# Digitale Apps bei Arthritis: Was hilft wirklich? Die spezifischen Ergebnisse der Studie sind in den verfügbaren Quellen leider nicht enthalten. Aber andere Forschungen zeigen uns Interessantes zum Thema Adherence bei digitalen Gesundheitsanwendungen. Eine große Studie mit über 2.000 Patienten zeigte, dass Smartphone-Apps bei rheumatoider Arthritis funktionieren.[1] Die Patienten erreichten bessere Kontrollwerte bei ihrer Erkrankung. Besonders wichtig war dabei ein entscheidender Punkt: **Wenn der Arzt auf die Daten in der App reagiert hat, war der Behandlungserfolg viel größer.**[1] Das bedeutet, die App allein bringt nichts. Es braucht den regelmäßigen Austausch mit dem Rheumatologen. Für gute Adherence – also dass du die App wirklich nutzt – spielen laut anderen Forschungen zwei Dinge eine Rolle.[6] Einerseits musst du die App akzeptieren. Andererseits muss sie für dich interessant bleiben, damit du sie regelmäßig öffnest. **Unterm Strich:** Digitale Apps können bei Arthritis helfen. Wichtig sind aber drei Dinge: Eine gut gemachte App, regelmäßige Nutzung von deiner Seite und schnelle Reaktion des Arztes auf deine Daten. Nur dann führt die Technik auch zu besseren Ergebnissen für deine Gesundheit.
Originaltitel: Predictors of adherence to a digital health application in patients with inflammatory arthritis: retrospective analysis.