Zu Inhalt springen

Prävalenz des metabolischen Syndroms und seiner Komponenten bei Psoriasis-Arthritis im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung, bei kutaner Psoriasis und anderen entzündlichen Arthropathien: eine Metaanalyse - PubMed

Menschen mit Psoriasis-Arthritis (PsA) bekommen häufiger ein **metabolisches Syndrom** (MetS) als Menschen in der Allgemeinbevölkerung, mit Schuppenflechte allein oder mit anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis[1][3][5]. Das metabolische Syndrom bedeutet, dass mehrere Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Blutfette und zu hoher Blutzucker zusammen auftreten. Bei etwa einem Viertel bis über der Hälfte der Menschen mit PsA liegt das MetS vor, in der Allgemeinbevölkerung sind es nur etwa 15 bis 24 Prozent[1]. Wer eine PsA hat, sollte darauf achten, regelmäßig auf MetS untersucht zu werden. Das senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, die bei PsA ebenfalls deutlich häufiger vorkommen[1]. Auch Übergewicht und hohe Blutfette können die Entwicklung von PsA begünstigen[1]. Das zeigt: Es lohnt sich, auf den eigenen Lebensstil zu achten und die wichtigsten Werte im Auge zu behalten.

Originaltitel: Prevalence of metabolic syndrome and its components in psoriatic arthritis compared with general population, cutaneous psoriasis, and other inflammatory arthropathies: a meta-analysis - PubMed

Link zur Quelle