## Neue Definitionen für schwer behandelbare Psoriasis arthritis Viele Patienten mit Psoriasis arthritis (PsA) kämpfen weiterhin mit Symptomen. Das ist frustrierend, obwohl es mittlerweile gute Behandlungen gibt.[1][2] Das Problem: Ärzte und Forscher sprechen nicht einheitlich darüber, wenn eine Therapie nicht funktioniert. Das macht es schwer, Patienten richtig zu helfen und neue Medikamente zu testen. Deshalb hat die Forschergruppe GRAPPA zwei neue Begriffe definiert.[1][2] Die erste Gruppe heißt „complex-to-manage PsA" (C2M-PsA). Das sind Patienten, bei denen die Symptome bleiben. Das passiert, obwohl sie mindestens ein modernes Medikament (Biologikum oder gezielten Wirkstoff) bekommen haben. Aber es geht nicht nur um die Entzündung selbst. Auch andere Dinge spielen eine Rolle: Begleiterkrankungen, psychische Belastung oder wenn Patienten ihre Medikamente nicht regelmäßig nehmen.[1][2] Die zweite, engere Gruppe ist „treatment-refractory PsA" (TR-PsA).[1][2] Diese Patienten haben schon mindestens drei verschiedene Therapien mit unterschiedlichen Wirkmechanismen vergeblich versucht. Zwei davon müssen Biologika sein. Die Symptome sollen sowohl für den Patienten als auch den Arzt problematisch sein. Und es muss objektiv nachweisbar sein, dass noch Entzündung vorhanden ist.[1][2] Diese neuen Definitionen helfen Ärzten und Forschern, besser zu verstehen, wer wirklich schwer zu behandeln ist. Das führt zu besseren Behandlungsplänen und hilft auch bei der Entwicklung neuer Medikamente.[1]
Originaltitel: Consensus definitions of complex-to-manage and treatment-refractory psoriatic arthritis: a GRAPPA initiative.