# Neue Hoffnung bei Pusteln an Händen und Füßen Palmoplantare Pustulosis und palmoplantare Psoriasis sind zwei unterschiedliche Erkrankungen, die lange Zeit verwechselt wurden[1]. Sie zeigen sich durch Pusteln an Handflächen und Fußsohlen und lassen sich oft schwer behandeln[1][3]. Die gute Nachricht: Es gibt mittlerweile mehr Möglichkeiten als früher. Ärzte beginnen meistens mit Kortisoncremes, die man unter Plastikfolie aufträgt[1][3]. Das hilft vielen Patienten schon weiter. Wenn das nicht reicht, probiert man Lichttherapie mit speziellen Lampen aus. Die Excimer-Laser-Therapie funktioniert besonders gut und hilft etwa 95 Prozent der Patienten[2]. Auch innerlich wirksame Medikamente bringen Erfolg. Das Medikament Apremilast half etwa 78 Prozent der Patienten[2]. Neuere Biologika wie Guselkumab oder Secukinumab zeigen ebenfalls positive Ergebnisse, auch wenn die Forschung noch nicht vollständig abgeschlossen ist[2][3]. Experten raten dazu, die Behandlung an den Krankheitsverlauf anzupassen[3]. Was dem einen hilft, funktioniert bei einem anderen vielleicht nicht. Deshalb ist es wichtig, mit dem Arzt über die richtige Strategie zu sprechen.
Originaltitel: The Relative Efficacy of Monotherapies for Palmoplantar Pustulosis and Palmoplantar Psoriasis: A Network Meta-Analysis Study of the Palmoplantar Spectrum | MDPI