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Eine multizentrische, offene Phase-2-Studie zur Untersuchung der Wirkung von Sonelokimab bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Pustulosis palmoplantaris
In dieser Studie wird untersucht, wie wirksam und sicher Sonelokimab bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Pustulosis palmoplantaris ist. Dabei handelt es sich um eine seltene, chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die durch schmerzhafte, eitrige Bläschen (Pusteln) auf den Handflächen und Fußsohlen gekennzeichnet ist. Die Erkrankung kann das tägliche Leben stark beeinträchtigen, da sie oft mit Schmerzen, Brennen und Juckreiz einhergeht. Sonelokimab ist ein sogenannter Nanobody – also ein kleiner Antikörper –, der gezielt Entzündungsprozesse im Körper hemmt. Er blockiert insbesondere den IL-17-Signalweg, der bei vielen entzündlichen Hautkrankheiten eine zentrale Rolle spielt. Das Medikament wird als subkutane Injektion verabreicht (also unter die Haut gespritzt). Ziel der Studie ist es zu prüfen, wie stark sich die Beschwerden nach 16 Wochen Behandlung verbessern. Originaltitel: A Phase 2, multicentre open-label study to explore the effects of sonelokimab in patients with moderate-to-severe pustulosis palmoplantaris Erkrankung: Palmoplantar Pustulosis Phase: II Firma: MoonLake Immunotherapeutics AG Art der Verabreichung: Injektion (subkutan) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2024-513305-32-00
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Ein geschlechtsabhängiger Zusammenhang zwischen der Vorgeschichte einer Autoimmunerkrankung und der Entwicklung von Bauchspeicheldrüsenkrebs: eine Fall-Kontroll-Studie mit 32.640 Patienten.
Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis oder chronisch-entzündlicher Darmerkrankung haben laut einer aktuellen Studie ein höheres Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken – vor allem Frauen. Bei Frauen mit entzündlichen Darmerkrankungen ist das Risiko sogar doppelt so hoch verglichen mit Frauen ohne solche Diagnose. Für Männer konnte dieser Zusammenhang nicht gezeigt werden. Die Studie betont, wie wichtig es ist, bei Frauen mit Autoimmunerkrankungen genauer hinzuschauen und eventuell früher auf Bauchspeicheldrüsenkrebs zu testen[1][4][5]. Originaltitel: A sex dependent association between the history of autoimmune disease and the development of pancreatic cancer: a case-control study of 32,640 patients. Link zur Quelle
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Metabolomik bei Spondylarthritis.
Metabolomics ist eine moderne Technik, mit der man viele kleine Stoffwechselprodukte im Körper messen kann[3]. Bei Spondyloarthritiden, also auch bei Psoriasis arthritis, hoffen Forschende damit neue Blutwerte zu finden, die früh auf die Krankheit hinweisen oder das Risiko für Herzprobleme besser anzeigen[3]. Auch die Krankheitsaktivität lässt sich damit eventuell genauer messen[3]. Die Studien dazu untersuchen meist Menschen, die schon an Psoriasis arthritis erkrankt sind. Insgesamt sind die Ergebnisse für Psoriasis arthritis vielversprechend – aber Tests für die sehr frühe Erkennung fehlen noch[3]. Originaltitel: Metabolomics in spondylarthritis. Link zur Quelle
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Vergleichende Wirksamkeit und Haltbarkeit von Biologika über 24 Monate bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis: Ergebnisse der internationalen Beobachtungsstudie zu gesundheitlichen Folgen von Psoriasis (PSoHO).
In einer großen internationalen Studie schnitten Medikamente aus der Gruppe der **anti-IL-17A-Biologika** bei mittlerer bis schwerer Psoriasis am besten ab[2]. Besonders **Ixekizumab (IXE)** wirkte nach 24 Monaten besser als Adalimumab, Ustekinumab und einige andere Biologika: Mehr Menschen bekamen fast oder komplett erscheinungsfreie Haut und blieben auch länger erscheinungsfrei. IXE war ähnlich stark wie Risankizumab, aber im Vorteil gegenüber Secukinumab, Tildrakizumab oder Guselkumab. Die Ergebnisse helfen Ärztinnen und Ärzten, gezielter die passende Therapie zu wählen[2]. Originaltitel: Comparative Effectiveness and Durability of Biologics Through 24 Months for Patients with Moderate-to-Severe Psoriasis: Results from the International, Observational Psoriasis Study of Health Outcomes (PSoHO). Link zur Quelle
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Management krankheitsmodifizierender Therapien bei Multipler Sklerose und komorbider rheumatoider Arthritis.
Menschen mit MS haben oft zusätzlich eine Rheumatoide Arthritis. Für beide Krankheiten gibt es ähnliche Medikamente. Am besten wirken **Teriflunomid** und **Anti-CD20-Therapien** (zum Beispiel Ocrelizumab), wenn jemand eine aktive MS und RA hat. Auch **Cladribin** kann helfen. Einige Medikamente, wie TNFα-Hemmer, dürfen bei MS auf keinen Fall eingesetzt werden, da sie die MS verschlechtern können. Medikamente wie Interferone, BTK-Hemmer oder Glatirameracetat helfen bei RA kaum oder es gibt aktuell keine passenden Studien[1]. Originaltitel: Management of disease-modifying therapies in multiple sclerosis and comorbid rheumatoid arthritis. Link zur Quelle
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Epidemiologie und medizinische Versorgung der generalisierten Psoriasis pustulosa in Deutschland – Methodik und Ergebnisse der Analyse von Leistungsdaten.
Menschen mit generalisierter pustulöser Psoriasis (GPP) in Deutschland sind selten, vor allem Frauen und Ältere sind betroffen. 2019 lag die Häufigkeit bei 8 bis 39 pro 100.000 Erwachsenen, jedes Jahr erkrankten 1 bis 15 pro 100.000 neu. Ein Drittel hatte zusätzlich eine andere Psoriasis-Form. Betroffene litten öfter an weiteren Hautkrankheiten, Herz-Kreislauferkrankungen oder psychischen Problemen als Menschen ohne Psoriasis. Arzneimittel kosteten im Schnitt 2.050 € pro Jahr, bei Biologika sogar über 15.500 €. Wer GPP hat, muss häufig verschiedene Fachärzte aufsuchen. Die Zahlen könnten sogar noch zu niedrig sein, weil Diagnosen unterschiedlich gestellt und abgerechnet werden[2]. Originaltitel: Epidemiology and Health Care of Generalized Pustular Psoriasis in Germany - Methodology and Outcomes of Claims Data Analysis. Link zur Quelle
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Epidemiologie und medizinische Versorgung der generalisierten Psoriasis pustulosa bei Keimen | PTT
Generalisierte pustulöse Psoriasis (GPP) ist eine seltene, aber schwere Form von Schuppenflechte. In Deutschland betrifft sie etwa 50 bis 100 Menschen pro einer Million Einwohner. Je nachdem, wie genau man bei der Erfassung vorgeht, schwanken die Zahlen sehr stark[1][2]. Das liegt daran, dass Ärzte die Krankheit unterschiedlich kodieren und die Diagnose nicht immer eindeutig ist[1]. Die strengsten Schätzungen kommen sogar nur auf 17 bis 28 Betroffene pro Million[2]. Wer GPP hat, leidet meist stark unter der Erkrankung. Sie kann immer wieder aufflammen und ist oft schwer zu behandeln. Das macht die Behandlung aufwendig und teuer. Ein hoher Aufwand bedeutet auch hohe Kosten für Betroffene und das Gesundheitssystem[1]. Für eine verlässliche Diagnose empfehlen Fachleute, mindestens zwei bestätigte Diagnosen von einem Spezialisten oder zwei verschiedenen Ärzten in unterschiedlichen Quartalen abzuwarten. Damit kann man die Erkrankung besser von anderen abgrenzen und die Betroffenen genauer schätzen[2]. Originaltitel: Epidemiology and Health Care of Generalized Pustular Psoriasis in Germ | PTT Link zur Quelle
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Unterschiedliche Auswirkungen der RORγ-Hemmung auf ausgewählte Signalwege bei Plaque-Psoriasis.
**Bei Psoriasis kann das Ziel, den Rezeptor RORγ zu hemmen, einiges bewegen.** RORγ steuert bestimmte Abwehrzellen (Th17-Zellen), die bei Schuppenflechte viele entzündliche Botenstoffe wie IL-17 und IL-22 ausschütten[2][3]. Wird RORγ blockiert, produzieren diese Zellen weniger dieser Stoffe, die für die Entzündung in der Haut verantwortlich sind[2]. In Studien mit Mäusen und menschlichen Hautmodellen haben neue Wirkstoffe gezeigt, dass sie so die Rötung und Dicke der Plaques deutlich verringern können[1][2]. Diese Forschung macht Hoffnung, dass künftige Cremes oder Tabletten gezielt einzelne Entzündungswege bei Psoriasis abschalten können[1][4]. Originaltitel: Differential Effects of RORγ Inhibition on Selected Pathways in Plaque Psoriasis. Link zur Quelle
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Unterschiedliche Auswirkungen der RORγ-Hemmung auf ausgewählte Signalwege bei Plaque-Psoriasis
Die Entzündung bei Plaque-Psoriasis entsteht vor allem durch das Zusammenspiel von zwei Botenstoffen: **Interleukin-23 und Interleukin-17**. Wenn IL-17 in der Haut aktiv ist, heizt das die Immunabwehr an und sorgt für typische Schuppenflechte-Symptome[1][2]. Medikamente, die gezielt IL-17 oder dessen Rezeptor blockieren, helfen vielen Menschen und bessern oft die Haut und auch die Werte im PASI (ein Bewertungsmaß für Psoriasis)[1]. Eine neue Möglichkeit ist das Hemmen von **RORγ**, einem wichtigen Schalter in bestimmten Immunzellen (den sogenannten Th17-Zellen)[3]. Wird RORγ gehemmt, produzieren diese Zellen weniger vom „Feuerzeug“ IL-17 und andere entzündungsfördernde Stoffe sinken ebenfalls ab[1][2]. Das unterscheidet sich von Medikamenten, die direkt IL-17 „ausschalten“: RORγ-Hemmer stoppen gleich mehrere Botenstoffe auf einmal und wirken damit gezielter an der Ursache[2]. Die Forschung läuft, doch es gibt noch keine Tablette oder Creme mit garantiert starker Wirkung für Menschen mit Schuppenflechte – daran wird weiter geforscht[3]. Originaltitel: Differential Effects of RORγ Inhibition on Selected Pathways in Plaque Psoriasis Link zur Quelle
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emJournal der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie/em | Wiley Online Library
Menschen mit einer schlechten Herz-, Nieren- und Stoffwechsel-Gesundheit haben ein deutlich höheres Risiko, an Psoriasis zu erkranken. Besonders betroffen sind Menschen, die genetisch vorbelastet sind. Auch wer bereits mittelschwere oder schwere Psoriasis hat, sollte aufpassen: Je höher der PASI-Wert (das ist ein Maß für die Schwere der Schuppenflechte), desto größer ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen[1][2]. Psoriasis ist also nicht „nur“ eine Hautkrankheit, sondern häufig mit anderen Erkrankungen verbunden. Wer Psoriasis hat, sollte deshalb regelmäßig Blutdruck, Zucker und Cholesterin kontrollieren lassen und Herz und Nieren im Blick behalten[2][3]. Originaltitel: emJournal of the European Academy of Dermatology and Venereology/em | Wiley Online Library Link zur Quelle
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Stigmatisierung, Mobbing und Resilienz: Psychosoziale Folgen bei marginalisierten Jugendlichen mit sichtbaren dermatologischen Erkrankungen
Viele Jugendliche mit sichtbaren Hautkrankheiten wie Akne, Ekzemen, Vitiligo oder Keloiden leiden besonders stark unter seelischem Stress. Das gilt vor allem für Jugendliche aus benachteiligten Gruppen, wie indigene, lateinamerikanische oder migrantische Jugendliche[4]. Sie erleben oft Stigmatisierung, also Ausgrenzung, und werden häufiger gemobbt. Immer wieder fühlen sie sich wegen ihrer Hautkrankheit oder ihrer Herkunft anders und weniger akzeptiert. Das schlägt schnell aufs Selbstwertgefühl. Viele Jugendliche entwickeln aber auch eine starke innere Widerstandskraft. Sie lernen mit der Zeit, mit blöden Sprüchen umzugehen und sich Unterstützung zu holen. Je mehr sie das Gefühl haben, verstanden zu werden, desto leichter fällt es ihnen, mit dem Alltag klarzukommen. Trotzdem bleibt der Druck hoch und viele wünschen sich mehr Verständnis und weniger Vorurteile[4][3]. Originaltitel: Stigma, Bullying, and Resilience: Psychosocial Outcomes in Marginalized Adolescents With Visible Dermatologic Conditions Link zur Quelle
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Das Risiko immunvermittelter entzündlicher Erkrankungen nach Misshandlungen in der Kindheit: Eine retrospektive Kohortenstudie mit Daten der britischen Primärversorgung
Wer als Kind Gewalt, Vernachlässigung oder häusliche Gewalt erlebt hat, hat laut einer großen Studie aus Großbritannien ein höheres Risiko, später bestimmte Autoimmunerkrankungen zu bekommen. Besonders deutlich ist das bei **rheumatoider Arthritis** und **Psoriasis** zu sehen[1][2][3]. Die Forscher untersuchten Daten von über 16 Millionen Menschen und fanden heraus: Erkrankungen wie Psoriasis traten bei Menschen mit belastenden Kindheitserfahrungen häufiger auf. Bei anderen Krankheiten wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder Lupus fanden sie aber keinen Zusammenhang[1]. Vor allem Frauen waren häufiger betroffen. Die Studienautoren empfehlen, dass Ärztinnen und Ärzte auf solche Zusammenhänge achten sollten, um Betroffenen gezielter helfen zu können[2]. Das zeigt einmal mehr: Was wir in der Kindheit erleben, wirkt oft viel länger nach als gedacht[1][2][3]. Originaltitel: The risk of immune-mediated inflammatory diseases following exposure to childhood maltreatment: A retrospective cohort study using UK primary care data Link zur Quelle
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Einfluss der Naphtalanotherapie (NT) in Kombination mit individuell angepasster Physiotherapie bei Patienten mit Psoriasis-Erkrankung: Eine Studie basierend auf der Kohorte mit Psoriasis-Arthritis des Spezialkrankenhauses für medizinische Rehabilitation –
Eine Studie aus Kroatien hat untersucht, wie sich **Naphtalan-Therapie** zusammen mit individuell angepasster **Physiotherapie** auf Menschen mit **Psoriasis** und **Psoriasis arthritis** auswirkt. Insgesamt nahmen 119 Patientinnen und Patienten teil. Die Behandlungen dauerten entweder zwei oder drei Wochen. Die Kombination aus Naphtalan und Bewegung hat den Zustand der Haut und der Gelenke bei den meisten deutlich verbessert. Die Therapie war gut verträglich und zeigte nur selten Nebenwirkungen. Das zeigt: Eine gezielte Behandlung, die Hautpflege und Bewegung verbindet, kann bei Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis eine sinnvolle Ergänzung zur Standardtherapie sein. Gerade wer unter beiden Problemen leidet, könnte von so einem Kurbesuch profitieren[2]. Originaltitel: Influence of Naphtalanotherapy (NT) Combined with Individually Tailored Physiotherapy in Patients with Psoriatic Disease: A Study Based on the Psoriatic Arthritis Cohort of the Special Hospital for Medical Rehabilitation - Naftalan, Croatia - PubMed Link zur Quelle
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Frontiers | Scham und Ekel bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen: Eine systematische Übersicht über psychologische Korrelate und psychotherapeutische Ansätze
Viele Menschen mit **Psoriasis oder anderen entzündlichen Hautkrankheiten** erleben nicht nur körperliche, sondern auch starke **psychische Belastungen**. Besonders Gefühle wie **Scham und Selbstekel** spielen dabei eine große Rolle[1][2][3]. Solche Emotionen entstehen oft durch sichtbare Hautveränderungen, die das Risiko für **Ausgrenzung, Mobbing** und Missverständnisse im Alltag erhöhen[1][2][3][4]. Dabei hängt die Scham weniger von der Schwere der Erkrankung ab, sondern mehr von der eigenen Wahrnehmung und den Reaktionen der Umwelt[1][2][4]. Viele Betroffene ziehen sich zurück und haben Schwierigkeiten, über ihre Probleme zu sprechen. **Sexualität und Beziehungen** können besonders belastet sein, was das Selbstwertgefühl weiter senkt[1][2][4]. Studien zeigen: **Achtsamkeits- und Mitgefühls-basierte Therapien** könnten helfen, mit Scham und Selbstekel besser umzugehen. Erste Ergebnisse sind vielversprechend, auch wenn es bisher nur wenige Untersuchungen dazu gibt[1][2][3]. Neue Therapieansätze könnten so dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern. Originaltitel: Frontiers | Shame and disgust in patients with inflammatory skin diseases: a systematic review of psychological correlates and psychotherapeutic approaches Link zur Quelle
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Ein standardisierbares, menschliches Psoriasis-Hautmodell für die Arzneimittelentwicklung.
Forschende haben ein neues **Hautmodell für Psoriasis** im Labor gebaut, das auf menschlichen Zellen basiert. Dabei sorgen sie dafür, dass in bestimmten Hautzellen das Gen **STAT3** besonders aktiv ist, was man auch oft bei Psoriasis sieht. Schon ohne extra Reize zeigt das neue Modell typische **Merkmale von Schuppenflechte**. Wenn dann noch Entzündungsstoffe oder Immunzellen dazukommen, reagiert diese Haut viel stärker als normale Hautmodelle. Das Modell bildet damit gut die Unterschiede ab, die es zwischen gesunder und zu Psoriasis neigender Haut gibt. Es ist sehr **zuverlässig** und könnte helfen, neue Medikamente gezielter und besser zu testen[1]. Originaltitel: A standardizable human-based psoriasis skin model for drug development. Link zur Quelle
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Real-World-Evidenz für Ixekizumab bei der Behandlung von Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und axialer Spondyloarthritis: Systematische Literaturübersicht 2022–2023.
Ixekizumab wirkt laut einer neuen Übersichtsarbeit in echten Praxissituationen sehr gut bei Psoriasis und Psoriasis arthritis. Das Medikament hilft nicht nur auf der Haut, sondern auch an schwierigeren Stellen wie Nägeln, Kopfhaut, Genitalien oder Handflächen. Viele Patientinnen und Patienten berichten von einer klar verbesserten Lebensqualität. Ixekizumab schneidet beim Hautbild oft besser ab als andere Biologika. Die meisten bleiben lange bei der Therapie und es gab keine überraschenden Nebenwirkungen. Für die Wirksamkeit bei axialer Spondyloarthritis gibt es aber noch zu wenig echte Daten[1]. Originaltitel: Real-World Evidence for Ixekizumab in the Treatment of Psoriasis, Psoriatic Arthritis, and Axial Spondyloarthritis: Systematic Literature Review 2022-2023. Link zur Quelle
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METTL3/ALKBH5-vermittelte N6-Methyladenosin-Modifikation treibt die Makrophagen-M1-Polarisierung über die SLC15A3-TASL-IRF5-Signalachse bei Psoriasis voran.
Forschende haben entdeckt, dass bei Psoriasis bestimmte Veränderungen an der Erbsubstanz, sogenannte **m6A-Modifikationen**, eine wichtige Rolle spielen. In den Fresszellen (Makrophagen) von Betroffenen ist das Enzym **METTL3** stärker aktiv, während das Enzym **ALKBH5** weniger vorkommt. Fehlt METTL3, werden die Psoriasis-Symptome bei Mäusen schwächer, fehlt ALKBH5, werden sie stärker. Diese Enzyme steuern, ob Makrophagen eher Entzündungen antreiben (M1-Polarisation). Dabei scheint besonders das Protein **SLC15A3** entscheidend, weil es das Signal weiterleitet, das letztlich die Entzündung verstärkt. Damit könnte der m6A-Weg ein neuer Angriffspunkt für Therapien sein[1]. Originaltitel: METTL3/ALKBH5-Mediated N6-Methyladenosine Modification Drives Macrophage M1 Polarization via the SLC15A3-TASL-IRF5 Signaling Axis in Psoriasis. Link zur Quelle
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Scham und Ekel bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen: eine systematische Überprüfung psychologischer Korrelate und psychotherapeutischer Ansätze.
Viele Menschen mit entzündlichen Hautkrankheiten wie Psoriasis fühlen sich oft unwohl, weil ihre Haut so sichtbar anders aussieht. Das führt schnell zu **Scham** und manchmal sogar zu **Ekel vor sich selbst**[1]. Diese Gefühle sind unabhängig davon, wie schlimm die Haut gerade aussieht – oft reicht schon das Wissen um die eigene Erkrankung und die Angst vor den Reaktionen anderer[1][2]. Mobbing oder soziale Ausgrenzung kommen erschwerend dazu[1]. Das belastet die Psyche stark und beeinflusst das Wohlbefinden. Erste Studien zeigen, dass **Achtsamkeits- und Mitgefühlstrainings** hier helfen können, diese negativen Gefühle zu verringern[1]. Solche Ansätze werden gerade intensiv erforscht und machen Hoffnung auf mehr Lebensqualität. Originaltitel: Shame and disgust in patients with inflammatory skin diseases: a systematic review of psychological correlates and psychotherapeutic approaches. Link zur Quelle
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Der hf-PGA ist ein gültiges und zuverlässiges Maß für den Schweregrad der Hand-/Fußpsoriasis bei Erwachsenen: Ergebnisse einer klinischen Studie der Phase 2b.
Der hf-PGA ist ein Messinstrument, mit dem Ärztinnen und Ärzte den Schweregrad von Psoriasis an Händen und Füßen beurteilen[2]. In einer Studie mit Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte machte der hf-PGA einen sehr zuverlässigen Eindruck, wenn er mehrfach bei stabilen Patientinnen und Patienten eingesetzt wurde. Die Auswertung zeigte: Je höher der hf-PGA-Wert, desto stärker auch die allgemeinen Beschwerden und die Einschränkung der Lebensqualität. Ein Wert, der sich um 2 Punkte verbessert, gilt dabei schon als bedeutsam für die Betroffenen. Das macht den hf-PGA zu einem geeigneten Werkzeug für Studien und für die Bewertung von Psoriasis an Händen und Füßen[2]. Originaltitel: The hf-PGA is a valid and reliable measure of hand/foot psoriasis severity in adults: results from a phase 2b clinical trial. Link zur Quelle
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Die Prävalenz von Autoimmunerkrankungen ist stark mit der durchschnittlichen Jahrestemperatur verbunden: systematische Überprüfung und lineare Regressionsanalyse.
Eine neue Studie zeigt: In Ländern mit wärmeren Durchschnittstemperaturen kommen bestimmte Autoimmunerkrankungen, darunter auch **Psoriasis**, häufiger vor. Die Forschenden haben Daten aus 201 Ländern zu fünf Krankheiten ausgewertet und fanden einen klaren Zusammenhang zwischen Temperatur und Häufigkeit[4][5]. Die Gründe dafür sind noch nicht eindeutig geklärt, aber vermutlich spielen das Immunsystem und genetische Faktoren eine Rolle. Es gibt also nicht nur genetische, sondern auch Umwelt-Faktoren, die beeinflussen, wie oft Krankheiten wie Psoriasis auftreten. Originaltitel: Prevalence of autoimmune diseases is strongly associated with average annual temperatures: systematic review and linear regression analysis. Link zur Quelle
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Secukinumab for erythrodermic psoriasis combined with sepsis: three case reports.
No abstract supplied.Weiterlesen
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Recent advancement of fisetin-based nanoformulations in the management of psoriasis.
Psoriasis is a chronic inflammatory autoimmune skin disease with enhanced skin cell turnover. Despite the therapies currently available, better and target-oriented therapies are needed. Fisetin is a flavonoid with antioxidant, anti-inflammatory, and immunomodulatory properties. It shows therapeutic potential, but its poor bioavailability and penetration into the skin cannot be used effectively to treat psoriasis. While fisetin-loaded nanoformulations in cancer and other diseases have been explored, their potential as a therapy for psoriasis is unexplored. Most reviews detail the biological activities of fisetin or nanoformulations for psoriasis therapy but not their combination. The review here compiles fisetin's chemical and pharmacological properties along with the problems with conventional drug delivery and fisetin-loaded nanoformulations such as polymeric nanoparticles, liposomes, solid lipid nanoparticles, nanogels, and micelles. It also discusses their mechanisms, preclinical results, and potential for the clinic. Preclinical studies demonstrate fisetin nanoformulations to enhance penetration into the skin, reduce inflammation, promote skin regeneration in psoriasis models, and alleviate symptoms of redness and scaling. Clinical trials are lacking, and studies are needed to assess safety and efficacy. Fisetin nanoformulations are a potential target-oriented psoriasis therapy with better drug delivery and fewer side effects than conventional therapies. Despite formulation stability, scalability, and regulatory issues, the potential for fisetin-loaded nanoformulations is excellent and needs further exploration for their safety and efficacy in patients.Weiterlesen
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Neutrophil Extracellular Trap (NET) Markers in Psoriasis: Linking with Disease Severity and Comorbidities.
Psoriatic patients have shown higher levels of neutrophil extracellular traps (NETs) vs healthy controls. Psoriasis is often associated with other comorbidities such as cardiovascular disease. An increase in indirect markers of NETs has been found in patients with increased cardiovascular events in patients without psoriasis.We conducted a prospective observational study with psoriatic patients. A total of 39 of patients were included. Myeloperoxidase, neutrophil elastase and double-stranded DNA were significantly higher in patients with severe-to-moderate vs mild psoriasis. Myeloperoxidase was also significantly higher in patients of moderate high vs low cardiovascular risk (p = .01) in patients with mild psoriasis. Patients with psoriatic arthritis show higher myeloperoxidase levels higher vs those without arthritis (p = .048). Myeloperoxidase was also significantly correlated (p = .0375) with the patients' BMI.The detection of NETs through indirect markers (Myeloperoxidase, neutrophil elastase and double-stranded DNA) is associated with the severity of psoriasis. In addition, myeloperoxidase can be useful in psoriatic patients as biomarkers of comorbidities.Weiterlesen
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Diagnosis of psoriasis and lichen planus in real-time using neural networks based on skin Biomechanical properties obtained from numerical simulation.
Due to their similar clinical presentations, the scarcity of competent dermatologists, and the urgency of diagnosis, the accurate diagnosis of dermatological conditions such as Psoriasis and Lichen Planus is challenging. This study introduces a novel approach leveraging deep learning and numerical simulations of skin biomechanical properties to enhance diagnostic precision. By utilizing ABAQUS software, this study incorporates 1000 numerical simulations for data generation to combat the limitations of datasets in these ailments. Utilizing the ResNet-50 convolutional neural network (CNN), this research integrates data from finite element simulations based on variations in skin's biophysical parameters. The dataset comprises 1000 instances, evenly divided between Psoriasis and Lichen Planus, with attributes including displacement, humidity, age, and sex. The numerical data were converted into image data to optimize the ResNet-50 model's performance. The results were validated through 5-fold cross-validation, 3-fold cross-validation, and random splitting. The proposed methodology demonstrated remarkable diagnostic accuracy, achieving 99.8% using 5-fold cross-validation, surpassing previous investigations, and highlighting the potential of combining AI and biomechanical simulations for real-time skin disease diagnosis to assist physicians and dermatologists in classifying skin diseases.Weiterlesen
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Moving beyond the Janus kinase signaling kinases in the pathogenesis and treatment of psoriasis and psoriatic arthritis.
Psoriatic disease encompasses psoriasis and psoriatic arthritis. It is a chronic, progressive condition and leads to irreversible joint destruction. Conventional treatments used are disease-modifying antirheumatic drugs and biologics. Janus kinase (JAK) signal transducers and activators of transcription (STAT) cell signaling protein inhibitors have shown promising results in psoriatic disease. However, JAK inhibitors have been associated with some concerning safety issues, such as cardiac risks, venous thrombotic episodes, malignancy, and infection. There are other developing molecules beyond JAK inhibitors, such as tyrosine kinase 2 (TYK2) inhibitors, RAR-related orphan receptor gamma (RORγ) inhibitors, mammalian target of rapamycin inhibitors, nerve growth factor inhibitors, and STAT kinase inhibitors. In this narrative review, we have discussed such molecular targets beyond JAK inhibitors to examine their role in the treatment of psoriatic disease. This review discusses the potential of these new options, particularly TYK2 inhibitors, which is already Food and Drug Administration approved for psoriasis. These advancements offer promising options for the management of psoriatic disease.Weiterlesen