Dokumentation der Psoriasis in der Routineversorgung – Expertenkonsens zu einem deutschen Datensatz

Hintergrund und Ziele:

Die Dokumentation von Patientendaten in der klinischen Psoriasis-Praxis kann die Versorgung verbessern, aber eine standardisierte und transparente Dokumentation ist selten. Das aktuelle Projekt hatte zum Ziel, einen Datensatz zur Dokumentation der Psoriasis in der täglichen Praxis zu entwickeln.

Material und Methoden:

In vier Online-Delphi-Runden und einem persönlichen Treffen ordneten 27 Psoriasis-Experten Variablen einem Standard-, einem optimalen und einem optionalen Datensatz zu. Die meisten Fragen waren standardisiert. Offene Fragen wurden aufgenommen, um Begründungen zu ermöglichen und die Datensätze zu erweitern. Darüber hinaus haben wir im persönlichen Gespräch a) die Einstellungen der Patienten und b) die Informationen der Dermatologen zur aktuellen Anwendung und Akzeptanz in Deutschland berücksichtigt.

Ergebnisse:

Der Konsensansatz führte zu einem Datensatz mit 69 Variablen. Der Standarddatensatz enthält 20, der Optimaldatensatz 31 und der optionale Datensatz 18 Variablen. Zusammenfassend lässt sich der Datensatz hauptsächlich in Stammdaten, allgemeine Status- und Anamnesedaten, Anamnese der Psoriasis, Status der Psoriasis, Diagnostik und Komorbidität, Therapien und patientenberichtete Ergebnisse gruppieren.

Schlussfolgerungen:

Die Konsensempfehlung eines Standard-, eines optimalen und eines optionalen Datensatzes für die Routineversorgung der Psoriasis soll Entscheidungshilfe und Orientierung sowohl für die tägliche Praxis als auch für die Weiterentwicklung von Dokumentationssystemen sein.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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