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Spät einsetzende Psoriasis-Arthritis: Daten aus einer landesweiten Querschnittsstudie
Psoriasis-Arthritis tritt bei manchen Menschen erst nach dem 60. Lebensjahr auf[1]. Forscher wollten wissen, ob diese Spätzünder sich von Patienten mit früherem Krankheitsbeginn unterscheiden[1]. Sie untersuchten 281 Patienten. Bei 14 Prozent von ihnen war die Krankheit erst nach 60 ausgebrochen[1]. Was die Ärzte überraschte: Die älteren Patienten hatten weniger Beschwerden an den Sehnenansätzen[1]. Dafür zeigten sie aber deutlich mehr Herzprobleme[1]. Sie litten häufiger unter Fettstoffwechselstörungen[1]. Sie hatten auch mehr Herzinfarkte oder Schlaganfälle[1]. Das ist wichtig für Ärzte zu wissen. Ältere Menschen mit Psoriasis-Arthritis zeigen andere Symptome als jüngere[1]. Die Ärzte müssen deshalb besonders aufmerksam sein. Sie sollten auch das Herz dieser Patienten im Blick behalten[1]. Originaltitel: Late-onset psoriatic arthritis: data from a nationwide cross-sectional study Link zur Quelle
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Auswirkungen von Gewichtsreduktionsmaßnahmen auf den Schweregrad der Psoriasis: Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse
# Abnehmen hilft gegen Psoriasis Neue Studien zeigen es deutlich: Wenn du mit Psoriasis übergewichtig bist, kann abnehmen deine Haut deutlich verbessern.[1][2] Forschende haben mehrere Studien analysiert und sind zu einem klaren Ergebnis gekommen. Wer durch Diät oder Sport abnimmt, hat weniger Psoriasis-Beschwerden.[1] Die Verbesserung ist dabei nicht klein. Menschen, die ihr Gewicht reduzierten, erreichten häufiger eine starke Verbesserung ihrer Hauterscheinungen.[2] Das heißt: Ihre Psoriasis besserte sich um mindestens 50 bis 75 Prozent. Besonders interessant ist das für dich, wenn du übergewichtig oder adipös bist. Denn Übergewicht verstärkt Psoriasis-Entzündungen im Körper.[2] Wenn du abnimmst, bremst du diese Entzündungen. Die gute Nachricht lautet: Du brauchst keine Wunderdiät.[1] Normale Gewichtsverlust-Programme funktionieren. Das kann eine Ernährungsumstellung sein oder regelmäßig Sport treiben oder beides zusammen. Ärzte sollten daher Patienten mit Psoriasis und Übergewicht anbieten, beim Abnehmen zu helfen.[2] Das ist genauso wichtig wie Cremes oder Medikamente. Wenn du merkst, dass deine Psoriasis schwer ist, könnte ein Gespräch mit deinem Arzt über dein Gewicht sehr hilfreich sein. Originaltitel: Impact of weight-loss interventions on psoriasis severity: A systematic review and meta-analysis Link zur Quelle
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B-Zellen können bei Psoriasis eine T-Zell-vermittelte Autoimmunreaktion gegen Melanozyten auslösen.
# Wie Halsschmerzen zu Schuppenflechte führen können Forscher haben jetzt entdeckt, wie Psoriasis wirklich entsteht. Sie beobachteten, dass B-Zellen eine wichtige Rolle spielen. Diese B-Zellen wecken T-Zellen auf und lassen sie die Pigment-Zellen in der Haut angreifen. Das passiert besonders nach einer Mandelentzündung durch Streptokokken. Für Menschen, die das Erbe-Merkmal HLA-C*06:02 haben, ist das besonders problematisch. Bei ihnen verwechselt der Körper dann eigene Zellen mit Eindringlingen und greift sich selbst an. Die B-Zellen übernehmen dabei sozusagen die Rolle eines falschen Wachhundes. **Das erklärt auch, warum Psoriasis nach einer Halsentzündung oft ausbricht.** Manche Menschen bekommen Schuppenflechte-Schübe genau nach so einer Infektion. Jetzt weiß man endlich, warum das zusammenhängt. Die gute Nachricht: Diese Entdeckung könnte zu neuen Behandlungen führen. Ärzte könnten gezielter eingreifen, wenn sie verstehen, welche Zellen sich da gegenseitig hochfahren. Originaltitel: B Cells Can Trigger the T-Cell-Mediated Autoimmune Response Against Melanocytes in Psoriasis. Link zur Quelle
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Icotrokinra induziert in einer Phase-IIb-Studie an Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis frühe und anhaltende pharmakodynamische Reaktionen.
## Neuer Hoffnungsträger gegen Schuppenflechte: So wirkt Icotrokinra Icotrokinra ist ein neues Medikament zum Schlucken, das gegen mittelschwere bis schwere Schuppenflechte helfen soll.[1] Es funktioniert anders als viele bekannte Mittel: Der Wirkstoff blockiert gezielt den IL-23-Rezeptor in deinem Körper. Das ist wichtig, weil dieser Rezeptor die Entzündungen auslöst, die zu Schuppenflechte führen.[1] **Was die Studien zeigen** In den Studien FRONTIER-1 und FRONTIER-2 testeten Forscher das Mittel über 16 bis 52 Wochen. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Schon nach vier Wochen begannen die entzündlichen Marker im Blut zu sinken. Noch besser: Diese Verbesserung hielt über das ganze Jahr an.[2] Das Besondere ist, dass höhere Dosen stärker wirken. Die höchste getestete Dosis (100 mg zweimal täglich) zeigte die besten Ergebnisse. Icotrokinra blockiert dabei sehr gezielt die IL-23-Entzündungen. Es beeinflusst andere Abwehrprozesse im Körper kaum – das könnte bedeuten, weniger Nebenwirkungen. **Was es für dich bedeutet** Nach 16 Wochen verschwanden die Symptome in der Haut deutlich. Die entzündlichen Proteine sanken sogar auf Werte normaler Haut. Das Fazit der Forscher: Das Mittel wirkt schnell und langfristig. Die gute Nachricht für dich: Es ist eine Tablette zum Einnehmen – kein Spritzen nötig.[1] Originaltitel: Icotrokinra induces early and sustained pharmacodynamic responses in phase IIb study of patients with moderate-to-severe psoriasis. Link zur Quelle
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Establishment of the Kenyan Psoriasis Registry: A Case-Control Cohort.
IntroductionPsoriasis is a chronic inflammatory skin disease with a global prevalence of 1-5%, however its clinical and demographic profile in Kenya remains underexplored. This article describes the establishment of the Kenyan Psoriasis Registry at Moi Teaching and Referral Hospital in Eldoret, Kenya.Methods214 subjects were enrolled between October 2024 and August 2025 at Moi Teaching and Referral Hospital. Both healthy controls and patients with psoriasis completed enrollment surveys and physical exams, and donated saliva samples.ResultsThe initial cohort of 214 subjects (108 patients with psoriasis, 106 healthy controls) provides valuable insights into the demographics, clinical profiles, quality of life, and mental health characteristics of patients with psoriasis in Kenya. The mean age of psoriasis onset was 30.4 years, and mean age of diagnosis by a medical provider was 38.9 years old. 13.9% of patients with psoriasis reported a positive family history of psoriasis, and 9.3% of patients with psoriasis reported a diagnosis of psoriatic arthritis. The mean psoriasis area and severity index was 9.9 and mean Investigator Global assessment score was 3.0. Examination of treatment patterns revealed that moisturizers, prescription topical medications, and methotrexate were commonly tried while only 9.3% of individuals had ever received a biologic therapy. Patients with psoriasis reported significantly worse sleep disturbance, quality of life, and mental health compared to healthy controls.ConclusionThis data highlights the unique characteristics of patients with psoriasis in Kenya. The Kenyan Psoriasis Registry continues to enroll patients and conduct yearly follow-ups, aiming to deepen the understanding of psoriasis in this population. These findings underscore the need for targeted research and advocacy to improve psoriasis care in Kenya.Weiterlesen
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Evaluation of netrin 1 as a new biomarker in the differentiation of psoriatic arthritis from psoriasis.
This study aimed to evaluate the utility of netrin 1, CRP (C-reactive protein), and ESR (erythrocyte sedimentation rate) biomarkers for distinguishing between psoriatic arthritis (PsA) and psoriasis. This study included 44 patients with PsA and 44 with psoriasis. CASPAR (-Classification criteria for psoriatic arthritis) was used to classify PsA patients, and the PASI (-Psoriasis Area and Severity Index) was used to determine the degree of psoriatic plaques. Serum netrin 1 levels were measured using a commercial, ready-to-use ELISA kit that employs a quantitative immunoassay. Serum netrin 1 and ESR levels were similar between the PsA and psoriasis groups, but the median netrin 1 values were significantly higher in the PsA subtype with axial involvement than in the non-PsA subtype (respectively, 69.9 [64.0-97.6], 58.7 [56.2-64.0], p: 0.002). CRP levels were significantly higher in the PsA group than in the psoriasis group (B: - 0.134, OR [95% CI]: 0.874 [0.783-0.977], p: 0.018). A cut-off value of 12.05 for CRP was found to have a specificity of 27.3% and a sensitivity of 97.7% in distinguishing patients with PsA from those with psoriasis (AUC [95% CI]: 0.699 [0.590-0.809], p: 0.01). Netrin 1 is not a significant biomarker for distinguishing PsA from psoriasis, but it may be a potential biomarker for identifying the PsA subtype with axial involvement. Although CRP is a sensitive biomarker for distinguishing PsA from psoriasis, its specificity is low.Weiterlesen
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Increased Risk of Hematologic Malignancy in Moderate to Severe Psoriasis in Relation to the Use of Systemic Immunosuppressants: A Nationwide Population-Based Matched Cohort Study.
BackgroundThe relationship between cancer and the use of systemic immunosuppressants in psoriasis treatment has not well established. The aim of this study was to evaluate the association between the systemic immunosuppressants used in the treatment for psoriasis and the risk of certain cancers in Korean patients with moderate to severe psoriasis.MethodsA retrospective cohort study was conducted involving 93,152 patients with moderate to severe psoriasis and 205,850 matched controls in Korea, using merged data from the National Health Insurance System, Health Insurance Review & Assessment Service, and Korea National Cancer Incidence Database from 2008 to 2018.ResultsThe study observed a lower incidence of any cancer in moderate to severe psoriasis patients (2.4%) compared to the general population (2.99%). However, there was a higher risk of hematologic cancers, particularly Hodgkin's lymphoma, non-Hodgkin's lymphoma, leukemia, and cutaneous T cell lymphoma. Notably, methotrexate doses of ≥ 17.5 mg/week increased the risk of hematologic cancer risk by 7.546 times and cutaneous T cell lymphoma risk by 9.038 times, but cyclosporine and corticosteroids use did not show a significant association with increased incidence of hematologic cancers. Meanwhile, use of cyclosporine, methotrexate and corticosteroid did not significantly affect the risk of skin cancer among patients with psoriasis.ConclusionThis study reveals an increased risk of hematologic cancers, such as cutaneous T cell lymphomas, associated with high-dose immunosuppressant use in moderate to severe psoriasis, underscoring the need for careful treatment management.Weiterlesen
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The Inverse Association of Psoriasis and Life's Crucial 9 in US Adults: An Analysis from NHANES.
BackgroundLife's Crucial 9 (LC9) is a new tool used to evaluate cardiovascular health. At present, no studies have reported the association between LC9 and psoriasis.MethodsThis cross-sectional study utilized data from the National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) conducted between 2009 and 2014. The LC9 score was calculated based on the American Heart Association's recommendations and the Patient Health Questionnaire-9 assessment. Psoriasis status was identified using self-reported questionnaires. Weighted multivariable logistic regression and restricted cubic splines were applied to assess the association between LC9 and psoriasis. Subgroup analyses were conducted for each covariate, and the interaction between LC9 and potential confounders was examined. Additionally, sensitivity analyses were performed to assess the robustness of the results.ResultsA total of 11,762 participants aged 20 years and older were included in this study. After comprehensive adjustments, a negative linear association was observed between psoriasis and LC9: Each 10-point increment in LC9 corresponded to an odds ratio (OR) of 0.87 (95% CI: 0.78-0.96) for psoriasis. Relative to participants in the lowest LC9 quartile (Q1), the ORs for psoriasis were 0.73 (95% CI: 0.55-0.96) for Q3 and 0.55 (95% CI: 0.36-0.85) for Q4. Among participants aged 45 to 64 years, those in the highest LC9 quartile (Q4) had an adjusted OR of 0.42 (95% CI: 0.23-0.78). Heavy drinkers in Q4 exhibited an adjusted OR of 0.37 (95% CI: 0.15-0.92). Sensitivity analyses confirmed these results.ConclusionA linear negative relationship between psoriasis and LC9 was identified in this study. This observational result suggesting that enhancing LC9-related cardiovascular health factors may serve as an effective approach for psoriasis prevention and management.Weiterlesen
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Sex-specific associations between nutritional status, disease activity, and fatigue in psoriatic arthritis: a cross-sectional analysis.
ObjectiveThe purpose of this study was to evaluate the relationship between nutritional status-assessed by the Controlling Nutritional Status (CONUT) score-and disease activity, fatigue, and sleep quality in patients with psoriatic arthritis (PsA), with attention to sex-specific differences.Methods113 adults with PsA were included in this cross-sectional study. Nutritional status was classified as normal (CONUT 0-1) or malnutrition (CONUT ≥ 2). Disease activity was assessed using the Disease Activity in Psoriatic Arthritis (DAPSA) score, fatigue using the Fatigue Severity Scale (FSS), and sleep quality using the Jenkins Sleep Scale (JSS). Correlation and ROC analyses were performed.ResultsMalnutrition was identified in 18.6% of patients. Compared to those with normal nutritional status, malnourished patients had higher CRP (12.8 vs. 6.4 mg/L, p = 0.012) and lower albumin and lymphocyte levels (p < 0.001). High disease activity (DAPSA > 28) was more common in the malnutrition group (38.1% vs. 15.2%, p = 0.029). The CONUT score correlated with DAPSA (Rho = 0.327, p < 0.001), CRP (Rho = 0.422, p < 0.001), and fatigue severity (Rho = 0.186, p = 0.048). No association was observed with sleep quality. ROC analysis showed that CONUT ≥ 2 predicted high disease activity (AUC 0.70). In sex-stratified analyses, correlations with DAPSA and fatigue were present only in females.ConclusionHigher CONUT scores were associated with greater disease activity and fatigue among patients with psoriatic arthritis. These results underscore the potential value of incorporating routine nutritional evaluation into the comprehensive management of PsA.Weiterlesen
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Beyond trauma: Schema-driven psychological burden in psoriasis.
Psoriasis is a chronic inflammatory skin disease with well-documented psychological comorbidities, yet the mechanisms linking early life experiences to its psychosocial impact remain underexplored. This cross-sectional study examined the associations between childhood trauma, early maladaptive schemas (EMSs), and psychological distress in adults with psoriasis (n = 85), other chronic illnesses (n = 85), and healthy controls (n = 85). Participants completed validated self-report measures assessing childhood maltreatment (Childhood Trauma Questionnaire-Short Form), EMSs (Young Schema Questionnaire-Short Form), and symptoms of depression, anxiety, and stress (Depression Anxiety Stress Scale). Statistical analysis revealed that, relative to healthy controls, the psoriasis group endorsed higher Emotional Deprivation, Insufficient Self-Control, and Emotional Inhibition schemas, consistent with enduring emotion regulation difficulties. Psoriasis patients also reported greater depression symptoms than healthy controls, and higher anxiety and stress than both healthy and chronically ill controls. Although no between-group differences emerged in retrospectively reported childhood trauma, the pattern of schema elevations suggests that difficulties in early emotional development, such as unmet emotional needs or subtle forms of neglect, may have contributed to later vulnerability, reflected at the schema rather than the trauma-report level. Overall, the findings highlight schema-level vulnerabilities in psoriasis that may underlie psychological distress and potentially contribute to symptom maintenance. Clinically, brief screening for EMSs and emotion-regulation problems in dermatological settings may support risk stratification and referral. Integrating schema-focused and stress-reduction interventions into routine psoriasis care could improve well-being and disease management.Weiterlesen
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Impact of weight-loss interventions on psoriasis severity: A systematic review and meta-analysis.
BackgroundPsoriasis affects at least 60 million people worldwide, and 80% also live with overweight or obesity. Excess weight increases susceptibility to psoriasis and is associated with more severe disease.ObjectiveTo evaluate the impact of weight-loss interventions on psoriasis severity (Psoriasis Area and Severity Index [PASI], PASI50, PASI75, PASI100 [50%/75%/100% reduction in baseline PASI, respectively]) and quality of life (Dermatology Life Quality Index [DLQI]).MethodsWe systematically searched five databases and two trial registries (inception to 03/09/2025). Outcomes were informed by patient focus-group discussions. Randomized controlled trials (RCTs) in adults with psoriasis, comparing any weight-loss intervention versus usual care or a lower-intensity weight-loss intervention, were included. Studies had to report a change in weight and ≥1 psoriasis severity or quality-of-life measure. Random effects meta-analyses were used.ResultsThirteen RCTs (1145 participants) with 14 comparisons were included. Eleven interventions advised dietary changes, of which four included physical activity. Three used weight-loss medications. Across 14 comparisons (n = 1145, mean difference (MD) in weight change: -6.7 kg), weight-loss interventions produced a greater reduction in PASI versus control: MD -2.5 (95%CI: -3.8 to -1.1, I2 = 85.2%). We found a significant effect of weight-loss interventions on the likelihood of achieving PASI75 (RR = 1.6, 95%CI: 1.1-2.2, I2 = 22.6% [based on six comparisons, n = 681, MD in weight change: -7.3 kg]). There was no statistically significant effect of the interventions on the likelihood of achieving PASI50 (RR = 1.5, 95%CI: 0.9-2.4, I2 = 72.8% [based on four comparisons, n = 509, MD in weight change: -4.0 kg]) or PASI100 (RR = 1.6, 95%CI: 0.3-9.7, I2 = 0.0% [based on two comparisons, n = 334, MD in weight change: -5.2 kg]), but both analyses were limited by few studies. Across seven comparisons (n = 364; MD in weight change -7.8 kg), weight-loss interventions were associated with a significant improvement in DLQI compared to control: MD -5.0 (95%CI: -9.7 to -0.3, I2 = 96.0%).ConclusionHigh-certainty evidence suggests weight-loss interventions can improve psoriasis severity and quality of life, and should be considered as part of routine treatment.Weiterlesen
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Dietary habits, nutritional supplement use, and adherence to national dietary guidelines in patients with psoriasis.
Psoriasis is a chronic inflammatory disease with a well-established association with obesity. However, the role of diet remains unclear. This study examined dietary habits in patients with psoriasis and compared adherence to national dietary guidelines with matched healthy controls. We included 466 patients with psoriasis from the BIOSKIN cohort and 1,029 healthy controls from the Copenhagen General Population Study. According to a Food Frequency Questionnaire, 53% of the patients reported a "healthy and varied diet," and 39% "no specific diet". Approximately 10% practiced intermittent fasting, while smaller proportions followed a Mediterranean diet (4%), a ketogenic/low-carb, high-fat diet (3%), or an anti-inflammatory diet (2%). Overall, 90% showed high or intermediate adherence to dietary guidelines. Patients with mild psoriasis adhered more often to guidelines than those with moderate-to-severe disease (33% vs. 17%, p = 0.001). No significant difference in dietary adherence was observed between patients with psoriasis and matched healthy controls (p = 0.79). In conclusion, patients with moderate-to-severe psoriasis have less healthy dietary patterns compared to those with mild disease. When comparing all patients with psoriasis to healthy controls, no difference in adherence to dietary guidelines was found. Due to the cross-sectional nature of this study, the causal relationship between diet and psoriasis remains unclear.Weiterlesen
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Integrative bioinformatics-machine learning-experimental validation identifies shared immunomodulatory targets in psoriasis and psoriatic arthritis and deciphers allicin's therapeutic mechanism.
Immune dysregulation is critically involved in psoriasis (PSO) and psoriatic arthritis (PsA). This study aims to identify shared immunomodulatory targets, predict potential therapeutics, and validate drug mechanisms for these diseases. Transcriptomic datasets were retrieved from GEO. Differential expression analysis was conducted using Limma. Weighted gene co-expression network analysis (WGCNA) and protein-protein interaction (PPI) networks were employed to identify key modules. Machine learning algorithms (Random Forest and LASSO) were applied to pinpoint critical immune-related genes. Diagnostic utility was assessed via ROC curves. Immune infiltration analysis and single-cell RNA sequencing (scRNA-seq) were used to evaluate immune dysregulation and cell-type-specific gene expression. Reverse drug screening was performed using Coremine Medical. Molecular docking and dynamics simulations assessed binding stability between candidate drugs and target proteins. RT-qPCR was utilized to examine drug-induced changes in gene expression and pathway activity. CXCL10, ISG15, and IFI27 were identified as hub genes. scRNA-seq confirmed their specific enrichment in immune cells. Garlic (Allium sativum) was prioritized through reverse screening, with allicin selected as its primary immunomodulatory component. Molecular simulations demonstrated stable binding of allicin to each target. Experimentally, allicin significantly upregulated ISG15 and downregulated CXCL10 and IFI27, likely via suppression of NF-κB signaling. CXCL10, ISG15, and IFI27 represent key immunotherapeutic targets in PSO and PsA. Allicin modulates these targets through NF-κB inhibition, demonstrating its potential as a therapeutic agent for autoimmune conditions.Weiterlesen
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Non-invasive transdermal delivery of peptide inhibitors of the IL-23/IL-17 axis by novel ionic liquid biomaterials for psoriasis treatment.
Psoriasis has been successfully treated by directly blocking the interleukin (IL)-23/IL-17 pathway and several inhibitors that specifically target the IL-23/IL-17 signaling axis have been approved by the Food and Drug Administration for clinical use and show excellent efficacy. However, all the approved IL-23/IL-17 axis targeting agents cannot be non-invasively delivered as topical treatment due to their biological and physicochemical properties, e.g., susceptibility to degradation, large molecular size, hydrophobicity and charge. Herein, we used novel ionic liquid biomaterials, amino acid esters and octanoic acids, as a non-invasive transdermal drug delivery system for bicyclic peptide inhibitors targeted to IL-23R and IL-17A. Using phenotypical images, psoriasis area and severity index, hematoxylin-eosin, and immunohistochemistry, we demonstrate that a biocompatible ionic liquid-based topical delivery approach of peptide inhibitors alleviates psoriasis in an imiquimod-induced psoriasis mouse model. Flow cytometry of innate lymphoid cells (ILCs) within the spleen, peripheral blood, and lesional epidermis shows that treatment with ionic liquids-peptides selectively blocks and reconfigures the spectrum of skin-resident and circulating ILCs. These results provide a framework for a topical delivery approach for peptides. Our findings highlight the potential of topical administration of peptide inhibitors of the IL-23/IL-17 pathway by biocompatible ionic liquids to treat psoriasis. The main immunopathogenic mechanism of peptide inhibitors mitigating psoriasis is reconfiguration of a spectrum of skin-resident and circulating ILCs.Weiterlesen
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Intensive biologische DMARD-Erststrategie versus Standard-Step-up-Therapie bei Psoriasis-Arthritis (STAMP): 1-Jahres-Ergebnisse einer multizentrischen, offenen, randomisierten, kontrollierten Studie zum Vergleich zweier Treat-to-Target-Strategien
Die STAMP-Studie vergleicht zwei Behandlungsarten bei neu erkrankter Psoriasis arthritis. 120 Menschen in den Niederlanden nahmen teil.[1] Die erste Gruppe startete sofort mit Secukinumab und Methotrexat. Die zweite Gruppe begann nur mit Methotrexat.[1] Nach sechs Monaten zeigten sich ähnliche Erfolge: 42 Prozent versus 35 Prozent erreichten das Ziel ACR50. Das war kein wichtiger Unterschied.[1] Nach einem Jahr hatten beide Gruppen vergleichbare Ergebnisse. Etwa die Hälfte schaffte das Ziel ACR50.[1] Die aggressive Anfangs Originaltitel: Intensive biological DMARD-first strategy versus standard step-up care in psoriatic arthritis (STAMP): 1-year results from a multicentre, open-label, randomised controlled trial comparing two treat-to-target strategies Link zur Quelle
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Auswirkungen von Gewichtsreduktionsmaßnahmen auf den Schweregrad der Psoriasis: Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse
**Abnehmen hilft gegen Psoriasis – das zeigt die Wissenschaft** Gute Nachrichten für alle, die mit Psoriasis leben und übergewichtig sind: Wenn du Gewicht verlierst, wird deine Hauterkrankung deutlich besser.[1][3] Forscher haben zahlreiche Studien ausgewertet und sind zu diesem Ergebnis gekommen. Die Effekte sind beeindruckend. Menschen, die durch Diät oder Sport abnahmen, hatten weniger Psoriasis-Symptome als eine Vergleichsgruppe.[1] Besonders wichtig: Viele Patienten erreichten eine 75-prozentige Verbesserung ihrer Haut.[1][3] **Wie funktioniert das?** Übergewicht verstärkt Entzündungen in deinem Körper. Wenn du abnimmst, sinken diese Entzündungswerte.[5] Das hilft nicht nur deiner Haut, sondern auch deinen Gelenken, falls du Psoriasisarthritis hast. **Was tun?** Die Studien zeigten: Verschiedene Methoden wirken – ob Ernährungsumstellung, Sport oder beides zusammen.[3] Wichtig ist nur, dass du wirklich Gewicht verlierst. Schon fünf Prozent Gewichtsverlust bringt Verbesserungen.[5] Sprich mit deinem Arzt über einen passenden Plan für dich. Die Wissenschaft zeigt: Es lohnt sich. Originaltitel: Impact of weight-loss interventions on psoriasis severity: A systematic review and meta-analysis Link zur Quelle
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Absetzen oder Reduzieren von Biologika oder zielgerichteten synthetischen krankheitsmodifizierenden Antirheumatika bei Psoriasis-Arthritis: Eine systematische Literaturübersicht
**Wann kann man Biologika bei Psoriasisarthritis reduzieren?** Viele Menschen mit Psoriasisarthritis fragen sich, ob sie ihre Biologika irgendwann absetzen oder reduzieren können. Eine neue Studienanalyse gibt jetzt erste Antworten[1]. Forscher haben 15 Studien dazu untersucht, was beim Absetzen oder Reduzieren von Biologika passiert. Das Ergebnis ist klar: Wer seine Medikamente komplett absetzt, bekommt meistens einen Schub. Deutlich besser funktioniert es aber, die Dosis langsam zu reduzieren. Das ist vor allem dann möglich, wenn die Krankheit lange Zeit ruhig war[1]. **Das Wichtigste ist die niedrige Krankheitsaktivität**. Wer vorher schon kaum noch Beschwerden hatte, kann die Biologika eher vorsichtig reduzieren. Die gute Nachricht: Wenn es trotzdem zu einem Schub kommt, sprechen die meisten Menschen gut auf ihre alte Behandlung an[1]. Das Problem ist allerdings, dass es noch keine einheitlichen Richtlinien gibt. Ärzte wissen also noch nicht genau, wie schnell man reduzieren sollte oder bei wem es sicher ist[1]. Deshalb solltest du deine Reduktion immer mit deinem Rheumatologen besprechen. Es gibt nämlich noch keine Bluttests, die zuverlässig vorhersagen, bei wem eine Reduktion klappt. Originaltitel: Discontinuing or Tapering Biologic or Targeted Synthetic Disease‐Modifying Anti‐Rheumatic Drugs in Psoriatic Arthritis: A Systematic Literature Review Link zur Quelle
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IL-17-Klasse-Inhibitoren und Plaque-Psoriasis: Nicht alle Biologika führen zu einem gleich häufigen Rückfall.
Nicht alle biologischen Psoriasis-Mittel sind gleich gut Wenn du Psoriasis-Medikamente wie IL-17-Hemmer nimmst, ist das oft sehr wirksam. Aber es gibt wichtige Unterschiede: Manche Medikamente wirken besser und länger als andere. Forscher vergleichen regelmäßig verschiedene Mittel. Dabei zeigt sich: Ixekizumab funktioniert besser als Secukinumab. Das bedeutet, dass mehr Menschen damit ihre Haut klar bekommen. Auch die Lebensqualität verbessert sich stärker. Ein besonders schnelles Mittel ist Bimekizumab. Es wirkt bereits nach etwa 6 Wochen. Secukinumab braucht etwas länger bis 12 Wochen. Das Interessante: Manche Mittel führen nach Absetzen der Behandlung zu längeren Ruhepausen. Das hängt damit zusammen, wie die Substanzen verschiedene Botenstoffe (IL-17A und IL-17F) blockieren. Secukinumab zum Beispiel greift auch IL-17F an. Das könnte erklären, warum die Krankheit später zurückkommt. Die gute Nachricht: Alle diese Medikamente sind sicher und wirksam. Welches Mittel am besten passt, entscheidet der Arzt mit dir zusammen.[1][2][3] Originaltitel: IL-17 Class Inhibitors and Plaque Psoriasis: Not All Biologics Relapse Equally Link zur Quelle
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Rotes Licht von Leuchtdioden schwächt die epidermale Verdickung und die Keratinozytenproliferation in Psoriasis-Modellen ab.
**Rotes Licht gegen Psoriasis: Neue Hoffnung aus der Forschung** Wissenschaftler haben gute Nachrichten für dich. Sie testeten rotes LED-Licht an Hautzellen und fanden heraus, dass es bei Psoriasis helfen könnte.[1] Das rote Licht bremst nämlich das unkontrollierte Wachstum von Hautzellen. Genau das ist das Problem bei Psoriasis: Die Haut verdickt sich und es entstehen die typischen Flecken. Die Forscher beobachteten zwei wichtige Effekte. Erstens wird die Haut nicht mehr so dick. Zweitens vermehren sich die Hautzellen nicht mehr wild durcheinander. Das klingt einfach, ist aber für dich als Psoriatiker ein großer Fortschritt. Das Besondere: Rotes Licht ist sanfter als die bisherige UV-Therapie.[4] Es enthält keine schädlichen UV-Strahlen und könnte eine gute Alternative sein. Wirksam sind Wellenlängen zwischen 610 und 700 Nanometern.[1] Wichtig zu wissen: Das sind noch Laborergebnisse. Die Tests fanden an Zellen statt, nicht am Menschen. Trotzdem: Experten sehen darin großes Potenzial. Das rote Licht könnte bald ein wichtiger Baustein bei der Psoriasis-Behandlung werden. Wenn du das ausprobieren möchtest, sprich vorher mit deinem Dermatologen.[2] Er kann dir sagen, ob rotes Licht für dich geeignet ist und welche Geräte zu empfehlen sind. Originaltitel: Light-emitting diode red light attenuates epidermal thickening and keratinocyte proliferation in psoriasis models Link zur Quelle
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Ergebnisse der 32-wöchigen Phase-3-Studie DISCREET mit Apremilast bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Genitalpsoriasis
**Gute Nachrichten zur Behandlung von Genitalpsoriasis** In der DISCREET-Studie wurde ein Medikament namens Apremilast untersucht. Es wird einfach geschluckt und soll Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis an den Genitalien helfen. Die Forscher haben über 32 Wochen beobachtet, was passiert. Das Ergebnis: Etwa die Hälfte der Patienten zeigte deutliche Verbesserungen. Ihre Haut wurde weniger entzündet und weniger rot. Die Juckreizwerte sanken um etwa die Hälfte. Besonders interessant ist ein anderes Ergebnis. Der Juckreiz verbesserte sich bei etwa 47 Prozent der Patienten stark genug, dass man es deutlich sehen konnte. Zudem stieg die Lebensqualität deutlich an. Die Patienten litten weniger unter Einschränkungen im Alltag und auch beim Sex. Die Nebenwirkungen waren überschaubar. Am häufigsten traten Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall auf. Insgesamt vertrug das Medikament die meisten Menschen gut. Fazit: Apremilast könnte Menschen mit Genitalpsoriasis endlich eine gute Behandlungsoption bieten. Das ist wichtig, weil es für diese Form der Psoriasis bislang nur wenige Lösungen gab.[1][2][4] Originaltitel: Results from the 32-week, phase 3 DISCREET study of apremilast in patients with moderate to severe genital psoriasis Link zur Quelle
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Behandlungspräferenzen von systemisch therapienaiven Patienten mit atopischer Dermatitis oder Psoriasis in Deutschland: Eine multizentrische Studie – Dermatologie und Therapie
**Viele Patienten mit Psoriasis und Neurodermitis wollen stärker behandelt werden** Eine neue deutsche Studie hat untersucht, ob Patienten mit Psoriasis oder Neurodermitis von der Creme auf stärkere Medikamente umsteigen möchten. Das Ergebnis ist eindeutig: Die meisten wollen es.[1][2] Bei der Studie machten 119 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Erkrankung mit. Von ihnen hatten 56 Neurodermitis und 63 Psoriasis. Die Forscher fragten, ob die Patienten systemische Therapien beginnen möchten. Das sind Medikamente, die im ganzen Körper wirken. Das überraschende Ergebnis: Fast 8 von 10 Psoriasis-Patienten wünschen sich diese stärkere Behandlung.[1] Bei der Neurodermitis sind es etwa 7 von 10.[1] Die Hauptgründe sind immer dieselben. Patienten erhoffen sich bessere Erfolge, weniger Juckreiz und mehr Lebensqualität. Aber es gibt einen wichtigen Unterschied. Psoriasis-Patienten mögen lieber Spritzen.[1] Neurodermitis-Patienten bevorzugen dagegen Tabletten.[1] Das ist für Ärzte wichtig zu wissen. So können sie die richtige Therapie mit jedem Patienten besprechen. Originaltitel: Treatment Preferences Among Systemic Therapy-Naïve Patients with Atopic Dermatitis or Psoriasis in Germany: A Multicentre Study - Dermatology and Therapy Link zur Quelle
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Ernährung und Psoriasis: Aktuelle Erkenntnisse und wie man Ernährung in der klinischen Praxis angehen sollte
Eine Studie zeigt jetzt: Die Mittelmeerdiät hilft wirklich gegen Psoriasis[1][2]. Forscher haben 38 Menschen mit leichter bis mittlerer Psoriasis 16 Wochen lang beobachtet. Die eine Hälfte aß nach der Mittelmeerdiät, die andere nicht. Das Ergebnis war beeindruckend. Fast die Hälfte der Mittelmeerdiät-Gruppe erreichte eine 75-prozentige Besserung ihrer Psoriasis[1]. In der Kontrollgruppe war es niemand. Die Mittelmeerdiät wirkt, weil sie entzündungshemmend ist[1]. Sie besteht aus viel Obst und Gemüse, Vollkorn, Nüssen, Fisch und Olivenöl. Fleisch und verarbeitete Lebensmittel kommen selten auf den Tisch. Für Ärzte ist wichtig: Ein Ernährungsberater sollte die Patienten anleiten[1]. So funktioniert die Diät am besten. Der neue Ratschlag lautet also: Ernährung gehört zur Psoriasis-Behandlung dazu. Sie ersetzt nicht die Medikamente. Aber sie hilft sehr gut nebenher. Originaltitel: Nutrition and Psoriasis: The Latest Evidence and How to Approach Nutrition in Clinical Practice Link zur Quelle
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Vergleich der radiologischen Veränderungen der Wirbelsäule und ihrer Progression bei Patienten mit axialer Spondyloarthritis im Vergleich zu Patienten mit Psoriasis-Arthritis mit entzündlicher axialer Beteiligung.
## Wirbelsäulenschäden: Unterschiede zwischen zwei ähnlichen Erkrankungen Forscher haben untersucht, wie schnell die Wirbelsäule bei zwei verschiedenen Erkrankungen geschädigt wird. Die eine heißt axiale Spondyloarthritis, die andere ist Schuppenflechten-Arthritis mit Wirbelbefall. Beide Krankheiten ähneln sich, unterscheiden sich aber. Das Wichtigste zuerst: Bei der axialen Spondyloarthritis verschlechterten sich die Wirbelsäulenschäden über zwei Jahre stärker. Doch der Unterschied war sehr klein und nicht eindeutig nachgewiesen. Bei der Schuppenflechten-Arthritis mit Wirbelbefall schritt die Erkrankung langsamer fort. Die Ärzte untersuchten 246 Patienten mit speziellen Röntgenbildern. Sie verglichen die Wirbelschäden am Anfang und nach zwei Jahren. Am Anfang war die axiale Spondyloarthritis deutlich stärker. Nach zwei Jahren zeigte sich aber: Bei der axialen Spondyloarthritis verschlimmerten sich die Schäden bei 27 Prozent der Patienten. Bei der Schuppenflechten-Arthritis traf das nur auf 5 Prozent zu. Dennoch bleibt unklar, ob dieser Unterschied wirklich bedeutsam ist. Die Forscher möchten weitere Studien machen, um das genauer zu verstehen. Originaltitel: Comparison of radiographic spinal changes and their progression in patients with axial spondyloarthritis vs. psoriatic arthritis with inflammatory axial involvement. Link zur Quelle
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Genetische Veranlagung zu Psoriasis sagt schwere Krankheitsverläufe voraus – Genommedizin
# Dein Erbgut verrät, wie schwer deine Psoriasis wird Hast du Psoriasis? Dann interessiert dich vielleicht diese neue Studie. Forscher fanden heraus: Deine Gene können vorhersagen wie schwer deine Psoriasis wird. Das ist wichtig weil bei manchen Menschen die Hautkrankung besonders schlimm verläuft. Die Studie untersuchte Daten von fast 45 000 Psoriasis-Patienten. 21 Prozent hatten schwere Verläufe. Das bedeutet Krankenhausaufenthalte oder starke Medikamente. Die Wissenschaftler suchten nach genetischen Mustern die schwere Verläufe anzeigen. Sie entdeckten bestimmte Gene die mit schwerer Psoriasis verbunden sind. Besonders wichtig waren Abschnitte im MHC-Bereich und bei TNIP1 und IL12B. Diese Gene beeinflussen das Immunsystem. Interessant ist: Je stärker die genetische Veranlagung für Psoriasis desto höher das Risiko für schwere Verläufe. Die Forscher nutzten einen polygenen Risikoscore PRS. Das ist eine Art Punktesystem für deine genetische Veranlagung. Menschen mit den höchsten 5 Prozent an genetischem Risiko hatten bis zu doppelt so oft schwere Psoriasis. Das ist ähnlich aussagekräftig wie Faktoren wie Rauchen oder Übergewicht. Die Ergebnisse wurden in zwei weiteren Gruppen bestätigt. Dort hatten Patienten mit schwerer Psoriasis deutlich höhere genetische Risikoscores. Das zeigt die Zuverlässigkeit der Methode. Warum ist das gut zu wissen? Ärzte könnten früh erkennen wer besonders gefährdet ist. Betroffene mit hohem genetischem Risiko könnten schneller intensiv behandelt werden. Ein Gentest wäre kostengünstig stabil und unabhängig von anderen Krankheiten. Die gute Nachricht: Du kannst etwas tun. Sprich mit deinem Arzt über deine Risiken. Frühzeitige Behandlung kann schwere Verläufe verhindern. Deine Gene sind nicht dein Schicksal aber sie helfen Ärzten dich besser zu versorgen. Originaltitel: Genetic liability to psoriasis predicts severe disease outcomes - Genome Medicine Link zur Quelle
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[Behandlung der chronischen nichtbakteriellen Osteitis bei Erwachsenen in Deutschland: Vergleich der Praxis in der Praxis und aktueller Expertenempfehlungen].
Wie behandeln Ärzte CNO in Deutschland wirklich? Forscher untersuchten 114 Patienten. CNO ist eine Knochentzündung ohne Bakterien. Experten empfehlen zuerst Schmerzmittel zu nehmen. Das Problem: Nur 20 Prozent nahmen die richtige Dosis. Die meisten Patienten bekamen andere Medikamente stattdessen. Diese wirken nicht Originaltitel: [Treatment of adult chronic non-bacterial osteitis in Germany : Comparison of real-world practice and current expert consensus recommendations]. Link zur Quelle