Kartierung von Risikofaktoren für die kumulative Beeinträchtigung des Lebensverlaufs (CLCI) bei Patienten mit chronischen Hauterkrankungen – eine systematische Überprüfung

Patienten mit chronischen Hauterkrankungen leiden unter physischen und psychosozialen Beeinträchtigungen, die zu einer kumulativen lebenslangen Belastung führen können. Daher wurde das Konzept der kumulativen Beeinträchtigung des Lebensverlaufs (CLCI) eingeführt, das sich auf den nicht umkehrbaren Schaden aufgrund der anhaltenden lebenslangen Belastung bezieht. Diese systematische Überprüfung (PROSPERO-Registrierungsnummer: CRD42020179141) zielte darauf ab, die Risikofaktoren und die damit verbundene zeitliche Belastung bei Patienten mit Psoriasis, atopischer Dermatitis (AD) und Hidradenitis suppurativa (HS) abzubilden.

Es wurden drei elektronische Datenbanken durchsucht (Datum der letzten Suche: Dezember 2019). Es wurden Studien mit einem Längsschnittstudiendesign eingeschlossen, in denen der Zusammenhang zwischen einem Risikofaktor und der damit verbundenen zeitlichen Belastung bei Patienten mit Psoriasis, AD und HS bewertet wurde. Die Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Studien wurde anhand von CASP-Checklisten (Critical Appraisal Skills Program) durchgeführt.

Insgesamt wurden 40 Veröffentlichungen mit 25 verschiedenen Studien eingeschlossen: Neun Studien richteten sich an Patienten mit Psoriasis, 13 Patienten mit AD, zwei Studien umfassten Patienten mit HS und eine Studie umfasste Patienten mit Psoriasis bzw. AD. In dieser Überprüfung wurden 22 potenzielle Risikofaktoren mit zugrunde liegenden Beweisen gefunden. Diese Risikofaktoren umfassen hauptsächlich soziodemografische (wie Alter oder Geschlecht) und klinische (wie Schweregrad der Erkrankung oder Komorbiditäten) Variablen. Schweregrad und Komorbiditäten der Erkrankung waren die am häufigsten untersuchten Risikofaktoren, während nur wenige Studien psychosoziale Risikofaktoren im Zeitverlauf bewerteten.

Patienten mit chronischen Hauterkrankungen haben ein hohes Risiko, lebenslange negative Auswirkungen der Krankheit zu entwickeln. Es fehlen jedoch Daten, die die psychosoziale Belastung und ihren Einfluss auf den Lebensverlauf der Patienten im Zeitverlauf bewerten. Die in dieser Überprüfung gefundenen Risikofaktoren helfen dabei, Risikopatienten zu identifizieren, sie angemessen zu behandeln und letztendlich CLCI zu verhindern. Diese Ergebnisse können die Grundlage für die Entwicklung eines dringend benötigten Tools zur Bewertung des Risikos für CLCI in der Zukunft sein.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

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