Die Studie zeigt: Seit Beginn der Corona‑Pandemie werden manche entzündliche Gelenkerkrankungen seltener erkannt als vorher[1][4]. Das betrifft auch Psoriasis‑Arthritis und rheumatoide Arthritis[1][4]. Fünf Jahre nach Pandemiebeginn liegen die Diagnosen für Psoriasis‑Arthritis etwa ein Viertel niedriger als erwartet, für rheumatoide Arthritis etwa ein Zehntel[1][4]. Gleichzeitig nehmen Diagnosen der axialen Spondyloarthritis zu, besonders bei Frauen[1][4]. ## Was bedeutet das für Euch? Die Ergebnisse sprechen dafür, dass weiterhin Menschen mit Gelenkbeschwerden ohne klare Diagnose leben[1][4]. Wenn Ihr anhaltende Gelenk‑ oder Rückenschmerzen oder Morgensteifigkeit oder Schwellungen bemerkt, sucht früh ärztlichen Rat beim Rheumatologen[1]. Notiert Symptome und macht Fotos von Hautveränderungen, das kann die Diagnose erleichtern[1]. Die Forschenden schlagen vor, Gesundheitsdaten besser zu nutzen und so Lücken zu erkennen und Angebote zu verbessern[1][4]. Das kann helfen, dass Psoriasis und mögliche Gelenkbeteiligung künftig schneller erkannt und behandelt werden.
Originaltitel: Trends in autoimmune rheumatic disease diagnoses before and after the COVID-19 pandemic in England: a population-based cohort study using OpenSAFELY