Herpes-Zoster-Risiko im Zusammenhang mit biologischen Therapien für Psoriasis und Psoriasis-Arthritis: Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse

Hintergrund:

Die biologische Therapie ist wirksam zur Behandlung von Psoriasis und Psoriasis-Arthritis; Es wurden jedoch Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Immunsuppression, wie Virusinfektionen, berichtet. Unter diesen Infektionen ist Herpes Zoster (HZ) häufig.

Zielsetzung:

Bewertung des HZ-Risikos bei Patienten mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis, die mit einer biologischen Therapie behandelt werden.

Datenquellen:

Bis zum 9. Oktober 2020 wurde eine umfassende Literaturrecherche in PubMed, Embase und Web of Science mit bestimmten Schlagworten durchgeführt. Neun Studien wurden nach eingehender Prüfung eingeschlossen.

Zulassungskriterien für das Studium:

Zu den Auswahlkriterien gehörten randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) und Beobachtungsstudien an Patienten mit Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis, die mit biologischen Therapien behandelt wurden; im Vergleich zu nicht-biologischen Therapien, nicht-biologischen systemischen Therapien oder Kontrollen; mit der Häufigkeit von HZ, die in Fall- und Kontrollgruppen berichtet wurde. Das Cochrane Risk of Bias Tool und die Newcastle-Ottawa-Skala wurden verwendet, um die Qualität der RCTs bzw. der Beobachtungsstudien zu beurteilen. Die Daten wurden aus 9 geeigneten Studien extrahiert und dann mit der Stata-Software (Version 12.0) analysiert.

Ergebnisse:

Das HZ-Risiko bei biologischen Therapien war höher als bei nicht-biologischen (Odds Ratios [OR]: 1,48; 95 % Konfidenzintervall [CI]: 1,18-1,86; I2 = 0%) und nicht-biologische systemische (OR: 1,32; 95% CI: 1,02-1,71; I2 = 0%) Therapien. Darüber hinaus erhöhte sich das HZ-Risiko im Zusammenhang mit Tumornekrosefaktor-α-Inhibitoren signifikant (OR: 1,50; 95 %-KI: 1,11-2,02; I2 = 0 %). Insbesondere Infliximab (OR: 2,43; 95 %-KI: 1,31-4,50; I2 = 0 %) und Etanercept (OR: 1,65; 95 %-KI: 1,07-2,56; I2 = 0 %) erhöhten das HZ-Risiko, während Adalimumab ( OR: 1,21; 95 % KI: 0,64-2,30; I2 = 0 %), Ustekinumab (OR: 2,20; 95 % KI: 0,89 – 5,44; I2 = 0 %), Alefacept (OR: 1,46; 95 % KI: 0,20 – 10,47; I2 = 0 %) und Efalizumab (OR: 1,58; 95 %-KI: 0,22-11,34; I2 = 0 %) nicht.

Einschränkungen:

Nur wenige RCTs haben HZ-Vorfälle gemeldet; Daher erfordern unsere Ergebnisse eine Bestätigung durch groß angelegte RCTs.

Schlussfolgerungen und Implikationen der wichtigsten Erkenntnisse:

Biologische Therapien, insbesondere Tumornekrosefaktor-α-Inhibitoren, können bei Patienten mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis zu einem HZ-Risiko führen. Von diesen Wirkstoffen wurde gezeigt, dass Infliximab und Etanercept das HZ-Risiko signifikant erhöhen. Darüber hinaus können jüngeres Alter und weibliches Geschlecht Risikofaktoren sein.

Registrierungsnummer für die systematische Überprüfung:

INPLASY202110027.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen.

Quelle: Psoriasis-Studien

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