Qualität der Psoriasis-Versorgung in Deutschland – Ergebnisse der landesweiten Gesundheitsstudien PsoHealth 2004‐2017

Hintergrund

In der Studienreihe PsoHealth zeigten erste Daten aus dem Jahr 2004/05 eine schlechte Qualität der Gesundheitsversorgung bei Psoriasis in Deutschland. Den meisten Patienten mangelte es an ausreichender Versorgung, und nur ein geringer Teil erhielt systemische Medikamente. Seit 2007 wird ein nationales Psoriasis-Programm durchgeführt.

Ziele

(1) Analyse der Qualität der Gesundheitsversorgung bei Psoriasis in der jüngsten PsoHealth4-Umfrage 2016/2017

(2) Vergleich der Qualitätsindikatoren für die Gesundheitsversorgung mit früheren Bewertungen seit 2004/05.

Materialen und Methoden

Die kürzlich durchgeführte Querschnittsumfrage zu PsoHealth4 wurde 2016/17 durchgeführt, und in den Jahren 2004/05, 2007 und 2013/14 wurden drei vorangegangene Studien mit jeweils mindestens 1.500 Patienten durchgeführt. Zu den gemeinsamen Qualitätsindikatoren gehörten die Schwere der Erkrankung (PASI und Anteil der Patienten mit PASI> 20, was auf einen hohen Schweregrad hinweist), die Lebensqualität (DLQI und der Anteil der Patienten mit DLQI> 10, was auf eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität hinweist) und eine systemische Therapie und stationäre Behandlung der letzten fünf Jahre.

Ergebnisse

Zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 wurden N = 1.827 Patienten aus 93 dermatologischen Zentren in die jüngste Umfrage einbezogen (Durchschnittsalter: 50,8 ± 14,6 Jahre, 45,2% weiblich). 7,3% zeigten einen PASI> 20 gegenüber 17,8% im Zeitraum 2004/05. 21,4% gaben einen DLQI> 10 an, verglichen mit 34,0% in 2004/05. 57,6% aller Teilnehmer gaben an, in den letzten fünf Jahren mindestens einmal eine systemische Therapie erhalten zu haben, verglichen mit 32,9% im Zeitraum 2004/05. 18,0% wurden in den letzten fünf Jahren mindestens einmal stationär im Krankenhaus behandelt, verglichen mit 26,9% im Zeitraum 2004/05.

Fazit

Eine bemerkenswerte Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung von Psoriasis-Patienten in Deutschland in den letzten 12 Jahren ist anzunehmen. Wichtige Determinanten könnten die Innovationsverschiebung sein, zu der Programme wie die S3-Richtlinie, ein Konsens über die Behandlungsziele, nationale Gesundheitsziele für Psoriasis und ein höherer Einsatz innovativer Medikamente gehörten.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel aus dem „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology“. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier.

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