**Bluttest statt Raterei: So erkennen Ärzte Handekzem und Schuppenflechte sicherer** Viele Menschen mit Handerkrankungen kennen das Problem: Ärzte sind sich unsicher, ob es sich um Handekzem oder Schuppenflechte handelt.[1] Beide Krankheiten sehen sich sehr ähnlich. Das macht die richtige Behandlung schwierig. Jetzt gibt es endlich Hoffnung. Forscher haben eine Methode entwickelt, die klare Antworten liefert.[1] Sie analysieren zwei Gene in der Haut. So können sie genau bestimmen, welche Krankheit vorliegt. Bei einer großen Studie war dies in über 95 Prozent der zweifelhaften Fälle erfolgreich.[1] Das Ergebnis: Patienten bekamen die richtige Behandlung. Nach zwei Jahren waren die Symptome deutlich milder.[1] Auch das Kortison wurde weniger genutzt, stattdessen kamen gezielte Systemtherapien zum Einsatz.[1] Das Beste: Die Lebensqualität verbesserte sich massiv.[1] Die Belastung durch die Erkrankung halbierte sich fast. Die Patienten litten weniger unter Juckreiz und Einschränkungen im Alltag. Die Methode ist besonders wichtig für Menschen mit Berufsekzemen. Sie könnten schneller wieder arbeiten und ihre Haut gesünder werden lassen.[1]
Originaltitel: Molecular Diagnostics in Hand Dermatoses: Clinical Findings and Health-Related Quality of Life in a 3-Year Follow-Up Cohort Study - Dermatology and Therapy