Keratin 17 bei Psoriasis: Aktuelles Verständnis und Zukunftsperspektiven


Rezension

. 03. Juli 2021; S1084-9521(21)00169-5.

doi: 10.1016/j.semcdb.2021.06.018.

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Rezension

Yiting Lin et al.

Semin Cell Dev Biol.


.

Abstrakt

Keratin 17 (K17) ist ein vielschichtiges Protein des Zytoskeletts, das unter normalen physiologischen Bedingungen nicht häufig in der Epidermis exprimiert wird. Bei Psoriasis wird K17 jedoch in der suprabasalen Schicht der Epidermis überexprimiert und spielt eine wichtige Rolle bei der Pathogenese der Krankheit. In diesem Review haben wir unsere Ergebnisse und die in anderen Studien berichteten über die pathogenen Funktionen von K17 sowie die Mechanismen zusammengefasst, die der Erhöhung der K17-Expression bei Psoriasis zugrunde liegen. K17 übt sowohl proproliferative als auch proinflammatorische Wirkungen auf Keratinozyten aus. Darüber hinaus lösen K17-Peptide autoreaktive T-Zellen aus und fördern die Psoriasis-bedingte Zytokinproduktion. Diese Zytokine wiederum modulieren die Expression, Stabilität und Protein-Protein-Interaktionen von K17 durch transkriptionelle und translationale Regulation und posttranslationale Modifikation von K17 in Keratinozyten. Somit ist eine K17/T-Zell/Zytokin-Autoimmunschleife an der Pathogenese der Psoriasis beteiligt, was durch die Tatsache gestützt wird, dass Therapien gegen K17 in Psoriasis-ähnlichen Mausmodellen gute Ergebnisse erzielt haben. Zukünftige Perspektiven von K17 bei Psoriasis wurden ebenfalls diskutiert, um mögliche Richtungen für weitere Studien zu geben.

Schlüsselwörter:

Keratin 17; Keratinozyten; Positive Rückkopplungsschleife; Schuppenflechte; T-Zellen.

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Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

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