Ungedeckter Bildungsbedarf und Lücken in der klinischen Praxis bei der Behandlung der generalisierten Psoriasis pustulosa: Globale Perspektiven von vornherein

Einführung:

Die generalisierte Psoriasis pustulosa (GPP) ist eine seltene, potenziell lebensbedrohliche, neutrophile, autoinflammatorische Hauterkrankung, die durch wiederkehrende Aufflammen generalisierter steriler Pusteln und damit verbundene systemische Merkmale gekennzeichnet ist. Uneinheitliche diagnostische Kriterien und ein Mangel an zugelassenen Therapien stellen das GPP-Management vor große Herausforderungen. Unser Ziel war es, die Herausforderungen bei der Versorgung von Patienten mit GPP zu diskutieren und den Bildungsbedarf von Gesundheitsdienstleistern (HCP) sowie Lücken in der klinischen Praxis im GPP-Management zu identifizieren.

Methoden:

Am 24. Juli 2020 nahmen 13 Dermatologen aus 10 Ländern (Brasilien, Kanada, China, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Japan, Malaysia, Großbritannien und USA) an einem Workshop teil, um Erfahrungen im Umgang mit Patienten mit GPP auszutauschen. Bildungsbedarf und Lücken in der klinischen Praxis, gruppiert nach Gesundheitssystemebene, wurden diskutiert und mittels interaktiver Umfragen bewertet.

Ergebnisse:

Mangelnde Erfahrung mit GPP unter HCPs wurde als eine wichtige individuelle klinische Praxislücke auf HCP-Ebene identifiziert. Ein begrenztes Verständnis der Präsentation und Pathogenese der GPP unter Nichtfachleuten bedeutet, dass Fehldiagnosen häufig auftreten und die Überweisung und Behandlung verzögert werden. In Ländern, in denen sich Patienten bei Hausärzten oder Notärzten vorstellen können, wird GPP oft mit einer Infektion verwechselt. Bei Dermatologen, die GPP genau diagnostizieren können, kann es aufgrund begrenzter Behandlungskenntnisse erforderlich sein, an einen Kollegen mit mehr Erfahrung in GPP überwiesen zu werden. Auf organisatorischer Ebene bestand ein wichtiger Bedarf darin, die HCPs der Notaufnahme dahingehend zu schulen, GPP als autoinflammatorische Erkrankung zu erkennen, und die Verbesserung der Kommunikation, Zusammenarbeit und Rollendefinition in multidisziplinären Teams, die Patienten mit GPP unterstützen. Auf regulatorischer Ebene wurden solide klinische Studiendaten, klare und konsistente Behandlungsrichtlinien und zugelassene Therapien als hohe Priorität identifiziert.

Schlussfolgerungen:

Die in den teilnehmenden Ländern am konsequentesten erkannte Aufklärungspflicht besteht darin, dass die medizinischen Fachkräfte verstehen, dass GPP lebensbedrohlich sein kann, wenn eine angemessene Behandlung verzögert wird, und zu erkennen, wann Patienten an einen Kollegen mit mehr Erfahrung im GPP-Management überwiesen werden sollten.

Schlüsselwörter:

Lücke in der klinischen Praxis; Generalisierte Psoriasis pustulosa; Globale Perspektive; Ungedeckter Bildungsbedarf.

Dies ist ein automatisch übersetzter Artikel. Er kann nur einer groben Orientierung dienen. Das Original gibt es hier: psoriasis

Schreibe einen Kommentar