Globale Publikationsproduktivität in der Dermatologie: eine bibliometrische Beschreibung der Vergangenheit und Einschätzung der Zukunft

Hintergrund

In den letzten zwei Jahrhunderten haben Generationen von Dermatologen auf der ganzen Welt eine enorme Anzahl von Veröffentlichungen erstellt. Nach unserem Kenntnisstand wurden bisher weder eine bibliometrische Analyse dieser Veröffentlichungen durchgeführt noch registrierte Studien analysiert, um zukünftige Veröffentlichungstrends vorwegzunehmen.

Ziele

Um die weltweite Verteilung der nationalen Publikationsproduktivität zu bestimmen, tragen die meisten veröffentlichten Themen, Institutionen und Finanzierungsquellen am meisten zu Veröffentlichungen bei und um zukünftige Trends basierend auf registrierten klinischen Studien zu antizipieren.

Methoden

Nach einer Vorabbewertung von PubMed, Embase, Web of Science und Scopus wurde die Anzahl der Veröffentlichungen für „Dermatologie“ für jedes der 195 Länder ermittelt, pro 1 Mio. Einwohner normalisiert und bibliometrisch analysiert. Dermatologische Studien, die bei clinicaltrials.gov registriert wurden, wurden durch die Top-10-Diagnosen für die Top-10-Länder spezifiziert.

Ergebnisse

Die Suche ergab 1 071 518 Veröffentlichungen zwischen 1832 und 2019, wobei die Top-5-Diagnosen Melanom, Basalzellkarzinom, Psoriasis, Pruritus / Juckreiz und atopische Dermatitis waren. Die Top-3-Länder mit der höchsten absoluten Anzahl an Veröffentlichungen waren die USA (30,6%), Deutschland (8,1%) und Großbritannien (8,1%), während die Schweiz, Dänemark und Schweden die höchsten Veröffentlichungsraten aufwiesen, wenn sie von den Einwohnern normalisiert wurden. Die produktivste Zugehörigkeit war die Harvard Medical School, die führende Finanzierungsquelle der National Institutes of Health. Derzeit ist die maximale Anzahl von Studien in den USA (8111), Frankreich (1543) und Kanada (1368) registriert. Der höchste Prozentsatz aller dermatologischen Studien in einem bestimmten Land war wie folgt: Melanom in den Niederlanden (24,8%), Psoriasis in Deutschland (21,7%) und atopische Dermatitis in Japan (15,9%).

Fazit

Die Top-10-Länder, darunter die USA, Kanada, einige europäische und asiatische Länder, trugen mehr als 3/4 aller Veröffentlichungen bei. Die USA nehmen sowohl bei der Produktivität früherer Veröffentlichungen als auch bei derzeit registrierten Studien die dominierende Führungsposition ein. Während die meisten westlichen Länder ihre Forschung weiterhin auf die Top-10-Themen konzentrieren, scheinen China und Indien ihren Anwendungsbereich auf andere Themen zu konzentrieren.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

Schreibe einen Kommentar