (i) Patienten, die Secukinumab erhielten, und (ii) Patienten, die FAE erhielten. Anhand von Schätzungen zur Veränderung der Arbeitsproduktivität und gesellschaftlicher wirtschaftlicher Parameter haben wir die gesundheitlichen Ergebnisse in bezahlte und unbezahlte wirtschaftliche Gewinne übersetzt. Zur Bewertung dieser Gewinne haben wir die Bruttowertschöpfung (BWS) verwendet und die makroökonomischen indirekten und induzierten Wertschöpfungseffekte berechnet.

Ergebnisse:

Unsere Berechnungen zeigen, dass mit Secukinumab behandelte Patienten durchschnittlich 94 % ihrer Zeit im Zustand Psoriasis Area and Severity Index (PASI) ≥ 75 verbringen, verglichen mit 80 % bei Patienten im FAE-Szenario. Unter der Annahme, dass FAE die einzige Vergleichssubstanz zu Secukinumab sind, könnte dieser Unterschied bis 2030 zu einem Gewinn von 4,3 Millionen aktiven Stunden führen. Diese gewonnenen Stunden bedeuten eine gesamtgesellschaftliche wirtschaftliche Auswirkung von 308 Millionen Euro bis 2030 für die gesamte Patientenpopulation in Bezug auf die BWS.

Abschluss:

Diese Studie zeigte, dass die Verwendung von Secukinumab anstelle von FAE bei mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zu erheblichen makroökonomischen GVA-Gewinnungen führen könnte.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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