**Was zeigt die Studie?** Die Studie ordnet **genitale und inverse Psoriasis** als eigenen Typ der Psoriasis ein, mit typischen Beschwerden und besonderen Merkmalen.[3] Das erklärt, warum die Erkrankung in Hautfalten und im Intimbereich anders aussieht, stärker nässt und sich oft schmerzhafter oder empfindlicher anfühlt.[1][2][3] Auch Therapien wirken dort nicht immer so gut wie an anderen Hautstellen.[3][6] Für Euch bedeutet das: Ärztinnen und Ärzte nehmen diese Form zunehmend als eigenes Problem ernst. Es wird mehr gezielt geforscht, welche Medikamente und Cremes an Genitalien und in Hautfalten am besten helfen.[3][4][5] Damit wächst die Chance auf besser passende Behandlungen und auf Empfehlungen, die Eure Lebensqualität und Sexualität stärker berücksichtigen.[3][5][7] Im Alltag hilft es, offen über Beschwerden zu sprechen, auch über Schmerzen beim Sex oder Schamgefühle.[3][7] Nutzt eher **milde, nicht zu fettige Pflege**, haltet Hautfalten möglichst trocken und vermeidet starke Reibung, zum Beispiel mit Gleitmittel beim Geschlechtsverkehr.[1][2][7]
Originaltitel: Clinical and genetic characterization of genital and inverse psoriasis as a distinct psoriasis endotype