Influenza-Impfung bei Psoriasis-Patienten – Epidemiologie und Patientenwahrnehmung: Eine deutsche multizentrische Studie (Vac-Pso)

Bei Patienten mit chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Psoriasis (PsO) und Neurodermitis (AD) ist das Risiko, schwere Komplikationen durch eine Influenzavirus-Infektion zu entwickeln, erhöht. Es wurden jedoch niedrige Influenza-Impfraten berichtet. Das Ziel dieser Studie war es, die Impfraten bei PsO im Vergleich zu AD-Patienten zu bestimmen und die Wahrnehmung der Impfung durch die Patienten zu untersuchen. Eine multizentrische Querschnittsstudie wurde bei 327 bzw. 98 erwachsenen Patienten mit PsO bzw. AD durchgeführt. Daten zu Impfung, Patienten- und Krankheitsmerkmalen, Komorbidität und Patientenwahrnehmung wurden mit einem Fragebogen erhoben. Krankenakten und Impfbescheinigungen wurden überprüft. 49,8 % der PsO- und 32,7 % der AD-Patienten wurden irgendwann geimpft, während in der Saison 2018/2019 30,9 % bzw. 13,3 % eine Grippeimpfung erhielten. 96,6 % bzw. 77,6 % der PsO- und AD-Patienten hatten aufgrund von Alter, immunsuppressiver Therapie, Komorbidität, Beruf und/oder Schwangerschaft eine Indikation zur Influenza-Impfung. Die multivariate Regressionsanalyse ergab ein höheres Alter (P < 0,001) und eine Bronchitis in der Vorgeschichte (P = 0,023) als signifikante Prädiktoren einer Grippeimpfung bei PsO-Patienten. In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Patienten eine Indikation zur Grippeimpfung hatten, war die Rate der geimpften Patienten nicht ausreichend niedrig.

Schlüsselwörter:

atopische Dermatitis; Grippe; Lungenentzündung; Schuppenflechte; Impfung.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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