# Neue Technologie zur Psoriasis-Diagnose Forscher haben eine neue Methode entwickelt, um Psoriasis früher und genauer zu erkennen[1]. Sie heißt Multiphoton-Mikroskopie und schaut sich die Haut von innen an, ohne dass man sie verletzten muss. Das Besondere daran ist, dass die Methode sehr genau arbeitet[1]. Sie zeigt nicht nur die oberflächliche Hautveränderung, sondern auch die winzigen Blutgefäße und tieferen Hautschichten. Bei Psoriasis-Patienten sind diese Gefäße deutlich dicker als bei gesunden Menschen – etwa doppelt so groß[1]. Das hilft nicht nur bei der Diagnose. Die Technologie kann auch kontrollieren, ob eine Behandlung funktioniert[2]. Man sieht direkt, ob die Blutgefäße wieder kleiner werden und die Entzündung nachlässt. Bisher musste man dafür eine Hautprobe nehmen – das ist schmerzhaft und hinterlässt eine Narbe[1]. Experten sehen darin großes Potenzial. Mit dieser Methode können Ärzte ihre Therapie besser abstimmen und Patienten schneller sehen, ob die Behandlung anschlägt[2].
Originaltitel: In vivo multiphoton microscopy of psoriasis: A new diagnosis and therapeutic monitoring technique