# Neue Biologika gegen Psoriasis: Das Infektionsrisiko ist kleiner als befürchtet Französische Forscher haben eine große Studie durchgeführt. Sie wollten wissen, wie sicher verschiedene Biologika wirklich sind. Dafür schauten sie sich knapp 40.000 Menschen mit Psoriasis an. Diese Menschen bekamen zwischen 2013 und 2022 Biologika. Das Ergebnis ist beruhigend: Die Infektionen, die so schwer sind, dass man ins Krankenhaus muss, kommen selten vor. Sie traten nur bei etwa 27 von 1.000 Menschen pro Jahr auf. Aber es gibt Unterschiede zwischen den Medikamenten. Einige wirken sicherer als andere. Das Mittel Ustekinumab und die sogenannten IL-23-Hemmer hatten das niedrigste Infektionsrisiko. Auch Secukinumab und Risankizumab schnitten gut ab. Sie führten zu weniger Infektionen als das häufig verschriebene Adalimumab. Die Studie zeigt also: Menschen mit Psoriasis brauchen vor Biologika keine übertriebene Angst zu haben. Besonders wenn der Arzt die richtigen Biologika aussucht.
Originaltitel: Infection risk among psoriasis biologic-new users: A cohort study on the French National Health Data System