## Typ-1-Diabetes und andere Autoimmunerkrankungen: Was du wissen solltest Menschen mit Typ-1-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko, auch andere Autoimmunerkrankungen zu entwickeln[2][3]. Das passiert, weil das Immunsystem bei diesen Erkrankungen seinen eigenen Körper angreift. Etwa jeder vierte Mensch, der eine Autoimmunerkrankung bekommt, entwickelt später noch eine zweite[2]. **Warum treten mehrere Autoimmunerkrankungen zusammen auf?** Forscher haben herausgefunden, dass Vererbung eine große Rolle spielt. Wenn in deiner Familie bereits Autoimmunerkrankungen vorkommen, ist dein Risiko höher[2]. Auch deine Gene, Umweltfaktoren und epigenetische Veränderungen beeinflussen, ob mehrere Autoimmunerkrankungen nacheinander oder gleichzeitig auftreten. **Besonders wichtig: Früherkennung** Ärzte sollten bei Menschen mit Typ-1-Diabetes regelmäßig nach anderen Autoimmunerkrankungen screenen. Das bedeutet, Bluttests zu machen, die spezielle Antikörper nachweisen. Frühe Erkennung hilft, Folgeerkrankungen rechtzeitig zu behandeln und Komplikationen zu vermeiden. Menschen mit Rheumatoider Arthritis oder Gallengangsentzündung haben zudem ein erhöhtes Risiko für Typ-1-Diabetes und sollten ebenfalls gescreent werden[3]. Die Forschung zeigt: Wer mehrere Autoimmunerkrankungen hat, braucht besondere ärztliche Betreuung. Die Behandlung muss auf die einzelnen Erkrankungen abgestimmt und regelmäßig überprüft werden.
Originaltitel: Type 1 Diabetes and Other Autoimmune Diseases-Epidemiology, Pathophysiology and Screening.