Eine groß angelegte Serumanalyse identifiziert einzigartige systemische Biomarker bei Psoriasis und Hidradenitis suppurativa

Hintergrund:

Hidradenitis suppurativa (HS) wird heute als systemische entzündliche Erkrankung anerkannt, die molekulare Ähnlichkeiten mit Psoriasis aufweist. Ein direkter Vergleich der systemischen Entzündung bei HS mit Psoriasis fehlt.

Ziele:

Um das Serumproteom von HS und Psoriasis zu bewerten und Biomarker zu identifizieren, die mit der Schwere der Erkrankung assoziiert sind.

Methoden:

In dieser Querschnittsstudie wurden 1.536 Serumproteine ​​mit dem Hochdurchsatz-Panel Olink Explore (Proximity Extension Assay/PEA) bei mittelschwerer bis schwerer HS (n=11), Psoriasis (n=10) und Alters- und BMI-angepasste gesunde Kontrollen (n=10).

Ergebnisse:

HS zeigte eine insgesamt stärkere Fehlregulation der zirkulierenden Proteine, mit 434 unterschiedlich exprimierten Proteinen (|FCH|≥1,2, p-Wert ≤0,05) bei HS gegenüber Kontrollen, 138 bei Psoriasis gegenüber Kontrollen und 503 zwischen HS und Psoriasis. Die IL-17A-Spiegel und die Anreicherung des Th1/Th17-Signalwegs waren zwischen den Krankheiten vergleichbar, während HS eine stärkere TNF- und IL-1β-bezogene Signalübertragung zeigte. Th17-assoziierte Marker, PI3 und LCN2, waren in der Lage, Psoriasis von HS genau zu unterscheiden. Beide Krankheiten zeigten eine Zunahme von Atherosklerose-assoziierten Proteinen. Bei beiden Erkrankungen wurden robuste Korrelationen zwischen klinischen Schweregradwerten und Immun- und Atherosklerose-bezogenen Proteinen beobachtet.

Schlussfolgerungen:

HS und Psoriasis teilen eine signifikante Th1/Th17-Anreicherung und Hochregulierung von Atherosklerose-bezogenen Proteinen. Trotz der größeren Körperoberfläche, die an der Psoriasis beteiligt ist, weist HS jedoch eine größere entzündliche Belastung im Serum auf.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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