# Palmoplantare Pustulose: Was Ihr über Entstehung und Behandlung wissen solltet **Wie die Erkrankung entsteht** Die genaue Ursache der palmoplantaren Pustulose ist noch nicht vollständig erforscht.[1][2] Wissenschaftler gehen davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenspielen: genetische Veranlagung (besonders eine Mutation im IL36RN-Gen bei etwa 5 % der Patienten), eine Überreaktion des Immunsystems und äußere Auslöser wie Rauchen.[1] Tatsächlich rauchen oder rauchten etwa 65 bis 90 % der Betroffenen.[1] Auch Stress, Infektionen und bestimmte Medikamente können die Erkrankung auslösen.[2] **Diagnose stellen** Eure Ärztin oder euer Arzt erkennt palmoplantare Pustulose meist durch eine visuelle Untersuchung.[1] Bei Unsicherheit hilft eine Hautbiopsie (Entnahme einer kleinen Gewebeprobe), um andere Erkrankungen auszuschließen.[1] **Behandlung praktisch umsetzen** Topische Cremes mit kortisonhaltigen Wirkstoffen zeigen gute Erfolge.[6] Besonders wirksam ist die sogenannte Okklusivtechnik: Ihr tragt die Creme auf und bedeckt die Stelle mit Frischhaltefolie für ein bis zwei Stunden. Bei regelmäßiger Anwendung können Juckreiz und Schmerzen deutlich abnehmen – teilweise bereits nach wenigen Wochen.[6] Wichtig: Besprecht mit eurem Arzt, wie oft diese Technik sinnvoll ist, denn intensive Feuchthaltung kann auch zu Hautreizungen führen.
Originaltitel: Palmoplantare Pustulose: Entstehung, Differentialdiagnose und Therapie