In der Studie wird gezeigt, dass ein höheres Körpergewicht die Chance verringert, einen Zustand mit **minimaler Krankheitsaktivität** zu erreichen.[2][4] Das gilt besonders für Psoriasis‑Arthritis‑Patienten, die mit **TNF‑Blockern** behandelt werden, andere moderne Medikamente sind davon weniger betroffen.[2] Vor allem die Beschwerden, die Ihr selbst angebt, wie Schmerzen und allgemeines Befinden, sind bei höherem Gewicht stärker.[2] ## Was bedeutet das für Euch? Für Euch heißt das: Gewicht spielt eine Rolle dafür, wie gut eine Therapie wirken kann, aber es ist nicht der einzige Faktor.[2][6] Auch Alter, Rauchen, Schäden an den Gelenken und Begleiterkrankungen haben einen Einfluss.[2] Es gibt verschiedene Wirkstoffklassen, bei denen ein höherer BMI die Wirkung offenbar weniger einschränkt, darüber könnt Ihr mit Euren Ärztinnen und Ärzten sprechen.[2][4] Im Alltag kann es helfen, schrittweise Gewicht zu reduzieren, zum Beispiel durch mehr Bewegung und eine angepasste Ernährung.[6][8] Studien zeigen, dass Gewichtsabnahme die Krankheitsaktivität bei Psoriasis‑Arthritis deutlich verbessern kann, besonders in Kombination mit einer laufenden Therapie.[6][8] Wichtig ist, dass Ihr Euch Unterstützung holt und Euch nicht selbst die Schuld gebt, sondern Gewicht als einen beeinflussbaren Baustein der Behandlung seht.
Originaltitel: Body mass index and achievement of minimal disease activity in psoriatic arthritis across different classes of advanced therapy | Rheumatology | Oxford Academic