Juckreiz – Das Hauptsymptom einer Hautkrankheit und dennoch rätselhaft

Es besteht kein Zweifel, dass Juckreiz – auch Juckreiz genannt – das Hauptsymptom von Hautkrankheiten ist; Einige verwenden es sogar, um die Dermatologie als die Spezialität zu definieren, die sich mit Krankheiten aller Oberflächen befasst, die jucken können, von der Haut bis zu den unsichtbaren Rändern auf der Ebene der Schleimhäute. Bei einigen Krankheiten wurde Juckreiz sogar als „primäre Läsion“ bezeichnet, bevor sichtbare Hautveränderungen wie in einigen Fällen von atopischem Ekzem auftreten. Obwohl jeder Mensch das Gefühl von Juckreiz kennt, ist das Verständnis der ätiopathophysiologischen Mechanismen, die an der Vielzahl verschiedener Juckreizempfindungen beteiligt sind, noch unvollständig.

Bis heute haben wir keine bessere Definition von Juckreiz als die alte, die Samuel Hafenreffer vor 350 Jahren als „das unangenehme Gefühl, das den Drang zum Kratzen hervorruft“ gegeben hat.1 Shakespeare beschrieb Juckreiz als die Krankheit der Könige wegen des orgiastischen Gefühls der Erleichterung beim Kratzen.

Jeder weiß, dass es verschiedene Arten von Juckreiz gibt; Die Klassifizierung bleibt jedoch bis heute umstritten und wird von Task Forces und Studiengruppen kontinuierlich weiterentwickelt.2

Bei der Klassifizierung von Juckreiz besteht Übereinstimmung zwischen Juckreiz, der zusammen mit sichtbaren Hautläsionen auftritt, und Juckreiz ohne sichtbare Hautläsionen – früher als „Pruritus sine materia“ bezeichnet. Einige verwenden auch den Begriff „Pruritus unbekannter Herkunft“ (PUO). Hier können systemische Erkrankungen verschiedener Organe wie Niere, Leber, Nerven und Gehirn, aber auch Krebs oder systemische Medikamente ursächlich sein.

Wenn Menschen über juckende Dermatosen sprechen, denken sie im Allgemeinen an entzündliche Hauterkrankungen wie atopisches Ekzem, Urtikaria, Lichen planus und bullöses Pemphigoid, aber auch Psoriasis kann jucken, und dies wurde unterschätzt.

Natürlich sind ansteckende Hauterkrankungen wie Krätze hoch juckende Dermatosen, aber auch genetisch bedingte Hauterkrankungen können mit schwerem Juckreiz einhergehen, wie in dieser Ausgabe in einem Artikel über ganz unterschiedliche Genodermatosen wie Epidermolysis bullosa, verschiedene Formen der Ichthyose, Darier, erörtert wird Krankheit und Hailey-Hailey-Krankheit, aber auch Immunschwächesyndrome.3

Die Schwierigkeit bei der Klassifizierung zeigt sich bei Erkrankungen wie dem sogenannten Pruritus senilis, Juckreiz bei älteren Menschen, bei denen die Xerose als veränderte Haut angesehen werden könnte, es muss jedoch noch definiert werden, was physiologisch und / oder pathophysiologisch ist.

Das Hauptproblem in der Juckreizforschung ist die subjektive Natur der Empfindung, die es schwierig macht, objektiv gemessen zu werden. Eine Vielzahl von Fragebögen und visuellen Analogskalen sowie bildgebende Verfahren zur Untersuchung der Aktivierung bestimmter Hirnregionen, die durch juckreizauslösende Reize ausgelöst werden, wurden verwendet.

So schwierig es auch ist, den Juckreiz quantitativ zu messen, es wird noch schwieriger, zwischen verschiedenen Qualitäten des Juckreizes zu unterscheiden. Hier hängen wir von der Beschreibung durch die Personen ab, die die Empfindung erfahren, und von ihrer verwendeten Sprache; Offensichtlich gibt es Unterschiede in der Sprache, wenn sie subjektive / passive Empfindungen und aktive Wörter für den Induktor beschreiben, zum Beispiel Kitzeln. In einigen Sprachen oder Dialekten wird die Situation in einem aktiven Sinne beschrieben wie „Ich jucke mich selbst“ (anstatt richtig zu sagen „es juckt, deshalb kratz ich mich selbst“).

Auf der Haut ist Juckreiz selbst nicht sichtbar, sondern es wird nur das Ergebnis mechanischer Manöver wie Kratzen, aber auch Kneifen, Reiben, Drücken und andere beobachtet. Da Juckreiz eine sehr persönliche Empfindung ist, die von intensiven emotionalen Gefühlen begleitet wird, kann der Grad und die Erfahrung von Juckreiz im Dialekt oft besser beschrieben werden als in der einfachen Amtssprache.4

Trotz großer Lücken im Verständnis der komplexen Pathophysiologie des Juckreizes gibt es enorme Fortschritte bei den therapeutischen Optionen, die sich in Leitlinien und Stellungnahmen widerspiegeln, einschließlich topischer, systemischer, entzündungshemmender, immunsuppressiver, psycho-neurologischer, phototherapeutischer sowie psychologischer und pädagogischer Strategien.2, 5, 6

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

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