Prävalenz und Faktoren im Zusammenhang mit Schlafstörungen bei erwachsenen Patienten mit Psoriasis – Sahin – – Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology

Hintergrund

Berichten zufolge ist der Schlaf, der für die Wiederherstellung der physiologischen Funktionen und der Gesundheit entscheidend ist, bei Psoriasis beeinträchtigt. Die Rolle verschiedener potenzieller Störfaktoren für den Schlaf, einschließlich detaillierter Juckreizmerkmale, und das komplexe Zusammenspiel zwischen psychologischen Variablen (Angst und Depression), Juckreiz und Schlafstörungen bei Psoriasis sind noch unzureichend untersucht.

Ziele

Untersuchung der Schlafmerkmale und Identifizierung klinischer, demographischer und psychologischer Faktoren, die mit Schlafstörungen bei Psoriasis verbunden sind.

Methoden

Diese Querschnittsstudie umfasste 334 Psoriasis-Patienten (Ansprechrate 86 %) und 126 Kontrollpersonen (Ansprechrate 82 %). Zu den Maßnahmen gehörte die Schlafqualität [Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI)], Psoriasis-Schweregrad, Pruritus-Merkmale, einschließlich durchschnittlicher Pruritus-Intensität [Visual Analogue Scale (VAS)], Schweregrad von Komorbiditäten, Angst und Depression (Hospital Anxiety and Depression Scale – HADS) und Lebensqualität (Dermatology Life Quality Index – DLQI und Short Form 12 – SF12).

Ergebnisse

59 % der Patienten und 34 % der Kontrollpersonen (P < 0,001) litten unter Schlafstörungen (PSQI > 5). Die Patienten schliefen 1 Stunde weniger als die Kontrollpersonen (Median 6 vs. 7 Stunden, P < 0,001). Patienten ohne Juckreiz hatten weniger Schlafstörungen (globaler PSQI) als Patienten mit starkem (P<0,001) und sehr starkem Juckreiz (P<0,001). Angst (HADS-A) und Depression (HADS-D) waren die stärksten Prädiktoren für Schlafstörungen, gefolgt von Pruritus-Exazerbation in der Nacht, Alter, weiblichem Geschlecht, Pruritus-Exazerbation am Morgen, durchschnittlicher Pruritus-Intensität (VAS), diagnostizierter Depression und gastroösophageale Refluxkrankheit, die insgesamt 32 % bis 37 % der Varianz der globalen Schlafqualität erklärt. Sowohl Angst (HADS-A) als auch Depression (HADS-D) waren signifikante Mediatoren, die den Zusammenhang zwischen Pruritusintensität (VAS) und Schlafstörungen bei 42 % bzw. 37 % erklärten.

Schlussfolgerungen

Schlafstörungen bei Patienten mit Psoriasis sind weit verbreitet. Patienten mit Psoriasis sollten auf Schlafstörungen, Pruritus, Angst und Depression untersucht werden. Die Reduktion von Juckreiz sollte neben Therapien zur Reduktion von Angst und Depression als wichtiges therapeutisches Ziel betrachtet werden.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen.

Quelle: Psoriasis-Studien

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