Familiäre Koexistenz von demyelinisierenden Krankheiten und familiärem Mittelmeerfieber

Rezension

doi: 10.1007 / s00296-021-04821-7.

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Rezension

Cengiz Korkmaz et al.

Rheumatol Int.


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Abstrakt

Familiäres Mittelmeerfieber (FMF) ist eine monogene autoinflammatorische Erkrankung, die durch Fieber- und Serositis-Anfälle gekennzeichnet ist, die durch Mutationen im MEditerranean FeVer (MEFV) -Gen verursacht werden, das das Pyrin-Gen codiert. Der Gewinn der Funktionsmutationen des Pyrin-Gens führt zur Stimulation entzündungsfördernder Zytokine. Eine anhaltende entzündungsfördernde Situation im Verlauf der FMF kann eine Rolle bei der Entwicklung einiger anderer entzündlicher Erkrankungen wie Morbus Behcet, Psoriasis und Vaskulitis spielen. Multiple Sklerose (MS) als demyelinisierende Störung tritt bei FMF-Patienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger auf. Es gibt kaum Forschungsergebnisse, die belegen, dass diese beiden Krankheiten bei mehr als einer Person in derselben Familie gleichzeitig auftreten. Wir haben Fälle von FMF und demyelinisierenden Störungen in fünf Mitgliedern von zwei verschiedenen Familien entdeckt. Neben den beiden Familien, über die wir berichten, wurden bisher nur vier weitere Familien gemeldet. Nachdem wir die Daten aller dieser sechs Familien kombiniert haben, präsentieren wir in dieser Studie eine fallbasierte Übersicht. Wir wollten die Ärzte auf das familiäre gleichzeitige Auftreten von FMF und demyelinisierenden Störungen aufmerksam machen und mögliche Mechanismen der Koexistenz dieser beiden Krankheiten im Lichte der Literatur diskutieren.

Schlüsselwörter:

Demyelinisierende Krankheit; Familiäres Mittelmeerfieber; MEFV-Gen; Multiple Sklerose.

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Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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