## Neue Hoffnung bei der Behandlung von nicht-infektiöser Uveitis Bei nicht-infektiöser Uveitis (eine Augenentzündung) gibt es endlich Bewegung. Lange Zeit verließ sich die Medizin hauptsächlich auf Kortison-Spritzen und alte Immunsuppressiva. Das ändert sich jetzt langsam.[1][2] **Wo wir stehen:** Aktuell gibt es nur ein zugelassenes Biologikum namens Adalimumab. Es hilft vielen Patienten, die Entzündung zu kontrollieren und weniger Kortison zu brauchen.[2] Daneben gibt es Kortison-Implantate, die lange wirken und das Sehen besser bewahren als früher.[2] **Was sich ändert:** In klinischen Studien werden neue Medikamente getestet. Besonders interessant sind sogenannte JAK-Inhibitoren wie Brepocitinib – man nimmt sie einfach als Tablette.[1][3] Es gibt auch IL-6-Hemmer und andere Wirkstoffe, die gezielt gegen die Entzündung angehen.[1] Ein großes Problem bleibt aber bestehen: Im Vergleich zu anderen Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis oder rheumatoider Arthritis gibt es viel weniger neue Therapien für Uveitis.[2] **Das Ziel:** Ärzte arbeiten daran, die Entzündung zu stoppen, ohne dabei Nebenwirkungen wie Glaukom oder Grauer Star auszulösen. Die Zusammenarbeit zwischen Forschern, Kliniken und Patienten soll diese Lücke schließen.[2]
Originaltitel: Navigating the Therapeutic Landscape of Non-Infectious Uveitis Despite Major Gaps.