Eine multizentrische offene Studie mit Apremilast bei palmoplantarer Pustulose (APLANTUS)

Hintergrund

Palmoplantare Pustulose (PPP) ist eine chronische Hauterkrankung mit schmerzhaften erythematösen, schuppigen oder krustigen Läsionen und Pusteln an den Handflächen und Fußsohlen. Apremilast ist ein Phosphodiesterase-4-Hemmer, der sich bei der Therapie von Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und oralen Geschwüren im Zusammenhang mit der Behcet-Krankheit als wirksam erwiesen hat.

Zielsetzung

Untersuchung der Wirksamkeit von Apremilast bei PPP.

Methoden

APLANTUS war eine einarmige multizentrische Phase-2-Studie mit Apremilast an 21 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer PPP. Primärer Endpunkt war die prozentuale Veränderung des Palmoplantar Pustulose Psoriasis Area and Severity Index (PPPASI) in Woche 20 im Vergleich zum Ausgangswert.

Ergebnisse

Eine 20-wöchige orale Behandlung mit Apremilast bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer PPP führte zu einer signifikanten Abnahme des PPPASI mit einer medianen Reduktion von 57,1 % (p < 0,001), und 61,9 % der Patienten erreichten eine Verbesserung des PPPASI . um mindestens 50 % relativ zur Grundlinie. Die Gesamtzahl der Pusteln pro Patient nahm im Vergleich zum Ausgangswert signifikant ab, wobei 76,2 % der Patienten in Woche 20 eine Reduzierung der Gesamtpustelzahl um mindestens 50 % erreichten. Eine Verbesserung der PPP zeigte sich auch in einer signifikanten Abnahme des dermatologischen Lebensqualitätsindex (DLQI .). ). Der mediane DLQI-Score fiel von 8,5 zu Studienbeginn auf 2,0 in Woche 20 (p=0,030). Apremilast wurde im Allgemeinen gut vertragen und es traten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf.

Schlussfolgerungen

Patienten mit PPP, die mit Apremilast behandelt wurden, zeigten Vorteile sowohl bei den objektiven als auch bei den subjektiven Krankheitsparametern. Apremilast sollte bei dieser schwer zu behandelnden Hauterkrankung weiter untersucht werden.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

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