**Schwefel wird in der Hautmedizin schon lange genutzt, weil er gegen viele Keime hilft und das Immunsystem beeinflusst[1].** Mit Schwefel kann man verschiedene Hautkrankheiten behandeln. Dazu zählen zum Beispiel Psoriasis, Ekzeme, Akne und Rosazea[1][3][5]. Schwefel stoppt das Wachstum von Pilzen und Bakterien, wirkt entzündungshemmend und hilft, abgestorbene Hautzellen zu entfernen[3][4][5]. So kann er Rötungen und Juckreiz lindern und sorgt dafür, dass die Haut wieder glatter wird[2][3]. In Cremes wirkt Schwefel oft besser als manche Kortisoncremes bei trockener und juckender Haut[2]. Die Anwendung ist sicher, Nebenwirkungen treten nur selten auf und sind meistens nur leicht[4][5]. Schwefelprodukte gibt es als Cremes, Lotionen oder Waschlösungen. Man kann sie allein oder zusammen mit anderen Wirkstoffen wie Natriumsulfacetamid verwenden[4]. Trotzdem fehlt noch Forschung zu den genauen Wirkmechanismen und wie Schwefel bei Hautkrankheiten am besten eingesetzt wird[1].
Originaltitel: Sulfur and Its Derivatives in Dermatology: Insights Into Therapeutic Applications—A Narrative Review