Alle Inhalte erstellt von Redaktion
-
Efficacy and safety of gut microbiota-targeted therapy in patients with psoriasis: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials.
No abstract supplied.Weiterlesen
-
Adverse effects of Janus kinase inhibitors with relevance for daily practice in dermatology.
Used since 2011 in the USA and 2012 in the EU, Janus kinase inhibitors (JAKi) are gaining increasing acceptance as a treatment for dermatological diseases such as atopic dermatitis, psoriasis, psoriatic arthritis, alopecia areata, chronic hand eczema and vitiligo. Knowledge of their mechanism of action and potential side effects is necessary for a safe and effective use. Their short half-life requires daily administration, enables good controllability and is appreciated by many patients due to the rapid onset of action and the absence of subcutaneous or intravenous injections. Common side effects are upper respiratory tract infections as well as varicella zoster virus reactivations. Serious infections can occur in rare cases, which may take a problematic course. An increased risk of cardiovascular events has been described in certain JAKi, so alternative treatment should be preferred in patients at cardiovascular risk. In studies on rheumatoid arthritis, an increased incidence of malignancies (bronchial carcinoma, lymphoma) was observed with tofacitinib. JAKi have also been associated with more aggressive progression of epithelial skin tumors. Animal studies indicate teratogenic effects during pregnancy. Older patients and those at increased risk should only receive JAKi after careful risk-benefit assessment. Appropriate preliminary examinations and regular laboratory monitoring are necessary to ensure safe therapy.Weiterlesen
-
Unerwünschte Wirkungen von Januskinase‐Inhibitoren mit Relevanz für den dermatologischen Klinik‐ und Praxisalltag
No abstract supplied.Weiterlesen
-
Diagnose der Mycosis fungoides im Frühstadium: Ansichten von Experten und Nicht‐Experten für kutane Lymphome
No abstract supplied.Weiterlesen
-
The diagnosis of early-stage mycosis fungoides: Views held by experts and non-experts in cutaneous lymphoma.
Background and objectivesMycosis fungoides (MF) accounts for the majority of cutaneous lymphomas (CL). There is a documented delay in the diagnosis of early-stage MF. However, its timely diagnosis is paramount to avoid potentially harmful therapies and undue patient distress. The aim of this study was to examine and compare the views held by both specialists and non-specialists in CL regarding the diagnosis of early-stage MF, to identify clinical needs.MethodsTwo distinct questionnaires were distributed to physicians, who either have a potential or no special interest in CL (non-specialists), or who have a special interest in CL (specialists) and who were identified by participation in the PROCLIPI (PROspective Cutaneous Lymphoma International Prognostic Index) study.ResultsSurvey results were received from 382 participants, 86 specialists, and 296 non-specialists. In total, 82% of respondents held the view that the diagnosis of early-stage MF is delayed. The frequent misclassification of MF as a benign inflammatory dermatosis was identified as the most important contributing factor.ConclusionsNon-specialists assume that a delayed diagnosis impairs therapeutic efficacy and prognosis in MF, while specialists primarily suspect negative effects on patients' health-related quality of life. Our study reveals an unmet need to promote education and increase awareness among dermatologists regarding the impact of early-stage MF on patient management.Weiterlesen
-
Bewertung der Sicherheit und der Auswirkungen von Prüfpräparaten auf den Körper bei Anwendung auf psoriatischer Haut
Die Studie mit dem Titel „Assessment of the safety and effects on the body of investigational products when used on psoriatic skin“ untersucht, wie sicher und verträglich ein neues Prüfpräparat ist, wenn es bei Menschen mit Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) angewendet wird. Ziel ist es herauszufinden, ob das Mittel auf der Haut von Psoriasis-Patienten zu unerwünschten Nebenwirkungen führt oder wie es sich insgesamt auf den Körper auswirkt. Die Studie richtet sich an Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren sowie an Personen über 65 Jahre in Deutschland und anderen Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EEA). Insgesamt sollen 15 Teilnehmer eingeschlossen werden. Über die untersuchte Substanz selbst gibt die öffentlich verfügbare Studienbeschreibung keine genauen Informationen – weder den Namen noch die Wirkstoffklasse oder ob es sich um eine Tablette, eine Spritze oder ein Mittel zur äußerlichen Anwendung handelt. Das ist typisch für frühe Studienphasen: Hier steht zunächst die grundlegende Sicherheitsbewertung im Vordergrund, bevor später gezielt nach Wirksamkeit geforscht wird. In dieser Phase I-Studie geht es vor allem darum, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und zu dokumentieren – etwa Hautreizungen, allergische Reaktionen oder andere unerwartete Effekte. Originaltitel: Assessment of the safety and effects on the body of investigational products when used on psoriatic skin Erkrankung: Plaque psoriasis Phase: Human Pharmacology (Phase I) Firma: Bacoba AG Art der Verabreichung: Nicht angegeben (Tablette, Injektion oder äußerliche Anwendung möglich) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2025-522446-51-00
-
Determinanten der Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung bei Hidradenitis suppurativa: Ergebnisse einer multizentrischen Umfrage in Deutschland.
Menschen mit Hidradenitis suppurativa (HS) sind oft unzufrieden mit ihrer medizinischen Behandlung. Nur etwa ein Drittel der Betroffenen gibt der Versorgung eine gute Note, bei Psoriasis sind es deutlich mehr[1]. Gründe für die schlechte Zufriedenheit sind zum Beispiel wenig Infos über die Krankheit, seltene Termine bei Hautärzt:innen und fehlende wirksame Medikamente[1][2]. Zufriedener sind Patient:innen, wenn die Behandlung regelmäßig beim Hautarzt stattfindet und moderne Wirkstoffe, wie Biologika, eingesetzt werden[1][2]. Faktoren wie Rauchen, häufige Krankheitsschübe und zusätzliche Krankheiten verschlechtern die Zufriedenheit[2]. Wer gut aufgeklärt ist und öfter beim Hautarzt vorbeischaut, ist oft zufriedener – aber das beste Ergebnis schafft eine wirksame Therapie[1][2]. Originaltitel: Determinants of Satisfaction with Medical Care for Hidradenitis Suppurativa: Results from a Multicentre Survey in Germany. Link zur Quelle
-
Eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-3-Studie zur Bewertung der Wirksamkeit, Sicherheit und Pharmakokinetik von Deucravacitinib bei jugendlichen Probanden (12 bis unter 18 Jahre) mit mittelschwerer bis schwerer Pla
In der Studie wird untersucht, wie wirksam und sicher der Wirkstoff **Deucravacitinib** bei Jugendlichen im Alter von 12 bis unter 18 Jahren mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis ist. Die Studie ist eine große, kontrollierte Untersuchung (Phase 3), bei der die Teilnehmenden entweder Deucravacitinib oder ein Placebo als Tablette einnehmen. Ziel ist es, herauszufinden, wie viele Jugendliche nach 16 Wochen eine deutliche Verbesserung ihrer Haut (mindestens 75 % Verbesserung im sogenannten PASI-Score) erreichen und wie gut das Medikament insgesamt vertragen wird. Zusätzlich werden das Wachstum, die Entwicklung und mögliche Nebenwirkungen über die gesamte Studiendauer überwacht. **Deucravacitinib** ist ein sogenannter TYK2-Hemmer, der gezielt in die Entzündungsprozesse bei Psoriasis eingreift. Anders als viele ältere Medikamente wird Deucravacitinib als Tablette eingenommen und wirkt, indem es einen bestimmten Signalweg im Immunsystem blockiert, der bei der Entstehung von Schuppenflechte eine zentrale Rolle spielt. Studien bei Erwachsenen und älteren Jugendlichen zeigen, dass Deucravacitinib die Hautsymptome bei vielen Betroffenen deutlich und dauerhaft bessern kann. Die häufigsten Nebenwirkungen sind meist mild, wie Infekte der oberen Atemwege, Kopfschmerzen oder Durchfall. Schwere Nebenwirkungen sind selten und traten in Langzeitstudien nicht vermehrt auf. Deucravacitinib wird vor allem dann eingesetzt, wenn andere Therapien nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Originaltitel: A Multicenter, Randomized, Double-Blind Placebo-Controlled Phase 3 Study to Evaluate the Efficacy, Safety and Pharmacokinetics of Deucravacitinib in Adolescent Subjects (12 years to less than 18 years) with Moderate to Severe Plaque Psoriasis Erkrankung: mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) Phase: Phase III Firma: Bristol-Myers Squibb Services Unlimited Company Art der Verabreichung: Tablette (orale Einnahme) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2023-506296-97-00
-
Wirksamkeit von Bimekizumab bei Psoriasis nach Untergruppen: Post-hoc-Analyse der klinischen Studien der Phase 3/3b.
Bimekizumab hilft Menschen mit Psoriasis sehr zuverlässig, egal wie alt sie sind, welches Geschlecht sie haben oder wie schwer ihre Krankheit ist. In Studien hatten etwa 70 von 100 Patient:innen nach drei Jahren ganz klare Haut – und das in allen untersuchten Gruppen. Das Ergebnis galt auch für Menschen, die schon andere Biologika bekommen hatten oder Nägel befallen waren. Im Vergleich zu anderen Wirkstoffen wie Adalimumab, Ustekinumab oder Secukinumab schnitt Bimekizumab in allen Gruppen besser ab[3][2]. Originaltitel: Bimekizumab Efficacy in Psoriasis by Subgroups: Post Hoc Analysis of Phase 3/3b Clinical Trials. Link zur Quelle
-
Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen und Darmkrebs: eine retrospektive Fall-Kontroll-Studie mit 120.876 Patienten.
Menschen mit **Psoriasis** oder anderen Autoimmunerkrankungen fragen sich oft, ob sie ein höheres Risiko für Darmkrebs haben. Eine große Studie mit über 120.000 Teilnehmenden zeigt: Nur Menschen mit **chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen** (wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa) haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Für Psoriasis, rheumatische Erkrankungen, Typ-1-Diabetes oder Hashimoto konnte kein klarer Zusammenhang gefunden werden. Wer also „nur“ an Psoriasis leidet, braucht sich wegen Darmkrebs keine größeren Sorgen machen als andere[3]. Originaltitel: Association between autoimmune disease and colorectal cancer: a retrospective case-control study of 120 876 patients. Link zur Quelle
-
Meteorosensitivität von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Eine Studie aus der Schweiz untersuchte den Zusammenhang zwischen Wetter und Krankheitsaktivität bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis (RA), psoriatischer Arthritis (PsA) und ankylosierender Spondyloarthritis (AS). Von 238 Patienten gaben 45 % an, wetterempfindlich zu sein. Die Studie fand eine schwache negative Korrelation zwischen Luftdruck und Krankheitsaktivität, aber keine bedeutenden Auswirkungen des Wetters auf die Krankheitsschwere. Die Ergebnisse zeigen, dass Wetter nur ein geringer Faktor für die Krankheitsaktivität ist[1]. Originaltitel: Meteorosensitivity of patients with rheumatic musculoskeletal diseases. Link zur Quelle
-
Sonelokimab, ein IL-17A/IL-17F-hemmender Nanobody für aktive Psoriasis-Arthritis: eine randomisierte, placebokontrollierte Phase-2-Studie.
Sonelokimab ist ein neuartiges Medikament gegen Psoriasis-Arthritis, das gezielt zwei Entzündungsbotenstoffe, IL-17A und IL-17F, blockiert[1][2]. In einer Studie mit über 200 Teilnehmenden verbesserte Sonelokimab Gelenkschmerzen, Schwellungen und Hautsymptome deutlich stärker als ein Placebo[1]. Schon nach 12 Wochen hatte fast die Hälfte der Behandelten eine spürbare Verbesserung, nach 24 Wochen erreichten bis zu 60 % das Ziel „minimale Krankheitsaktivität“[1][2]. Die häufigsten Nebenwirkungen waren leichte Erkältungen und Reizungen an der Injektionsstelle[1]. Das neue Medikament wurde gut vertragen und viele Patientinnen und Patienten profitierten deutlich. Originaltitel: Sonelokimab, an IL-17A/IL-17F-inhibiting nanobody for active psoriatic arthritis: a randomized, placebo-controlled phase 2 trial. Link zur Quelle
-
Risiko von Autoimmun-rheumatischen Erkrankungen nach COVID-19: Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse.
Nach einer großen Analyse von Daten aus über 24 Millionen Menschen haben Forschende herausgefunden: Wer COVID-19 hatte, hat im ersten Jahr danach ein deutlich höheres Risiko für einige Autoimmun-Erkrankungen wie Psoriasis, Rheumatoide Arthritis und Mischkollagenose. Zum Beispiel war das Risiko für Psoriasis nach COVID-19 um etwa 45 Prozent höher als ohne Infektion. Das gilt aber nicht für alle Erkrankungen. Vieles ist noch unklar, deshalb sollte man die Ergebnisse vorsichtig bewerten[2]. Originaltitel: Risk of Autoimmune Rheumatic Diseases following COVID-19: A Systematic Review and Meta-Analysis. Link zur Quelle
-
Klinische und Ultraschallmerkmale einer Kohorte von Psoriasis-Patienten ohne muskuloskelettale Symptome: eine prospektive und multizentrische Studie.
Psoriasis-Patienten ohne Gelenkbeschwerden können trotzdem erste Anzeichen für eine beginnende Psoriasis-Arthritis haben. In einer Studie entwickelten über die Hälfte der Teilnehmer mit meist mildem Psoriasis im Verlauf Muskel- oder Gelenkbeschwerden[4]. Wer zu Beginn einen höheren BMI, mehr Schmerzen und mehr Müdigkeit angab, hatte ein erhöhtes Risiko. Im Ultraschall fiel vor allem eine Schleimbeutelentzündung an den Sehnenansätzen als Warnsignal auf. Das zeigt: Auch ohne offensichtliche Beschwerden lohnt sich ein genauer Blick—besonders bei Übergewicht, Müdigkeit und Schmerzen[4]. Originaltitel: Clinical and ultrasound features of a cohort of psoriasis patients without musculoskeletal symptoms: a prospective and multicentre study. Link zur Quelle
-
Dosisreduktion und Absetzen konventioneller synthetischer krankheitsmodifizierender Antirheumatika (DMARDs) bei Menschen mit rheumatoider Arthritis oder Psoriasis-Arthritis in Remission oder geringer Krankheitsaktivität
Viele Menschen mit rheumatoider Arthritis oder Psoriasis-Arthritis nehmen Medikamente, die das Immunsystem bremsen, sogenannte **csDMARDs**. Wer lange in Remission ist, also kaum Beschwerden hat, fragt sich oft: Kann ich die Medikamente reduzieren oder sogar absetzen? Ein aktuelles Forschungsprotokoll will genau das untersuchen[3]. Es soll zeigen, welche Vorteile und Risiken es gibt, wenn man die Dosis senkt oder ganz aufhört. Erste Übersichten zeigen: Nach dem Absetzen bleiben nur etwa 10 bis 20 Prozent der Patientinnen und Patienten ohne Rückfall[1]. Viele erleben einen Schub, wenn das Medikament wegfällt. Ob ein Versuch sinnvoll ist, hängt daher vom Einzelfall ab. Wichtig ist, vor einem Absetzversuch immer gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt abzuwägen, was möglich ist und wie ein Rückfall schnell erkannt wird. Originaltitel: Dose reduction and discontinuation of conventional synthetic disease‐modifying anti‐rheumatic drugs (DMARDs) for people with rheumatoid arthritis or psoriatic arthritis in remission or low disease activity Link zur Quelle
-
Reale Geschlechtsunterschiede in der Behandlungspersistenz und den Gründen für den Abbruch bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis: Ergebnisse des deutschen RABBIT-SpA-Registers
Frauen mit Psoriasis-Arthritis haben meistens stärkere Gelenkprobleme, mehr Schmerzen und fühlen sich oft eingeschränkter als Männer[1]. Männer haben dagegen häufiger ausgeprägte Haut- und Nagelveränderungen. Frauen brechen ihre Medikamente gegen Psoriasis-Arthritis schneller ab: Nach einem Jahr setzt fast jede Zweite die erste Biologika-Therapie ab, bei Männern nur etwa jeder Dritte[1]. Frauen hören vor allem wegen Nebenwirkungen auf, bei Männern sind fehlende Wirkung oder eine lange beschwerdefreie Zeit die Hauptgründe[1]. Insgesamt erleben Frauen mehr Nebenwirkungen, aber bei Männern gibt es öfter schwerwiegende Vorfälle. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen und Männer unterschiedlich behandelt werden sollten, damit alle möglichst gut von den Therapien profitieren[1]. Originaltitel: Real-world sex differences in treatment persistence and reasons for discontinuation in psoriatic arthritis patients: results from the German RABBIT-SpA register Link zur Quelle
-
Die Rolle der Hautmikrobiota bei Gesichtsdermatosen und verwandten Faktoren: Eine narrative Übersicht
Unsere Haut ist von Milliarden Bakterien, Pilzen und anderen Winzlingen besiedelt, dem sogenannten **Mikrobiom**[1][2]. Diese Mitbewohner helfen, die Haut gesund zu halten und wehren schädliche Keime ab. Besonders auf dem Gesicht mischen verschiedene Gruppen wie **Staphylococcus** und **Cutibacterium** mit[1][2]. Sie kämpfen gegen Eindringlinge und stärken die Abwehr. Ist das Gleichgewicht gestört, können Krankheiten wie Neurodermitis oder Rosazea auftreten[1][2]. Bei Neurodermitis finden sich oft zu viele **Staphylococcus aureus** auf der Haut. Das schwächt die Abwehrstoffe und macht die Haut anfälliger. Bei Rosazea reagiert die Haut über, das Immunsystem schüttet mehr Entzündungsstoffe aus, oft durch spezielle Rezeptoren der Hautzellen angestachelt. Auch Pilze wie **Malassezia** können Entzündungen fördern. Wer die Rolle des Mikrobioms besser versteht, kann Hautprobleme gezielter behandeln[1][2]. Originaltitel: The Role of Skin Microbiota in Facial Dermatoses and Related Factors: A Narrative Review Link zur Quelle
-
Wirksamkeit und Sicherheit einer auf die Darmmikrobiota ausgerichteten Therapie bei Patienten mit Psoriasis: eine systematische Überprüfung und Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien
Eine neue Studie zeigt: Therapien, die auf die Darmflora zielen, könnten Menschen mit Psoriasis ein bisschen helfen. Die Auswertung von acht Studien mit 409 Teilnehmenden ergab, dass sich die Hautsymptome nach solchen Behandlungen leicht verbesserten. Besonders gut schnitt die Methode bei Behandlungen mit Antibiotika ab, bei Therapiedauern unter drei Monaten sowie bei Menschen mit Plaque-Psoriasis und in Asien. Die Lebensqualität und Entzündungswerte wie CRP änderten sich aber nicht wesentlich. Auch Nebenwirkungen traten mit der neuen Methode nicht häufiger auf als bei anderen Behandlungen. Das Ergebnis: Die Behandlung ist vermutlich sicher und bringt einen kleinen Vorteil für die Haut, aber große Wunder sollte man nicht erwarten. Ob die Methode wirklich hilft und für wen sie am besten geeignet ist, muss noch genauer erforscht werden. Bisher sind die Studien klein, und oft kommen die Ergebnisse nur aus einer Region. Originaltitel: Efficacy and safety of gut microbiota-targeted therapy in patients with psoriasis: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials Link zur Quelle
-
Cannabidiol in der Hautgesundheit: Ein umfassender Überblick über topische Anwendungen in der Dermatologie und Kosmetikwissenschaft
Cannabidiol, kurz **CBD**, ist ein Stoff aus der Hanfpflanze, der nicht berauschend wirkt[1][2]. In der Hautpflege gilt CBD als echtes Multitalent: Es kann Entzündungen lindern, wirkt antioxidativ, antibakteriell und hilft sogar gegen Juckreiz[1][2][3]. Studien zeigen, dass CBD bei Hautkrankheiten wie **Psoriasis**, Akne oder Neurodermitis hilfreich sein kann[1][2][3]. Es beruhigt die Haut, unterstützt die Wundheilung und soll sogar Haarausfall mindern[1][2]. Außerdem schützt es vor Umweltschäden, weil es oxidative Prozesse abfängt und die Kollagenbildung unterstützt[1][2]. Es gibt jedoch noch offene Fragen: CBD-Cremes müssen gut einziehen, stabil bleiben und es gibt noch keine einheitlichen Regeln, wie die Produkte geprüft werden[1][2]. Deshalb: CBD ist spannend, aber bevor du dich darauf verlässt, warte lieber noch auf weitere Forschungen. Originaltitel: Cannabidiol in Skin Health: A Comprehensive Review of Topical Applications in Dermatology and Cosmetic Science Link zur Quelle
-
Beteiligung des Iliosakralgelenks bei Psoriasis-Arthritis – MRT, Röntgen- und klinische Befunde bei 581 europäischen Routinepatienten
Etwa ein Drittel der Menschen mit Psoriasis-Arthritis in Europa hat laut einer großen Studie Veränderungen im Kreuzbein-Darmbein-Gelenk, auch bekannt als Sakroiliakalgelenk[1]. Besonders häufig sieht man auf dem MRT Schwellungen im Knochenmark, sogenannte Knochenmarködeme, zudem Erosionen und Fettablagerungen[1]. Diese treten meist auf beiden Seiten auf. Manche dieser Auffälligkeiten wie größere Knochenmarködeme oder Verwachsungen im Gelenk gibt es fast nur bei den Patienten, bei denen das MRT wirklich eine axiale Beteiligung zeigt. Interessant: Viele der Betroffenen spüren gar keinen Rückenschmerz, obwohl das Gelenk betroffen ist[1][2]. Männer, Menschen mit dem Gen HLA-B27, einem erhöhten Entzündungswert (CRP) und einer Vorgeschichte von entzündlichem Rückenschmerz haben häufiger eine axialen Beteiligung[1]. Auch Röntgenaufnahmen können bei manchen zeigen, dass das Gelenk wie bei Morbus Bechterew verändert ist. Das Ergebnis der Studie ist klar: Ein MRT kann helfen, früh zu erkennen, ob das Kreuzbein-Darmbein-Gelenk betroffen ist. So kann man schwere Verläufe besser verhindern und die Therapie individuell anpassen[1][2]. Originaltitel: Sacroiliac joint involvement in psoriatic arthritis – MRI, radiographic and clinical findings in 581 European routine care patients Link zur Quelle
-
Reale geschlechtsspezifische Unterschiede in der Behandlungspersistenz und den Gründen für den Abbruch bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis: Ergebnisse des deutschen RABBIT-SpA-Registers.
Frauen mit Psoriasis-Arthritis brechen ihre Medikamente öfter ab als Männer, oft weil sie mehr Nebenwirkungen spüren[1][2][3]. Nach einem Jahr sind nur noch 52 % der Frauen, aber 68 % der Männer bei ihrer ersten Therapie[1]. Frauen haben stärkere Gelenkbeschwerden und berichten öfter über Schmerzen und Einschränkungen; Männer dagegen haben meist mehr Hautprobleme und Nagelpsoriasis[1][2]. Männer steigen häufiger wegen mangelnder Wirkung oder Besserung aus, Frauen eher wegen unerwünschter Wirkungen[1]. Obwohl Frauen mehr Nebenwirkungen haben, melden Männer doppelt so viele schwere Fälle[1]. Das zeigt: Die Behandlung von Psoriasis-Arthritis sollte stärker an die Bedürfnisse beider Geschlechter angepasst werden[1][2]. Originaltitel: Real-world sex differences in treatment persistence and reasons for discontinuation in psoriatic arthritis patients: results from the German RABBIT-SpA register. Link zur Quelle
-
Effektive Behandlung von Psoriasis und Psoriasis-Arthritis bei einem Patienten mit systemischem Lupus erythematodes mit Deucravacitinib, Mycophenolatmofetil und Hydroxychloroquin
Menschen mit Psoriasis, Psoriasis arthritis und systemischem Lupus brauchen oft mehrere Medikamente. Kombiniert man **Deucravacitinib**, **Mycophenolat-Mofetil** und **Hydroxychloroquin**, kann das die Haut und die Gelenke wirksam beruhigen[1][2][3]. Deucravacitinib hilft bei Hautschuppen und schmerzenden Gelenken, Mycophenolat-Mofetil bremst das Immunsystem gezielt und Hydroxychloroquin schützt vor Entzündungen beim Lupus. Studien zeigen, dass diese Mischung bei Patienten funktioniert, die mehrere Erkrankungen gleichzeitig haben. So lassen sich Beschwerden gut steuern, wenn Ärzte gemeinsam den Plan an die einzelne Person anpassen[2][3][4]. Originaltitel: Effective management of psoriasis and psoriatic arthritis in a patient with systemic lupus erythematosus using deucravacitinib, mycophenolate mofetil and hydroxychloroquine Link zur Quelle
-
Effektive Behandlung von Psoriasis und Psoriasis-Arthritis bei einem Patienten mit systemischem Lupus erythematodes mit Deucravacitinib, Mycophenolatmofetil und Hydroxychloroquin.
Eine 32-jährige Frau mit schwerer Psoriasis, Psoriasis arthritis und Lupus bekam zuerst Hydroxychloroquin, Mycophenolat-Mofetil und Belimumab[2][3]. Ihre Psoriasis verschlechterte sich trotzdem, weil die Lupus-Medikamente eher B-Zellen und bestimmte Antikörper hemmen, während Psoriasis andere Signalwege braucht[2]. Dann setzte sie Belimumab ab und nahm stattdessen Deucravacitinib, einen selektiven TYK2-Hemmer, einmal täglich[2]. Nach 3 Monaten waren ihre Haut und Gelenke praktisch beschwerdefrei, sie hatte kein Lupus-Schub und keinen spürbaren Nebenwirkungen[2][3]. Deucravacitinib könnte also eine wirksame Therapie sein, wenn mehrere Autoimmunerkrankungen gleichzeitig vorliegen[2]. Originaltitel: Effective management of psoriasis and psoriatic arthritis in a patient with systemic lupus erythematosus using deucravacitinib, mycophenolate mofetil and hydroxychloroquine. Link zur Quelle
-
GRAPPA-Treffen 2024: Fortschritte in der Forschung zu Psoriasis-Erkrankungen durch Pilotstipendiaten.
Beim GRAPPA 2024 Meeting in Seattle ging es um neue Forschung zu Psoriasis und Psoriasis-Arthritis[3]. Junge Wissenschaftler konnten ihre Projekte vorstellen. Es gab 27 Bewerbungen aus 14 Ländern, davon wurden vier besonders spannende Projekte mit Geld unterstützt[3]. Die Themen reichten von klinischen Studien bis Grundlagenforschung. Zum Beispiel ging es darum, neue Marker für die Krankheit zu finden oder moderne Ultraschallgeräte zu testen[1]. Das Ziel: Krankheiten früher erkennen und besser behandeln. Die Atmosphäre war offen, Fragen stellen war ausdrücklich erwünscht[1]. Der Austausch zwischen Forschern soll helfen, die Versorgung für Patienten immer weiter zu verbessern. Originaltitel: GRAPPA 2024 Meeting: Advances in Psoriatic Disease Research From Pilot Grant Awardees. Link zur Quelle
-
Eine offene Verlängerungsstudie zur Bewertung der langfristigen Sicherheit und Wirksamkeit von Tildrakizumab bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis.
In dieser Studie wird untersucht, wie sicher und wirksam Tildrakizumab bei Erwachsenen mit Psoriasis-Arthritis über einen längeren Zeitraum ist. Die Teilnehmer erhalten Tildrakizumab, ein Medikament, das gezielt einen bestimmten Entzündungsbotenstoff (Interleukin-23) im Körper blockiert. Ziel ist es, herauszufinden, wie gut das Medikament die Symptome der Psoriasis-Arthritis – also Gelenkentzündungen und Hautveränderungen – lindert und wie häufig Nebenwirkungen auftreten. Die wichtigsten Messgrößen sind, wie viele Patienten eine Verbesserung ihrer Beschwerden um mindestens 20 %, 50 % oder 70 % erreichen (ACR20/50/70) und wie stark und häufig Nebenwirkungen sind. Die Studie läuft aktuell in mehreren europäischen Ländern und richtet sich an Erwachsene jeden Alters mit Psoriasis-Arthritis. **Tildrakizumab** ist ein sogenannter monoklonaler Antikörper, der gezielt das Immunsystem beeinflusst. Er hemmt das Protein Interleukin-23, das bei der Entstehung von Entzündungen eine zentrale Rolle spielt. Durch diese Blockade wird die überschießende Immunreaktion, die für die Beschwerden bei Psoriasis-Arthritis verantwortlich ist, abgeschwächt. Tildrakizumab wird bereits zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte (Psoriasis) eingesetzt und zeigt auch bei Psoriasis-Arthritis vielversprechende Ergebnisse. Das Medikament wird als Fertigspritze unter die Haut (subkutan) verabreicht, meist alle zwölf Wochen. Originaltitel: An Open-Label Extension Study to Evaluate Long Term Safety and Efficacy of Tildrakizumab in Patients with Psoriatic Arthritis. Erkrankung: Psoriasis-Arthritis Phase: III Firma: Sun Pharmaceutical Industries Limited Art der Verabreichung: Injektion (subkutan) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2022-501480-41-00