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Dann kann ich die wichtigsten Ergebnisse für Euch übersetzen, einordnen und sagen, was das konkret für Eure Behandlung, Pflege oder den Alltag bedeuten kann.
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Originaltitel: emJournal of the European Academy of Dermatology and Venereology/em | Wiley Online Library
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Wenn das Knie oder ein anderes Gelenk bei Psoriasisarthritis ständig feuert und keine Therapie mehr hilft, könnte es in Zukunft eine neue Option geben. Bei der sogenannten TAPE schieben Ärztinnen einen dünnen Katheter über eine Arterie bis an das betroffene Gelenk und geben dort ein Medikament in die kleinen Gefäße. In einer kleinen Studie mit 14 Menschen sank der Schmerz stark schon am ersten Tag und blieb bis nach drei Monaten deutlich geringer. Viele konnten ihr Gelenk besser bewegen und Schwellungen gingen zurück. Schwere Nebenwirkungen traten nicht auf. Wichtig, das Verfahren wurde erst bei wenigen Patientinnen getestet und gilt noch als Versuch. Wer starke Beschwerden in einem einzelnen Gelenk hat sollte das im spezialisierten Zentrum ansprechen.
Originaltitel: Transarterial periarticular embolisation in inflammatory rheumatic monoarthritis: a proof-of-concept study.
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Was passiert mit den Knochen bei Psoriasis Arthritis. Eine große Studie hat Menschen mit PsA und Rheuma über bis zu sieben Jahre begleitet. Die Ärzte haben die Knochen in Handgelenk und Fingern mit einem sehr genauen CT geprüft. Bei Rheuma mit Autoantikörpern ging die Knochendichte am stärksten zurück, bei PsA blieben die Knochen meist stabil und die harte Außenschicht war gut erhalten. Wer lange Ruhe der Gelenke hatte, konnte seine Knochen besser schützen. Hielten Entzündung und Schmerzen an, baute der Körper mehr Knochen ab. Die Botschaft ist klar, eine gut eingestellte Therapie schützt nicht nur Haut und Gelenke sondern auch die Knochen.
Originaltitel: Impact of disease activity on bone density, microarchitecture, and biomechanical properties in rheumatoid and psoriatic arthritis over 7 years.
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IL‑23p19 Hemmer wie Risankizumab oder Guselkumab sind wichtige Medikamente bei Schuppenflechte, Psoriasis arthritis und chronischen Darmentzündungen[2][3].
Trotzdem spricht etwa die Hälfte der Betroffenen mit Darmproblemen nicht gut darauf an, ein Grund sind Unterschiede dabei, wie der Körper die Antikörper aufnimmt und abbaut[2][5].
Ein Team hat 21 Studien ausgewertet und fand, dass die Blutspiegel bei Risankizumab in Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eher steigen, bei anderen Krankheiten eher fallen[2].
Bisher zeigen nur Eiweiß im Blut und Körpergewicht einen klaren Einfluss auf die Werte[2][5].
Die Forschenden wünschen sich mehr Daten, damit Ärzte die Dosis künftig besser an jeden Menschen anpassen können[2][5].
Originaltitel: Pharmacokinetics of IL-23p19 Inhibitors: A Systematic Review Across Immune-Mediated Inflammatory Diseases.
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**GLP‑1‑Therapien bei Psoriasis – was bedeutet die Kohortenstudie für Euch?**
Die Studie schaute auf echte Versorgungsdaten von Menschen mit Psoriasis, die wegen Übergewicht oder Diabetes GLP‑1 oder GLP‑1/GIP‑Medikamente bekamen. Sie prüfte, ob sich dadurch Arztbesuche und Klinikaufenthalte verändern. Konkrete Zahlen liegen hier nicht vor, aber ähnliche Studien zeigen weniger Herz‑Kreislauf‑Probleme und niedrigere Sterblichkeit bei Psoriasis‑Betroffenen mit GLP‑1‑Therapie.[16]
Für Euch heißt das: Diese Mittel sind in erster Linie für Diabetes und Übergewicht gedacht, sie können aber Entzündung, Gewicht und einige Begleiterkrankungen günstig beeinflussen.[2][3][4][18] Sie gelten nicht als Standardtherapie der Psoriasis, eher als Zusatzoption für ausgewählte Personen mit Stoffwechselproblemen.[4][17]
Im Alltag bleibt wichtig: Eure gewohnten Psoriasis‑Medikamente weiter nutzen, auf Gewicht, Bewegung und Rauchstopp achten. Wenn Ihr Diabetes oder starkes Übergewicht habt, könnt Ihr mit Haut‑ und Hausärztin besprechen, ob eine GLP‑1‑Therapie für Euch sinnvoll ist.[2][4][16]
Originaltitel: GLP-1 and GLP-1/GIP agonists in psoriasis: A real-world cohort study on healthcare resource usage
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Forscher testen eine neue Art von Pflaster mit winzigen Nadeln gegen Psoriasis.[6]
Die Nadeln lösen sich in der Haut auf und bringen kleine künstliche Zellen direkt zu bestimmten Entzündungszellen.[6]
Diese Zellen tragen einen Stoff, der wie ein Navi wirkt und die Wirkstoffladung zu CX3CR1 positiven Monozyten führt.[6]
Dort gibt der Wirkstoff sich langsam frei und bremst Abwehrzellen, neutrophile Zellen und den Th17 Signalweg.[6]
In Versuchen wurde die Entzündung in der Haut schwächer und die Schutzschicht der Haut stabiler.[6]
Das könnte später gezielte Hilfe bringen und dann wird das Immunsystem weniger stark gedämpft als heute.[6]
Originaltitel: Targeting Nonclassical Monocytes via Artificial Cell-Microneedles for Precision Psoriasis Therapy.
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Psoriasisärzte suchen weiter nach neuen Tabletten gegen die Entzündung[2][5].
Ein neues Ziel im Körper heißt SIK2 und SIK3, diese Eiweiße steuern Teile des Immunsystems[2].
Das Mittel GLPG3970 blockiert SIK2 und SIK3, in einer frühen Studie schrumpften Plaques bei manchen Patientinnen und Patienten[2][3].
Forschende fanden in Psoriasis-Haut viel SIK2 und SIK3, aber kaum SIK1[2].
In Laborversuchen senkte GLPG3970 wichtige Entzündungsbotenstoffe wie TNF und IL‑6 in Abwehrzellen[2][9].
In behandelten Hautproben gingen viele Entzündungsgene zurück, etwa IL1B und CXCL8[2].
Dadurch kamen wohl weniger neutrophile Zellen in die Haut, die Entzündung schwächte sich ab[2].
GLPG3970 gilt aber weiter als Prüfmedikament, wie es auf lange Sicht wirkt weiß noch niemand[3][5].
Originaltitel: Inhibition of Salt-Inducible Kinases 2 and 3 reduces inflammatory signature in Psoriasis.
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In der Studie wurden Menschen mit neuer, moderat bis schwer ausgeprägter Plaque‑Psoriasis früh mit Secukinumab behandelt.[4][7] Viele erreichten sehr klare Haut.[7] Nach dem Absetzen der Therapie blieb bei einem Teil der Gruppe der gute Hautzustand ein Jahr lang bestehen.[4][2][15] Etwa jede fünfte Person behielt eine sehr starke Besserung ohne weitere Behandlung.[4][15] Besonders diejenigen mit kurzer Krankheitsdauer profitierten deutlich.[4][7][15]
## Was bedeutet das für Euch?
Die Ergebnisse sprechen dafür, dass eine frühe, gezielte Therapie den Verlauf bei einigen von Euch günstig beeinflussen kann.[4][7][3] Das kann weniger Rückfälle bedeuten und eine geringere Belastung im Alltag.[4][15] Wichtig: Nicht alle bleiben nach dem Absetzen beschwerdearm, die Entscheidung für ein Biologikum ist immer individuell.[2][15] Sprecht daher früh mit Euren Dermatologinnen und Dermatologen, wenn Eure Psoriasis Euch stark einschränkt.[4][7]
Für Pflege, Ernährung und Alltag gibt die Studie keine neuen konkreten Regeln.[4][7] Sie zeigt aber: Gute medizinische Behandlung ist ein zentraler Baustein. Hautpflege, Rauchverzicht, Gewichtskontrolle und Stressabbau bleiben weiterhin wichtig, um Eure Haut zu unterstützen.[1][10]
Originaltitel: Early Intervention With Secukinumab in Patients With Moderate to Severe Plaque Psoriasis
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Frühe Behandlung mit Secukinumab: Was bedeutet das für Euch?
Die STEPIn‑Studie untersuchte Erwachsene mit neuer, höchstens ein Jahr bestehender, mittelschwerer bis schwerer Plaque‑Psoriasis[1][3]. Secukinumab wurde mit UVB‑Lichttherapie verglichen. Nach einem Jahr hatten deutlich mehr Menschen unter Secukinumab fast erscheinungsfreie Haut als mit UVB[1][3][9].
Wichtig: Nach Absetzen des Medikaments blieb bei einem Teil die Haut auch im zweiten Jahr stabil. Rund die Hälfte der Secukinumab‑Gruppe bekam keinen deutlichen Rückfall im ersten Jahr ohne Behandlung[8][10]. Das spricht dafür, dass frühe, wirksame Therapie den Verlauf bei manchen Betroffenen länger günstig beeinflusst.
Für Euch heißt das: Geht früh zur Ärztin oder zum Arzt, wenn Ihr stärkere oder ausgedehnte Plaques habt. Sprecht gezielt über systemische Therapien wie Secukinumab, falls sie für Euch infrage kommen. Die Studie zeigt, dass frühe konsequente Behandlung Entzündungen bremsen und den Alltag erleichtern kann.
Trotz guter Medikamente bleiben Hautpflege, Stressreduktion und eine für Euch verträgliche Ernährung wichtig. Sie ersetzen keine Therapie, können aber das Wohlbefinden unterstützen.
Originaltitel: Impact of early treatment of psoriasis on disease recurrence—Results from the STEPIn study
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Im großen PSOLAR Register wurden 3501 Menschen mit Psoriasis erfasst, die Guselkumab oder einen IL 17 Hemmer bekamen[2][10].
Die Daten kommen aus 17 Ländern und zeigen echte Versorgung im Alltag[2][10].
Die meisten Teilnehmenden waren Männer und weiß, dazu oft übergewichtig[2][10].
Viele lebten schon lange mit der Krankheit und hatten im Schnitt acht Prozent Haut befallen[2][10].
Alkohol und Rauchen spielten häufig eine Rolle viele hatten beides schon ausprobiert[2][10].
Fast alle bekamen vorher schon mindestens ein anderes Biologikum[2][10].
Psoriasis Arthritis trat bei Guselkumab seltener auf als bei den IL 17 Hemmern[2][10].
Ärztinnen und Ärzte sehen so besser welche Patientengruppen diese modernen Therapien nutzen[2][10].
Originaltitel: Characteristics of Real-World Patients with Psoriasis Receiving Guselkumab or Interleukin-17 Inhibitors: Data from the Psoriasis Longitudinal Assessment and Registry (PSOLAR).
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Psoriasis kann auch den Intimbereich treffen und das ist gar nicht selten[3][6][11].
In einer deutschen Studie hatten gut die Hälfte der 294 Teilnehmenden gerade dort Herde[3].
Diese Menschen waren stärker krank und hatten mehr andere Krankheiten, bekamen aber seltener Biologika[3][9].
Sie litten öfter unter Juckreiz und Brennen, fühlten sich seelisch schlechter und hatten mehr Stress im Sexualleben[3][7][9].
Viele wünschten sich vor allem weniger Schmerzen und weniger Probleme in Beziehungen[3].
Die Forschenden sagen, dass Ärztinnen und Ärzte bei der Therapie auch den Intimbereich und Gefühle und Sexualität ernst nehmen sollen und nicht nur den Hautbefund[3][10][11].
Originaltitel: Disclosing the Overall and Sex-Related Disease Burden and Treatment Needs of Patients With Anogenital Psoriasis: Results From the Case-Control PsoGen Study.
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Nicht nur Psoriasis macht der Haut zu schaffen, auch Hidradenitis suppurativa ist eine entzündliche Hautkrankheit mit starkem Einfluss auf den Stoffwechsel.[2][12] In einer Studie verglichen Forschende 109 Menschen mit HS mit 106 Personen mit Psoriasis und 106 Gesunden.[2] Menschen mit HS waren im Schnitt schwerer und hatten mehr Körperfett und mehr inneres Bauchfett als die anderen Gruppen.[2] Das galt auch nachdem sie Alter und andere Faktoren einberechneten.[2] Der übliche BMI reichte nicht um diese Unterschiede gut zu zeigen.[2] Mit einer Bioimpedanzanalyse lässt sich das Fett im Körper genauer erfassen.[2][9] So können Ärztinnen und Ärzte das Risiko für Herz und Stoffwechsel besser einschätzen und früher gegensteuern.[2][4]
Originaltitel: Body composition of hidradenitis suppurativa compared to psoriasis and healthy controls.
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Psoriasis geht oft nicht nur auf die Haut, sie geht auch auf die Nerven[5].
In einer neuen Studie sagten fast alle Teilnehmenden, dass Stress ihre Schuppenflechte auslöst oder verschlimmert.
Viele wünschen sich, dass ihre Hautärztin oder ihr Hautarzt sie aktiv auf psychische Hilfe hinweist.
Am beliebtesten ist eine Gesprächstherapie, danach kommen Musiktherapie und der Besuch bei einer Psychiaterin oder einem Psychiater.
Wer seinen Alltag stark durch Psoriasis belastet sieht, ist eher bereit über Hilfe zu reden.
Mens
Originaltitel: Psychodermatologic Dimensions of Psoriasis: Perceived Burden, Help-Seeking Behavior and Openness to Supportive Care.
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Ein Forscherteam testet eine **neue Creme mit winzigen Teilchen** für Psoriasis.
Die Teilchen reagieren auf oxidativen Stress in der Haut und geben dann gezielt zwei Wirkstoffe ab.
**Morin** stärkt bremsende Immunzellen, die Treg Zellen heißen.
**JPH203** stoppt Entzündungszellen, die Th17 Zellen heißen.
So soll das Gleichgewicht dieser Zellen wieder stimmen und die Entzündung nachlassen.
In Mäusen wurden Schuppen und Rötungen weniger und die Stellen kamen seltener zurück.
Die Methode ist noch im Versuch und bisher nicht als Medikament zugelassen.
Originaltitel: A Redox-Responsive Nanoplatform Modulating the Treg/Th17 Balance Through LAT1- and PPARγ-Related Pathways for Psoriasis Therapy.
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Wer Schuppenflechte oder ähnliche Hautkrankheiten hat, arbeitet oft deutlich schlechter[2]. Eine große Studie mit über 300.000 Betroffenen weltweit zeigt: Fast ein Drittel aller Arbeitsstunden geht verloren[2]. Das sind im Schnitt **17 Fehltage pro Jahr** wegen der Krankheit[2].
Die Schmerzen und roten Flecken sind nicht das einzige Problem[3]. Viele fühlen sich bei der Arbeit unwohl, weil Kollegen starren[3]. Gerade sichtbare Stellen wie Hände oder Arme sorgen für Stress[3]. Bei schweren Fällen wird die Arbeit oft zum Kampf – langsamer, viele Pausen, manchmal sogar vorzeitig in Rente[9].
Interessant: Bei Psoriasis-Betroffenen waren fast **16 % arbeitslos** – doppelt so viel wie gesunde Menschen[9]. Die Wirtschaft verliert Milliarden durch kranke Mitarbeiter[9]. Ärzte fordern jetzt mehr Unterstützung am Arbeitsplatz[2]. Chefs und Mediziner müssen besser zusammenarbeiten, um Betroffene zu halten[2].
Gute Nachricht: Mit der richtigen Therapie und Verständnis lässt sich viel verbessern[14]. Die Krankheit muss kein Karriere-Ende sein!
Originaltitel: Work impact of immune-mediated inflammatory skin diseases: A systematic review and meta-analysis.
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Neue zielgerichtete Mittel helfen vielen mit Psoriasis oder Neurodermitis. Immer öfter setzen Ärzte sie auch bei Menschen mit Krebs
Originaltitel: Targeted therapies for psoriasis and atopic dermatitis in the context of malignancy: SPIN-FRT recommendations.
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Menschen mit Schuppenflechte auf der Kopfhaut brechen eine Salbenkur oft ab, dann wirkt sie schlechter.[1]
In der PRO‑SCALP Studie testeten Ärzte eine neue Creme mit Calcipotriol und Betamethason für milde bis mittlere Kopfhautpsoriasis.[1]
Etwa 60 Prozent nutzten die Creme sehr regelmäßig, diese Gruppe bekam deutlich klarere Kopfhaut und war zufriedener.[1][3]
Auch Juckreiz und Schlaf wurden besser, die Lebensqualität stieg.[1][3]
Wer die Creme seltener nutzte, merkte zwar auch eine Besserung, verpasste aber viel Wirkung.[3]
Die einfache Botschaft lautet: Wer dranbleibt, hat auf der Kopfhaut die besten Chancen.
Originaltitel: Adherence to CAL/BDP PAD-Cream Influences Treatment Effectiveness and Preference in Scalp Psoriasis Under Real-Life Conditions: Results from the Prospective, Multicenter, Observational PRO-SCALP Study.
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Die Expertengruppe SPIN‑FRT sieht, dass viele zielgerichtete Therapien gegen Psoriasis und Neurodermitis auch bei bestehendem oder überstandenem Krebs eingesetzt werden können.[1][14][15]
Die Entscheidung soll immer gemeinsam mit den Krebsärztinnen und ‑ärzten und Euch getroffen werden.[14][15]
### Was heißt das für Euch?
Eine Krebsdiagnose bedeutet nicht automatisch, dass starke Psoriasis‑Beschwerden oder Neurodermitis unbehandelt bleiben müssen.[7][9][11][14][15]
Es gibt mehrere Medikamente, bei denen die Daten zur Sicherheit in Bezug auf Tumor‑Rückfälle beruhigend sind.[7][9][11][15]
Wichtig ist, dass Ihr Eurer Dermatologin oder Eurem Dermatologen jede frühere oder aktuelle Krebserkrankung mitteilt.[10][12][14]
Die Fachleute empfehlen regelmäßige Krebs‑Vorsorge und ein genaues Beobachten von Veränderungen der Haut und des allgemeinen Befindens.[11][12]
Für den Alltag heißt das: Therapie nicht eigenständig abbrechen, sondern Fragen offen ansprechen.[12][14]
Pflege, Ernährung und Stressbewältigung bleiben wichtig, ersetzen aber keine ärztlich abgestimmte Behandlung.[10][11][12]
Originaltitel: Targeted therapies for psoriasis and atopic dermatitis in the context of malignancy: SPIN-FRT recommendations
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**Wie Hauterkrankungen Eure Arbeit beeinflussen**
Immunschäden-bedingte Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis belasten Eure **Arbeitsfähigkeit erheblich**. Über 65 % Betroffener geben eine mittlere bis starke Einschränkung im Berufsalltag an – durch Juckreiz, Schmerzen oder Erschöpfung[12]. Konzentrationsschwäche, Fehlzeiten und reduzierte Produktivität sind häufige Folgen[1][14].
**Praktische Lösungsansätze**
Moderne gezielte Therapien (z. B. Antikörper-basierte Medikamente) können diese Belastung **deutlich mindern** und Eure Lebensqualität verbessern[8][13]. Doch bei rund einem Viertel der Patient:innen treten unerwartete Nebenwirkungen auf, die den Behandlungserfolg verzögern[12]. Wichtig: **Persönliche Therapiestrategien** sind entscheidend – sprecht mit Eurem Dermatologen über Eure Arbeitsanforderungen[13].
**Für den Alltag**
- Dokumentiert Hautsymptome im Arbeitskontext (z. B. digitale Tagebücher)
- Nutzt hautfreundliche Unterlagen bei körperlicher Tätigkeit
- Klärt frühzeitig mit Arbeitgebern ab, ob flexible Pausen möglich sind[1][14]
Eure Erfahrungen zählen: Regelmäßige Therapieanpassungen steigern die Erfolgschancen langfristig[13]. Bleibt geduldig – individuelle Lösungen brauchen Zeit.
Originaltitel: Work impact of immune-mediated inflammatory skin diseases
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**Hinweis zur Studie 42573454**
Ich kann den Inhalt der konkreten PubMed‑Seite mit der PMID 42573454 technisch nicht direkt abrufen.[1][11]
Damit ich Euch seriös und verständlich erklären kann, was die Studie für Euren Alltag mit Psoriasis oder Psoriasis‑Arthritis bedeutet, brauche ich den englischen Text.
Bitte kopiert den Abstract oder die wichtigsten Textteile der Studie in Eure nächste Nachricht.
Dann kann ich für Euch:
- die Kernaussagen der Ergebnisse herausarbeiten
- erklären, ob es eher um neue Medikamente, bekannte Wirkstoffe oder um Themen wie Pflege, Ernährung oder Lebensstil geht
- in einfacher Sprache einordnen, was Ihr daraus konkret für Euren Alltag mitnehmen könnt.
Originaltitel: 42573454
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Die Studie EPOS hat sich Menschen mit langer Schuppenflechte und Gelenkschmerzen angesehen. Sie hatten noch keinen offiziellen Befund für Psoriasis Arthritis. Die Teilnehmenden nahmen 24 Wochen lang Apremilast Tabletten zweimal am Tag. Bilder von Händen und Knochen zeigten in dieser Zeit keine Verschlechterung an den Sehnenansätzen und keine neuen Schäden. Die Entzündung in den Bildern blieb gleich. Die Haut wurde deutlich besser und die Zahl der schmerzhaften Gelenke sank. Neue starke Nebenwirkungen traten nicht auf. Die Forschenden hoffen dass man mit solchen Behandlungen früh in den Krankheitsverlauf eingreifen kann, sicher ist das aber noch nicht.
Originaltitel: Effect of apremilast on entheseal bone damage in psoriasis patients at risk of developing psoriatic arthritis - data from the prospective, interventional EPOS study.
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Die Studie zeigt, dass das Prüfmedikament **socrodeucitinib** bei mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte deutlich besser wirkt als Placebo und bisher gut verträglich ist.[1] Für Euch bedeutet das vor allem neue Hoffnung auf weitere wirksame Tabletten, die aber noch erforscht werden müssen.[1]
### Was hat die Studie ergeben?
In der Studie erhielten Menschen mit Plaque Psoriasis socrodeucitinib oder Placebo.[1]
Nach 12 Wochen erreichten mit 6 mg etwa 29 von 100 und mit 12 mg über 72 von 100 eine deutliche Besserung der Haut (PASI 75).[1]
Unter Placebo waren es nur rund 8 von 100.[1]
Mit 12 mg hatten fast die Hälfte eine sehr starke Besserung (PASI 90) und einige eine komplett erscheinungsfreie Haut.[1]
Die meisten Nebenwirkungen waren leicht oder mittel, schwere Nebenwirkungen traten selten auf.[1]
### Was heißt das für Euch?
Socrodeucitinib ist noch nicht zugelassen. Es braucht größere und längere Studien.[1]
Für Euren Alltag ändert sich im Moment nichts.
Wichtig bleibt: gute Hautpflege, bekannte Auslöser meiden, vorhandene Therapien konsequent nutzen.
Wenn Ihr Interesse an Studien habt, sprecht Eure dermatologische Praxis gezielt darauf an.
Originaltitel: emJournal of the European Academy of Dermatology and Venereology/em | Wiley Online Library
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Psoriasis betrifft weltweit über 60 Millionen Menschen, viele haben keinen Zugang zu modernen Biologika.[4]
Die WHO hat nun die Biosimilars von **Adalimumab** und **Ustekinumab** in ihre Liste der unentbehrlichen Arzneimittel aufgenommen.[2][4]
Forschende haben berechnet wie es wäre wenn viel mehr Menschen diese Mittel bekommen.[4]
Bekämen 8,9 Millionen Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis die Therapie, gewönne jede Person im Schnitt deutlich Lebensqualität.[4]
Im Modell sind das knapp 0,63 zusätzliche gesunde Lebensjahre pro Patient in fünf Jahren.[4]
Weltweit ergäbe das über 5,5 Millionen solcher Lebensjahre und Gesundheitssysteme müssten dafür rund 124 Milliarden US Dollar zusätzlich ausgeben.[4]
Das Modell geht von Idealbedingungen aus doch es zeigt wie stark mehr Biologika die Gesundheit von Menschen mit Psoriasis verbessern können besonders in ärmeren Ländern.[2][4]
Originaltitel: Global health and economic impact of expanding the WHO essential medicines list for psoriasis: a health economic modelling study.
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Ein neues Medikament gegen Psoriasis Arthritis zeigt nach einem Jahr gute Ergebnisse. In der Studie POETYK PsA‑1 bekamen 670 Erwachsene entweder Deucravacitinib als Tablette einmal täglich oder ein Scheinmedikament[3]. Nach 16 Wochen sprachen 54 von 100 Menschen mit Deucravacitinib an, mit Placebo nur 34[3][4]. Nach 52 Wochen ging es vielen noch besser und Gelenkschäden nahmen langsamer zu[3][4]. Schwere Nebenwirkungen traten selten auf und nicht häufiger als unter Placebo, es gab keine Todesfälle[3][4]. Deucravacitinib könnte damit eine weitere bequeme Therapie Option für Menschen mit Psoriasis Arthritis sein[3][4].
Originaltitel: Efficacy and safety of deucravacitinib, an oral, selective tyrosine kinase 2 inhibitor, in patients with active psoriatic arthritis: 52-week results from the randomised, double-blind, placebo-controlled phase 3 POETYK PsA-1 trial.
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Deucravacitinib ist eine Tablette einmal täglich gegen mittelschwere bis schwere Plaque‑Psoriasis.[1]
Neue Daten über bis zu fünf Jahre zeigen, dass das Mittel weiter gut wirkt.[1][3]
Etwa zwei Drittel der Patienten behielten eine deutliche Besserung der Haut, viele waren fast erscheinungsfrei.[1][3]
Auch die Lebensqualität blieb bei vielen deutlich besser.[1]
Über 1500 Menschen nahmen teil, zusammen über 5000 Behandlungsjahre.[1][3]
Schwere Nebenwirkungen traten selten auf und nahmen eher ab, neue Sicherheitsprobleme traten nicht auf.[1][3]
Das spricht dafür, dass Deucravacitinib langfristig eine stabile und wirksame Option sein kann.
Originaltitel: Deucravacitinib 5-Year Safety and Efficacy Results in Plaque Psoriasis: A Phase 3 Open-Label Extension of Randomized Clinical Trials.
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