Herpes-Zoster-Risiko bei Psoriasis-Patienten, die systemische Therapien erhalten: eine landesweite bevölkerungsbezogene Kohortenstudie

Die Häufigkeit von Herpes Zoster bei Psoriasis-Patienten ist höher als in der Allgemeinbevölkerung. Der Zusammenhang zwischen dem Herpes-Zoster-Risiko und verschiedenen systemischen Therapien, insbesondere biologischen Wirkstoffen, bleibt jedoch umstritten. Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Herpes-Zoster-Risiko und mehreren systemischen Therapien gegen Psoriasis. Diese prospektive offene Kohortenstudie wurde mit retrospektiv gesammelten Daten aus der Taiwan National Health Insurance Research Database durchgeführt. Wir schlossen zwischen dem 1. Januar 2001 und dem 31. Dezember 2013 92.374 Patienten mit neu diagnostizierter Psoriasis ein. Die interessierende Exposition war die „on-treatment“-Wirkung systemischer Anti-Psoriasis-Therapien, die von jedem Personenviertel dokumentiert wurde. Das Ergebnis war das Auftreten eines neu diagnostizierten Herpes Zoster. Während einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 6,8 Jahren wurde bei 4834 (5,2%) Patienten nach dem Indexdatum Herpes Zoster diagnostiziert. Unter den systemischen Therapien gegen Psoriasis ist Etanercept (Hazard Ratio [HR] 4,78, 95% Konfidenzintervall [CI] 1,51-15.17), Adalimumab (HR 5,52, 95 % KI 1,72-17,71) und Methotrexat plus Azathioprin (HR 4,17, 95 % KI 1,78-9,82) waren signifikant mit einem erhöhten Herpes-Zoster-Risiko verbunden. Im Gegensatz dazu waren Phototherapie (HR 0,76, 95 %-KI 0,60–0,96) und Acitretin (HR 0,39, 95 %-KI 0,24–0,64) mit einem verringerten Herpes-Zoster-Risiko verbunden. Insgesamt wurde in dieser Studie ein Zusammenhang zwischen Etanercept und Adalimumab mit einem erhöhten Herpes-Zoster-Risiko bei Psoriasis-Patienten festgestellt. Acitretin und Phototherapie waren mit einem reduzierten Risiko verbunden.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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