Netzwerkmetaanalysen bei Psoriasis: Überblick und kritische Diskussion

Netzwerk-Metaanalysen (NMAs) unterstützen zunehmend Behandlungsentscheidungen in Krankheitsbereichen wie Psoriasis, wo Daten aus mehreren klinischen Studien (CT) zu einer wachsenden Zahl verschiedener Medikamente verfügbar werden.

Die vorliegende Studie zielte darauf ab, NMAs zu charakterisieren, die bei Psoriasis veröffentlicht wurden. Eine systematische Literaturrecherche in Pubmed wurde mit einem strukturierten Suchprotokoll basierend auf den PRISMA-Kriterien durchgeführt.

27 NMAs wurden identifiziert, darunter durchschnittlich 43,0 klinische Studien pro NMA. Nur 8 von 27 NMA (29,6 %) wurden im PROSPERO-Register dokumentiert und nur 17 (63,0 %) nach den PRISMA-Kriterien gemeldet. Die mittlere Zahl der Patienten pro NMA betrug 19.624 (Spanne: 6.113–51.749). Über alle NMAs hinweg waren die am häufigsten eingeschlossenen Medikamente Ustekinumab (n = 27 NMAs), gefolgt von Adalimumab (n = 25), Infliximab und Etanercept (jeweils n = 24). In allen n = 27 NMAs wurden Placebo-Vergleiche und in n = 25 Vergleiche mit aktiven Kontrollen zur Überbrückung verwendet. Effektschätzer wurden in allen Fällen durchgeführt, SUCRA in 14. Die am häufigsten verwendeten Endpunkte waren Psoriasis Area and Severity Index (PASI) 75 (n = 25) und PASI 90 (n = 24) und Dermatology Life Quality Index (n = 10) . NMAs maßen meist die Induktionswirksamkeit (Wochen 10–16, n = 25), aber selten Langzeitergebnisse (Wochen 48–56, n = 4). Sensitivitätsanalysen wurden in n = 17 (63,0 %) der Studien durchgeführt. Die Hauptergebnisse variierten stark zwischen den Studien und waren abhängig vom Publikationsjahr und damit von der Anzahl der verfügbaren Medikamente und Studien. Die Übereinstimmung zwischen den NMA-Wirksamkeitsrankings basierend auf PASI 75 war jedoch hoch.

Obwohl eine große Anzahl von NMAs zu Psoriasis veröffentlicht wurde, die sehr vergleichbare Ergebnisse zur Wirksamkeit zeigten, wurden keine ausreichenden Informationen zu den Qualitätskriterien berichtet und die Kriterien des PROSPERO-Registers wurden nicht eingehalten. Dies spricht für eine stärkere Standardisierung der NMA-Methodik und -Berichterstattung.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

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