Differentielle Expression von Östrogen-responsiven Genen bei Frauen mit Psoriasis

Bei Frauen wird der Verlauf der Psoriasis von jeder Phase des Lebenszyklus einer Frau beeinflusst. Nach bisherigen Erkenntnissen beeinflussen signifikante Veränderungen der Sexualhormonspiegel die Schwere der Erkrankung. Ziel: Das Ziel dieser Studie war es, die auf Östrogen ansprechenden Gene zu identifizieren, die für die Exazerbation der Psoriasis bei Frauen in den Wechseljahren verantwortlich sein könnten. Methoden: Hautproben von Hautläsionen, die von Psoriasis-Patienten (n = 5) gespendet wurden, wurden mit Hautproben von gesunden Freiwilligen (n = 5) mittels Flüssigchromatographie-Tandem-Massenspektrometrie (LC-MS/MS) verglichen. Der Satz von unterschiedlich exprimierten Proteinen wurde einer Proteinontologieanalyse unterzogen, um unterschiedlich exprimierte, auf Östrogen ansprechende Proteine ​​zu identifizieren. Die Expression der entdeckten Proteine ​​wurde durch qPCR und ELISA an vier Gruppen weiblicher Teilnehmer validiert. Die erste Gruppe umfasste zehn Psoriasis-Patienten ohne Menopause; die zweite umfasste elf postmenopausale Patienten; der dritte umfasste fünf gesunde Freiwillige ohne Menopause; und die vierte umfasste sechs postmenopausale Freiwillige. Darüber hinaus wurden die Blutproben der Teilnehmer verwendet, um die Spiegel von Östradiol, Progesteron und Testosteron zu bestimmen. Ergebnisse: Wir fanden heraus, dass die Östradiol- und Progesteronspiegel im Blut der Patienten im Vergleich zur Kontrolle signifikant niedriger und die Testosteronspiegel signifikant höher waren. Die Protein-Ontologie-Analyse der LC-MS/MS-Daten identifizierte sechs Proteine, nämlich HMOX1, KRT19, LDHA, HSPD1, MAPK1 und CA2, die in der Hautläsion weiblicher Patienten im Vergleich zu männlichen Patienten unterschiedlich exprimiert werden. ELISA- und qPCR-Experimente bestätigten die differentielle Expression der genannten Proteine ​​und ihrer mRNA. Die Gene, die die genannten Proteine ​​kodieren, wurden bei Patienten im Vergleich zu Freiwilligen unterschiedlich exprimiert. Jedoch, KRT19 und LDHA waren nicht unterschiedlich ausgeprägt, wenn wir Patienten mit und ohne Menopause verglichen. Alle Gene, außer MAPK1, wurden bei Patienten mit Menopause im Vergleich zu Freiwilligen mit Menopause unterschiedlich ausgeprägt. HMOX1, KRT19, HSPD1, und LDHA wurden bei Patienten ohne Menopause im Vergleich zu den Freiwilligen ohne Menopause unterschiedlich exprimiert. Beim Vergleich von gesunden Probanden mit und ohne Menopause wurden jedoch keine signifikanten Veränderungen festgestellt. Abschluss: Unsere Experimente entdeckten eine unterschiedliche Expression von sechs östrogengesteuerten Genen in der Haut weiblicher Patienten. Die Identifizierung dieser Gene und die Bewertung der Veränderungen ihrer Expression geben einen Einblick in die biologischen Wirkungen von Östrogen in läsionaler Haut. Die Ergebnisse der Proteomanalyse sind über ProteomeXchange mit der Kennung PXD021673 verfügbar.

Schlüsselwörter:

Östrogen; Menopause; Proteomanalyse; Schuppenflechte.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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