Klinische und trichoskopische Merkmale bei verschiedenen Formen der Psoriasis der Kopfhaut

Hintergrund

Schuppenflechte auf der Kopfhaut wird häufig nicht diagnostiziert oder unzureichend behandelt. Der Patient selbst unterschätzt die Schwere dieser Haarkrankheit und konsultiert zu spät einen Dermatologen.

Ziele

Das Ziel unserer Studie war es, eine Korrelation zwischen den klinischen Mustern und der Trichoskopie der Psoriasis der Kopfhaut herzustellen, um dem Kliniker zu helfen, die Diagnose zu stellen und die geeignete Therapie auszuwählen.

Material & Methoden

Von Januar 2012 bis Dezember 2018 haben wir alle Patienten mit Psoriasis der Kopfhaut, die von der ambulanten Haarberatung der Abteilung für Experimentelle, Diagnostische und Spezialmedizin der Universität Bologna betroffen sind, erfasst. Alle Patienten wurden durch klinische, trichoskopische Untersuchung und eine Hautbiopsie nur in untersucht zweifelhafte Fälle. Wir haben die Schwere der Erkrankung alle 4 Monate bis zu 1 Jahr mit mehreren objektiven und subjektiven Parametern quantifiziert. Wir haben Therapien, Ergebnisdaten und Lebensqualität aufgezeichnet.

Ergebnisse

Wir haben 156 Patienten mit Psoriasis der Kopfhaut gesammelt und 7 klinische Muster mit spezifischer trichoskopischer Korrelation identifiziert. In der Reihenfolge der Häufigkeit waren die klinischen Muster: Plaque-Psoriasis (mit einer Prävalenz von Erythem, silberweißen Schuppen und verdrehten roten Schleifengefäßen und roten Punkten); dünne Schuppen (mit silberweißen Schuppen, einfachen roten Linien und Siegelrotringgefäßen); Sebopsoriasis (mit fettigen Schuppen, Erythem mit roten Punkten, Kügelchen und verdrehten und buschigen roten Schleifen bei hoher Vergrößerung); Psoriasis-Kappe (mit silberweißen Schuppen, Erythem und polymorphem Gefäßmuster); Pityriasis amiantacea (mit gelblich anhaftenden Schuppen, Erythem und einfachen Kapillaren mit roten Schleifen); cicatricial psoriatic Alopecia (mit Erythem in Verbindung mit gelblichen, silberweißen Schuppen mit verdrehten und buschigen Kapillaren mit roten Schleifen) und Psoriasis pustulosa (mit pustelartigen Läsionen in „Blütenform“, Erythem mit einfachen Kapillaren mit roten Schleifen).

Schlussfolgerungen

Die Beschreibung verschiedener klinischer Muster der Psoriasis der Kopfhaut und ihrer trichoskopischen Korrelationen kann dem Kliniker helfen, die Diagnose auch in atypischen Präsentationen zu stellen und ein angemessenes Therapieschema zu verschreiben.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

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