Krankheitskosten der Neurodermitis in Deutschland: Daten aus der dermatologischen Routineversorgung

Hintergrund

Fortschritte bei der Behandlung von Neurodermitis (AD) und die kürzlich erfolgte Einführung des ersten Biologikums haben das Interesse an den Kosten für die Behandlung von AD geweckt.

Ziele

Da es an aktuellen Daten mangelt, bestand das Ziel dieser Studie darin, die jährlichen Kosten von Erwachsenen mit AD aus gesellschaftlicher Sicht zu bestimmen.

Methoden

Eine landesweite Querschnittsstudie wurde in 112 dermatologischen Studien durchgeführt Praktiken Methoden Ausübungen Büros unter Routinebedingungen. Die Kostenparameter wurden mit einem standardisierten Fragebogen zu krankheitsbedingten Kosten erfasst. Dieser Fragebogen ermöglicht die Ermittlung der Kosten für systemische und topische Behandlungen, ambulante und stationäre Besuche, Rehabilitationsaufenthalte sowie Reisekosten. Die direkten Kosten wurden für die gesetzliche Krankenversicherung (SHI) und für die Patienten ermittelt (Spesen). Die gesellschaftlichen Kosten umfassten auch die indirekten Kosten aufgrund von Arbeitsunfähigkeit. Die Kosten wurden für alle Schweregrade berechnet und durch leichte und mittelschwere bis schwere AD weiter geschichtet.

Ergebnisse

Von August 2017 bis Juni 2019 wurden N = 1.291 erwachsene Patienten aus ganz Deutschland eingeschlossen. Die jährlichen Gesamtkosten in der Gruppe mit allen Schweregraden (n = 706) betrugen 3.616 € ± 6.452 € (Median 874 €) pro Patient. Für Patienten mit leichter AD (n = 367) betrugen die jährlichen Kosten 1.466 € ± 3.029 € (Median 551 €) pro Patient, während sie für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer AD 5.229 ± 7.538 € (Median 1.791 €) betrugen (n = 682). Die gesamtwirtschaftliche Belastung für die Behandlung erwachsener Patienten mit AD in Deutschland wird auf über 2,2 Mrd. EUR geschätzt.

Schlussfolgerungen

Insgesamt zeigen die Daten dieser Studie, dass AD im Vergleich zu z. B. Psoriasis in Deutschland ein moderates Maß an Krankheitskosten aufweist. Die Zulassung neuer Therapien wird voraussichtlich in den nächsten Jahren zu einer deutlich höheren Ressourcennutzung führen.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

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