Körperdysmorphie bei häufigen Hauterkrankungen: Ergebnisse einer beobachtenden, multizentrischen Querschnittsstudie unter dermatologischen ambulanten Patienten in 17 europäischen Ländern

Hintergrund:

Die körperdysmorphe Störung (BDD) ist eine häufige psychiatrische Störung, die mit hohen Kosten für die Gesundheitssysteme verbunden ist, da Patienten möglicherweise wiederholt nach unterschiedlichen, oft nicht wirksamen Interventionen fragen. BDD-Symptome sind bei Patienten mit dermatologischen Erkrankungen häufiger als in der Allgemeinbevölkerung, aber es gibt keine großen Stichprobenstudien, die die Prävalenz von BDD-Symptomen bei Patienten mit dermatologischen Erkrankungen und gesunden Hautkontrollen vergleichen.

Ziele:

Um die Prävalenz von BDD-Symptomen zwischen Patienten mit unterschiedlichen dermatologischen Erkrankungen und gesunden Hautkontrollen zu vergleichen und soziodemografische, physische und psychologische Faktoren zu beschreiben, die mit BDD-Symptomen verbunden sind, um Patienten zu identifizieren, die eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit haben, an dieser Erkrankung zu leiden.

Methoden:

Diese beobachtende, vergleichende, multizentrische Querschnittsstudie umfasste 8295 Teilnehmer: 5487 konsekutive Patienten mit verschiedenen Hauterkrankungen (56 % weiblich), die aus ambulanten dermatologischen Patienten in 22 Kliniken in 17 europäischen Ländern rekrutiert wurden, und 2808 gesunde Hautkontrollen (66 % weiblich). . Alle Patienten wurden von einem Dermatologen untersucht. BDD-Symptome wurden anhand des Dysmorphic Concern Questionnaire (DCQ) bewertet. Erhoben wurden soziodemografische Daten, Informationen zu psychischen Faktoren und körperlichen Zuständen. Jeder Patient erhielt von einem Dermatologen eine dermatologische Diagnose nach ICD-10.

Ergebnisse:

Die Teilnahmequote der eingeladenen dermatologischen Patienten lag im Durchschnitt aller Zentren bei 82,4 %. BDD-Symptome waren bei Patienten mit dermatologischen Erkrankungen fünfmal häufiger als bei Kontrollpersonen mit gesunder Haut (10,5 % vs. 2,1 %). Patienten mit Hyperhidrose, Alopezie und Vitiligo hatten eine mehr als elffach erhöhte Wahrscheinlichkeit (angepasstes Odds Ratio (OR) > 11), BDD-Symptome zu entwickeln, im Vergleich zu Kontrollpersonen mit gesunder Haut, und Patienten mit atopischer Dermatitis, Psoriasis, Akne, Hidradenitis suppurativa, Prurigo und bullöse Erkrankungen hatten eine mehr als sechsfach erhöhte Wahrscheinlichkeit (angepasstes OR > 6), BDD-Symptome zu haben. Unter Verwendung eines logistischen Regressionsmodells waren BDD-Symptome signifikant mit niedrigerem Alter, weiblichem Geschlecht, höherem psychischem Stress und Stigmatisierungsgefühlen verbunden.

Schlussfolgerungen:

Diese Studie zeigt, dass klinische BDD-Symptome signifikant mit häufigen dermatologischen Erkrankungen assoziiert sind. Da solche Symptome mit einem höheren Maß an psychischer Belastung und mehreren nicht hilfreichen Konsultationen einhergehen, sollten Hausärzte und Dermatologen BDD in Betracht ziehen und Patienten, wenn sie identifiziert werden, an einen geeigneten Dienst für BDD-Screening und -Management überweisen.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen.

Quelle: Psoriasis-Studien

Schreibe einen Kommentar