## Die Erkenntnis aus einer internationalen Studie Generalisierte pustulöse Psoriasis (GPP) ist eine seltene und schwerwiegende Erkrankung. Eine neue internationale Studie zeigt jetzt, wie sehr GPP das Leben der Betroffenen belastet – nicht nur körperlich, sondern auch psychisch.[1] ## Der lange Weg zur Diagnose Viele GPP-Patienten müssen einen frustrierenden Weg gehen, um die richtige Diagnose zu erhalten. Fast die Hälfte der Studienteilnehmer besuchte mindestens vier verschiedene Ärzte, bevor die Erkrankung erkannt wurde.[1] Das bedeutet: Menschen mit GPP warten oft viel zu lange auf die richtige Behandlung. ## Massive Auswirkungen auf die Lebensqualität Die Studie untersuchte 21 Teilnehmer aus China, Japan, Großbritannien und den USA. Das Ergebnis ist klar: GPP beeinflusst das Leben dramatisch.[1] Betroffene leiden unter ständiger Angst vor neuen Schüben. Sie können ihr Leben und ihre Arbeit nicht sicher planen. Manche vermeiden sogar soziale Situationen oder öffentliche Orte, weil sie ihre Haut nicht zeigen möchten.[1] ## Die größten Sorgen Patienten nennen vier Hauptprobleme: die Angst vor Krankheitsschüben, Leiden unter den Symptomen, unzureichende Behandlungen und die Sorge, die Erkrankung an ihre Kinder weiterzugeben.[1] Besonders emotional belastend ist die Unsicherheit, die GPP mit sich bringt. ## Fazit Diese Studie macht deutlich: Ärzte und Gesellschaft müssen GPP besser verstehen und anerkennen. Nur dann können Patienten schneller diagnostiziert und besser unterstützt werden.
Originaltitel: Patient Experiences on the Diagnosis, Management, and Burden of Generalized Pustular Psoriasis: An International Web Survey and Qualitative Interview Study.