Neue Funktionen von S1P bei chronisch juckenden und entzündlichen Hauterkrankungen

S1P ist ein pleotropes Sphingolipid-Signalmolekül, das durch Bindung an fünf hochaffine G-Protein-gekoppelte Rezeptoren wirkt. Die S1P-Signalgebung beeinflusst das Zellschicksal auf vielfältige Weise, zB durch die Beeinflussung der Zelldifferenzierung, -proliferation und -apoptose, und spielt eine wichtige Rolle im Immunzellhandel. Obwohl viele Wirkungen der S1P-Signalgebung im menschlichen Körper entdeckt wurden, ist der volle Funktionsumfang noch nicht verstanden. Bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis gibt es Hinweise darauf, dass Dysfunktion und Ungleichgewicht der S1P-Achse ein Faktor sind. Mehrere Studien zur Untersuchung der Wirksamkeit von S1PR-Modulatoren bei der Linderung von Schweregrad und Symptomen von Hauterkrankungen in verschiedenen Tiermodellen und klinischen Studien am Menschen haben vielversprechende Ergebnisse gezeigt und das Interesse an der S1P-Achse als potenzielles therapeutisches Ziel bestätigt. Auch wenn die Beteiligung des S1P-Signalwegs bei entzündlichen Hauterkrankungen noch weiterer Klärung bedarf, könnten die Implikationen der jüngsten Erkenntnisse eine Ausweitung der Forschung auf weitere Hauterkrankungen und weitere S1P-Achsen-modulatorische Arzneimittel veranlassen.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

Schreibe einen Kommentar