## Was zeigt diese Studie zu Autoimmunerkrankungen nach COVID-19? Die Studie nutzte Krankenkassendaten aus Südkorea und verglich Menschen mit und ohne COVID‑19 über etwa sechs Monate.[1] Nach einer COVID‑19‑Infektion traten bestimmte Autoimmunerkrankungen häufiger neu auf. Dazu gehörten unter anderem Morbus Behçet, ankylosierende Spondylitis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Psoriasis, Typ‑1‑Diabetes und Morbus Basedow.[1] Auch wer nur einen milden Verlauf hatte, hatte ein etwas höheres Risiko für neue Autoimmunerkrankungen.[1] Das bedeutet: Nach einer COVID‑19‑Infektion solltet Ihr neue Beschwerden ernst nehmen. Zum Beispiel anhaltende Durchfälle, ungeklärten Gewichtsverlust, starke Müdigkeit, Sehstörungen oder starke Hautveränderungen. Für den Alltag heißt das: Gute Infektvorbeugung bleibt wichtig. Andere Studien deuten darauf hin, dass Impfungen das Risiko für neue Autoimmunerkrankungen verringern können.[2][3] Für die Zukunft kann ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge helfen, Therapien gezielter zu entwickeln.
Originaltitel: Association between coronavirus disease 2019 and new-onset autoimmune diseases during the early phase of the pandemic